Lernen dürfen statt lernen müssen

Im Zusammenhang mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft fällt immer wieder ein Begriff: Lebenslanges Lernen. Häufig mit einer drohenden beziehungsweise negativen Konnotation. Für mich nicht nachvollziehbar, denn für mich ist Lernen eine Art Jungbrunnen.

Nichts hält mein Hirn so wach und so jung wie neues Spielzeug für meine grauen Zellen. Aktuell werden sie wieder kräftig durcheinander gewirbelt. Alle vier Wochen ein neues Thema, in das ich mich stürzen kann, will und muss. Klausur. Dann das nächste Thema. BWL. Qualitätsmanagement. Projektmanagement. Schnell und intensiv.

Ja, die ersten zwei Wochen waren hart. Nach drei Jahren Cloudworking von daheim plötzlich wieder 8 to 5 in einem fremden Büro sitzen, mit fremden Leuten im gleichem Raum, durch Kopfhörer einigermaßen abgeschottet. Dazu kam noch eine schwere Erkältung. Also ein suboptimaler Start. Und eindeutig nicht die sinnvollste Art zu lernen. Kein Mensch ist von acht bis siebzehn Uhr konstant aufnahmefähig. Erst recht nicht, wenn das bedeutet, kurz vor sechs Uhr aufzustehen und eine Stunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Eine Stunde, in der man viel effektiver lernen könnte. Aber okay, das ist der Deal, darauf habe ich mich eingelassen. Effektiv ist es nicht.

Jedenfalls passierte nach den ersten zwei Wochen wieder das, was immer passiert ist, wenn ich neue Themen angegangen bin: Ich lebe auf. Ich spüre, wie ich von Tag zu Tag wacher werde, auch wenn ich abends fix und alle heim komme.

Der Zugang zum Stoff fällt mir leicht, immer noch. Auch mit 50+. Weil er mir viele neue Anregungen gibt. Neue Wege aufzeigt. Meine Überraschung, wie faszinierend ich zum Beispiel das Thema Qualitätsmanagement finde, habe ich bereits erwähnt.

Mein Tipp an euch: Wenn ihr merkt, dass ihr im Job anstumpft, euer Engagement zurückschraubt, dann wird es allerhöchste Zeit, neue Kunststückchen zu lernen. Denn dann brauchen die grauen Zellen neues Futter. Traut euch. Es lohnt sich!

Leseempfehlung: Matthias Horx – Zukunft wagen

Zukunft ist Veränderung. So ist es immer gewesen und so wird es immer sein. Und trotzdem macht Veränderung vielen Menschen Angst. Matthias Horx nimmt diese Angst ins Visier und räumt ganz nebenbei mit vielen Gerüchten auf.

Matthias Horx, Zukunft wagenUnsere Welt ist im Umbruch. Schon immer gewesen. Dafür sorgen zum einen so genannte Megatrends, also langfristige Entwicklungen, die entscheidenden Einfluss auf unsere Gesellschaft nehmen. Aktuell sind hier Globalisierung, Digitalisierung oder Altersentwicklung zu nennen. Zum anderen sorgen klimatische Veränderungen, Kriege und wachsender Wohlstand für Veränderungen.

Nicht nur Deutschland kamen diese Veränderungen in der Vergangenheit sehr zu Gute. Wie Matthias Horx darlegt, gab es noch nie wo wenig Kriege in der Welt und rund 80 % der Gesamtbevölkerung ging es wirtschaftlich noch nie so gut. Für weitere 16 % sind die Bedingungen gleich geblieben und 4 % haben sich verschlechtert.

Krise als Geschäftsmodell

Wie? Wenig Kriege und weltweit steigender Wohlstand? Irgendwie fühlt sich das in unseren Medien aber ganz anders an. Da hört man nichts davon, dass sich – wenn auch bescheidener – Wohlstand in vielen Ländern breit macht, die wir noch als gänzlich “unterentwickelt” abgespeichert haben. Länder, in denen die Kindersterblichkeit rapide sinkt, was zu einer sinkenden Geburtenrate insgesamt führt. Solche Nachrichten bringen eben keine Quote. Brot und Spiele – Das Volk will unterhalten sein. Nicht nur im alten Rom und nicht nur an Halloween.

Deshalb ergehen sich die Medien in Horrorszenarien:

  • “Wohlstand am Ende – Politik versagt – Europa am Abgrund”
  • “Die Demokratie bricht auseinander”
  • “Wir werden in eine Weltwirtschaftskrise rutschen”

Krise ist das neue Geschäftsmodell der Medien. Und Krise ruft die “hysterischen Stammtische” auf den Plan. Die “apokalyptischen Spießer”, wie Horx sie nennt. Menschen, die sich dieses Medientrends bedienen, Ängste anderer Menschen weiter schüren, um sie auf ihre Seite zu ziehen. Dabei schrecken sie vor Lügen, Gerüchten und Opfern nicht zurück.

Wer offen ist für Neues, wird selten enttäuscht

Auch das erleben wir aktuell täglich in den Medien. Menschen, die wie die Lemminge rechten Anheizern hinterherlaufen. Die kritiklos Hetzparolen skandieren und sich willig für rechte Propaganda instrumentalisieren lassen. Und das alles nur, weil sie Angst vor Veränderung haben, nicht offen für Neues sein können oder wollen. Und weil sie kein Vertrauen in die Zukunft haben. Dabei müssten doch gerade wir in Deutschland dieses Vertrauen haben.

Vielleicht sind unsere Ansprüche inzwischen einfach so hoch, dass wir den Bezug zur Realität verloren haben. Immer, wenn etwas noch besser wird, legen wir automatisch die Latte für das, was “normal” ist, noch ein Stückchen höher. Die geringste Abweichung von dieser Erwartung wird dann sofort als Bedrohung empfunden und lauthals beklagt. Dabei ändert sich nichts schlagartig. In der Regel verändern sich innerhalb von 10 Jahren:

  • 80 % unserer Umgebung überhaupt nicht
  • 16 % leicht
  • und nur 4 % sind ganz neu.

Damit erweitern sich permanent unsere Möglichkeiten. Wir müssen es nur wollen und uns einlassen.

Was die Raupe das Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling
Lao Tse.

Mit “Zukunft wagen” hat Matthias Horx ein Buch geschrieben, das ich verschlungen habe. Passenderweise als eines der ersten auf meinem neuen eBook Reader. Bislang war ich ja Papier-Fan.

Kaufen, lesen, inspirieren lassen!

Es ist super spannend, wie Horx sowohl Vergangenheit also auch Gegenwart und Zukunft beleuchtet und dabei so manchen Irrglauben und manches Vorurteil zurecht rückt. Dabei handelt es sich nicht um Spinnereien eines Zukunftsforschers. Horx belegt seine Aussagen ausgiebig mit Quellen und macht damit richtig Lust auf die Zukunft. Ganz egal, ob er beschreibt, wie die Natur rund um Tschernobyl heute aussieht – üppiges Grün statt toter Baumgerippe – oder wie schnell sich Wissenschaft und Kultur außerhalb Deutschlands durch die Vertreibungs- und Vernichtungspolitik der Nazis entwickelt haben.

Als Mensch, der sowieso sehr neugierig und offen ist, wenn es um Zukunft geht, hat mich Matthias Horx sehr inspiriert. Ich lege dieses geniale Buch allen ans Herz, die sich für die Entwicklung unserer Gesellschaft interessieren und die offen und erwartungsfroh in die Zukunft blicken. Wer sich einlässt, wird immer gewinnen.

Matthias Horx

Matthias Horx, geboren 1955, ist der profilierteste und einflussreichste Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum und Autor vieler erfolgreicher Bücher. 1999 gründete er das Zukunftsinstitut, einen Prognose-Think-Tank, der heute zahlreiche europäische Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen berät. Seit 2007 ist er auch Dozent für Trend- und Zukunftsforschung an der Zeppelin-Universität, Friedrichshafen. Zuletzt erschien von ihm bei DVA Das Megatrend-Prinzip. Wie die Welt von morgen entsteht (2011).

Buchinfo: Zukunft wagen von Matthias Horx, erschienen bei DVA, November 2013, eBook, ISBN: 978-3-641-12860-9, € 11,99. Danke für die Bereitstellung des Leseexemplares.

Christoph Kucklick: Die granulare Gesellschaft

“Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst” lautet der Untertitel zu Christoph Kucklicks Buch “Die granulare Gesellschaft”. Und in der Tat verändert die Digitalisierung viel in und an unserer Gesellschaft. Zum Beispiel müssen wir einerseits unsere Grenzen neu definieren, andererseits gewähren wir freiwillig Einblicke in unserer Leben, die in dieser Tiefe vor wenigen Jahren noch nicht vorstellbar gewesen wären. Christoph Kucklick geht auf die Dimensionen und die Folgen für den Einzelnen ein.

Christoph Kucklick, Die granulare GesellschaftWas auf den ersten Blick wie ein weiteres Buch über die Einflüsse der Digitalisierung auf unser tägliches Leben wirkt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als etwas viel tiefer gehendes. Der schnelle und unkomplizierte Zugang zu Daten lässt inzwischen für viele Probleme wesentliche individuellere und feiner abgestimmte Lösungen zu.

Nehmen wir das Beispiel Gesundheits-Tracking. Jeder von kennt Menschen, die sich freiwillig den ganzen Tag an diverse “Datenschreiber” hängen. Sie tragen sie am Handgelenk, beim Joggen gerne auch mal um die Brust oder ganz gezielt auf Körperstellen, die Probleme bereiten. Ich glaube nicht, dass es je so viele Menschen gab, die freiwillig dauerhaft ihre Körperfunkionen überwacht haben. Blutdruck, Puls, Temperatur werden permanent aufgezeichnet. Mit Vor- und Nachteilen. Ein Vorteil liegt ganz sicher darin, dass die Lifelogger im Krankheitsfall die perfekten Langzeitdaten auf Knopfdruck vorweisen können. Besser und feiner ausgewertet, als es ein Langzeit-EKG oder ähnliches bisher konnten. Der Nachteil daran: Daten wecken Begehrlichkeiten. Krankenkassen könnten zum Beispiel auf die Idee kommen, so das Verhalten ihrer Mitglieder genauer zu überwachen.

Einheitslösungen werden nicht mehr ausreichen

Die Zeiten, wo man mit einer Lösung für alle ausgesorgt hatte, gehören mehr und mehr der Vergangenheit an. Sowohl die künftige Arbeitswelt als auch unter Privatleben werden nach individuellen Lösungen, neuen Wertebildern verlangen. Damit lässt sich die Digitalisierung mit der Erfindung des Buchdrucks vergleichen. Damals hieß es, die Allgemeinheit sei nicht in der Lage, mit dem neuen Wissen umzugehen und doch hat es funktioniert. Sogar gut funktioniert. Zumindest für die breite Masse. Eine Tatsache, die die Mächtigen der damaligen Zeit vermutlich anders gesehen haben.

Ohne erhobenen Zeigefinger aber auch ohne übertriebene Lobpreisungen nimmt Christoph Kucklick die Vor- und Nachteile unserer schönen neuen Big Data Welt ins Visier. Damit liefert er viele Denkanstöße, die es mir als Leserin erleichtern, meine eigene Meinung zu bilden und mich ganz bewusst für die Zukunft zu positionieren.

Unser Leben ändert sich fortwährend, mal in kleineren, mal in größeren Schritten. Aufhalten können wir das nicht (ganz nebenbei möchte ich das auch überhaupt nicht). Aber wir lernen immer wieder aufs Neue, damit umzugehen.

Informativ, spannend, gut!

Ein wirklich tolles Buch mit viel Fachwissen, das trotzdem prima lesbar und sehr spannend ist!

Christoph Kucklick

Christoph Kucklick, Jahrgang 1963, ist promovierter Soziologe und Journalist. Der Chefredakteur der GEO schrieb vorher unter anderem für Die Zeit, Brand eins und Capital. Seine Dissertation Das unmoralische Geschlecht ist bei Suhrkamp erschienen. Kucklick lebt in Hamburg.

Die granulare Gesellschaft von Christoph Kucklick, erschienen bei Ullstein, November 2014, 272 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, € 18,00, ISBN 978-3-550-08076-0

Cloud Work: Wie vernetzte Teams heute arbeiten – 11 Tools für den Alltag

In meinem letzten Blogpost, eigentlich einer Rezension des Buches „So wollen Top-Talente arbeiten„, habe ich recht ausführlich beschrieben, wie ich arbeite und wie ich künftig arbeiten möchte.

Zeitlich perfekt passend hat Andreas Zeitler, CEO von zCasting 3000, auf dem Barcamp Stuttgart eine Session zur technischen Umsetzung solcher Arbeitsszenarien gehalten. Inzwischen ist diese auch als Aufzeichnung auf YouTube verfügbar und ich möchte sie euch auf keinen Fall vorenthalten. Fast alle Tools, die für die Arbeit vernetzter Teams präsentiert werden, kenne und nutze ich selbst.

Slack

Kommunizieren über Slack ist cool! Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht weiß, was es in der Basisversion mitbringt. Bei dem Team, mit dem ich Slack benutze, ist ein kleiner Nerd am Ruder, der viele tolle Gimmicks eingebaut hat.

Slack ist für mich klar und einfach und vielseitig und ich liebe die Möglichkeit, mit appear.in direkt aus Slack eine Telefonkonferenz zu eröffnen. Seither bedeutet für mich „lass uns telefonieren“ nicht mehr „ok, ich such dann mal das Telefon“.

Yammer

Ebenfalls ein Kommunikations- und Kollaborationstool, mit dem ich bereits eine Weile gearbeitet habe. Allerdings fand ich es weit weniger gut organisiert als Slack, was aber auch mit dem oben erwähnten Nerd zusammenhängen kann, der großen Wert auf sinnvollen Aufbau legt. Außerdem wurde Yammer damals nur sehr rudimentär genutzt. Wirklich tief einarbeiten musste ich mich also nie.

Skype

Kennen vermutlich auch alle. Skype ist ein nützliches Hilfsmittel für Online-Konferenzen, Video-Chat und -Telefonie, Austausch von Dokumenten, Screensharing usw.

GoToMeeting

Komfortables Werkzeug zur Planung und Einberufung von Besprechungen. Allerdings fällt mir spontan nichts ein, was Skype nicht auch könnte. Es ist halt mehr businesslike.

Trello

Trello habe ich schon häufig vorgestellt. Trello ist ein kostenloses Online-Kanban-Board, das sich auch prima im Team nutzen lässt. Wer sich das Board ansehen und mir gleichzeitig einen Gefallen tun möchte, meldet sich über folgenden Link an:

https://trello.com/ulrike_r/recommend

Dann bekomme ich einen Monat kostenlosen Zugriff auf einige erweiterte Funktionen.

Mailchimp

Ein sehr schönes und zumindest für mich intuitives Tool zur Erstellung von Newslettern. Auch das, wie alle anderen ähnlich gearteten Tools, mit denen ich bislang gearbeitet habe, mit schönen Gimmicks wie A/B-Test, individuell ansteuerbare Gruppen innerhalb der Adresslisten, usw.

 Wordpress

Auch über WordPress habe ich ebenfalls hier schon viel geschrieben. Insbesondere über den kleinen aber feinen Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org, also der Fullservice-Variante und der reinen Software, die man auf dem eigenen Server installiert.

Während ich die Software für mich privat bislang nur zum Bloggen verwende, habe ich sie beruflich zwischenzeitlich auch schon zur Webseitengestaltung genutzt. Und irgendwann investiere ich auch endlich die Zeit, meine eigene Website damit zu erstellen.

Google Drive mit allem Drumherum

Ich gestehe: Ich bin ein Google-Victim! Chrome ist mein Lieblingsbrowser und Drive hat so ziemlich alles, was ich im Alltagsbetrieb brauche:

  • Gmail als kostenloses E-Mail-System
  • Calendar als kostenloser und völlig easy teilbare Kalenderfunktion
  • Google-Docs, die kostenlose Textverarbeitung
  • Google Tabellen, die kostenlose Tabellenkalkulation
  • Google Präsentationen, ebenfalls kostenlos zur Erstellung von Präsentationen
  • Google Formulare, mit denen man in Sekundenschnelle Umfragen erstellen kann
  • Google Fotos
  • Google Zeichnungen
  • YouTube
  • etc.

Ich mag sie alle, auch wenn Google dafür meine Daten verdaut. Dafür bekomme ich aber im Vergleich zu anderen, die das Gleiche tun, sehr viel zurück, was ich von jedem Gerät überall auf der Welt nutzen kann. Ok, fast überall. Es gibt ja Länder, in denen Google Inbegriff des Bösen ist.

Neben dem einfachen Zugriff gefallen mir die vielfältigen Optionen zum bequemen Teilen meiner Dokumente und Präsentationen. Ein großer Vorteil, wenn man zu mehreren an einem Dokument arbeitet. Über die Chatfunktion im Dokument kann sich das Team ohne großen Aufwand abstimmen und Arbeiten abschließen.

Dropbox

Kennen die meisten Leser vermutlich. Über Dropbox lassen sich problemlos Dateien verschieben und für mehrere Nutzer zur Verfügung stellen. Das funktioniert aber nur bei kleinen Datenmengen ohne Bezahlung. Entweder monetär oder indem man andere Nutzer wirbt und dadurch mehr Speicherplatz zur Verfügung hat.

BitTorrent sync

Jetzt nicht unbedingt mein Lieblingstool, was aber vermutlich an der eher seltenen Nutzung liegt, nicht an der Usability. Wie Andreas Zeitler in seinem Video schon sagt: Toll, wenn man regelmäßig große Dateien (Bilder, Videos) verschiebt. Das bekommt man bei Dropbox nur über die Bezahlversionen hin.

Ansonsten sehr einfache Nutzung und durch eine gute Ordnerstruktur lässt es sich prima für unterschiedliche Teambelange anpassen. Ist die Leitung nicht die schnellste, dann dauert die Übertragung eben auch mal eine Weile. Aber ok, einen Tod muss man sterben.

Nutshell

Joah, und dann noch Nutshell als Tool zum Customer Relationship Management (CRM). Nutshell habe ich wirklich wenig genutzt. Es kann aber im Wesentlichen alles, was zu einer brauchbaren Kundenverwaltung für meine Verhältnisse gehört. Ich hatte bislang nur ein Mal etwas deutlich besseres, aber das war selbst programmiert und deshalb natürlich perfekt auf den Bedarf zugeschnitten.

Wichtig ist mir an CRM Tools, dass man Kontakte zuweisen oder freigeben kann, wenn man selbst abwesend ist. Und offen gestanden finde ich persönlich es dann auch nicht schlecht, wenn ich die Aktivitäten der Vertretung begrenzen kann. Vor allem bei wichtigen Kunden.

Anmerkung zum Schluss

Die Liste der hier aufgeführten Tools erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es sind diejenigen, mit denen ich immer wieder arbeite und die zum Großteil auch von Andreas Zeitler in seiner Barcamp Session angesprochen worden sind.

Und ich bin auch nicht sehr ins Detail gegangen. Viele kennen die vorgestellten Anwendungen vermutlich sowieso. Außerdem muss jeder für sich selbst entscheiden, womit er oder sie gut klar kommt und womit nicht. Es ging mir in diesem Post primär um die Anregung, sich mit aktuellen Kollaborationstools auseinander zu setzen.

Und jetzt würde mich interessieren, womit ihr noch arbeitet und was eure Favoriten sind?!

So wollen Top-Talente arbeiten – und nicht nur die! (+ Gewinnspiel)

Vor drei oder vier Jahren war ich noch völlig überzeugt, kein Typ für eine reine Homeoffice Tätigkeit zu sein. Niemand zum Reden beim Kaffee holen, keine schnellen Rückfragen, wenn was unklar ist, keine Möglichkeit, sich mal auszukotzen, wenn man gerade nicht vorwärts kommt. Dafür aber reichlich Möglichkeiten, sich anderweitig abzulenken. Das waren nur ein paar meiner Bedenken.

Auch mal der Intuition folgen

Dann kam eine berufliche Veränderung und der einzige Haken daran war: Es war Homeoffice in Teilzeit. Beides eigentlich Ausschlusskriterien bis dahin, aber mein Bauch sagte mir ganz entschieden, ich solle das machen. Und mein Bauch hatte Recht! Aber so was von Recht.

Brecke: So wollen Top-Talente arbeitenIn den vergangenen drei Jahren habe ich kaum noch Zeit auf dem Weg zur Arbeit oder zurück vergeudet. Meinen Tag konnte ich weitgehend einteilen. Wenn ich müde war, auch mal eine Stunde die Augen schließen und dann motiviert weitermachen. Ich habe gelernt, mich neu zu koordinieren und akzeptiert, dass meine beste Arbeitszeit zwischen sieben und dreizehn Uhr liegt. Zumindest im Sommer. Im Winter schiebt sie sich etwas nach hinten. Logischerweise lege ich mir komplexe Aufgaben also auf den Vormittag. Bei schönem Wetter – davon gab es dieses Jahr ja reichlich – arbeite ich auf dem Balkon, genieße die frische Luft. Ehe jetzt Fragen kommen: Klar, bin ich bei wichtigen Terminen vor Ort. Egal wo.

Wenn Arbeit gesund macht

In dieser Zeit war ich praktisch nicht krank, überwiegend gut gelaunt und sehr produktiv. Ich habe mich in viele neue Programme eingearbeitet und wieder ein Mal festgestellt, wie sehr ich das mag. Und ich behaupte meine Lieblinge gegenüber anderen Tools, wenn ich mit denen einfach effektiver bin. Mit etwas gutem Willen findet sich immer eine Lösung.

Spannend daran: Seit ich so arbeite, lerne ich immer mehr Menschen kennen, die ähnlich arbeiten. Häufig sind das junge Unternehmen, nicht selten etwas nerdy, kreativ und wirklich etwas bewegend. Und genauso häufig haben sie erst Bedenken, dass eine solche Form der Zusammenarbeit mit jemandem, der schon auf der Welt war, als die “Digital Natives” geboren wurden, funktionieren kann. Allerdings dauern die Vorbehalte nicht lange, dann überzeugt die Selbstständigkeit und die Gelassenheit bei der Arbeit. Neue Tools? Kein Problem. Muss man sich halt anschauen und austesten. Richtungswechsel in der Firmenausrichtung, weil der Markt sich so schnell ändert? Ja und? Veränderung gehört zu Leben und hält den Geist wach. Apropos wacher Geist: Wer in jungen Unternehmen arbeitet, kann sich meistens auch überall da einbringen, wo er/sie was auf dem Kasten hat oder wo er/sie sich einarbeiten möchte. Eine weitere Sache, wo sich Menschen mit Erfahrung kräftig punkten können. Vorausgesetzt, sie sind bereit, ebenfalls von anderen zu lernen.

Long Story Short

Um es kurz zu machen: Ich möchte diese Form der Arbeit nicht mehr missen. Weitgehend selbstbestimmt aber für das Team und mit dem Team. Abwechslungsreich, ohne die eigenen Stärken zu vernachlässigen oder sich zu verzetteln. Entspannt, weil die Umgebung offen ist. Offen für Neues, offen für Fehler, offen für Menschen und ihre Eigenheiten.

So, was hat das jetzt mit dem Buch “So wollen Top-Talente arbeiten” von Jan Brecke zu tun?

Eine ganze Menge. Denn was ich oben beschrieben habe, sind Ansprüche und Eigenschaften, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen müssen. Nicht nur bei jungen, neuen Talenten, sondern auch bei vielen engagierten „Altlasten“. Und diese für sich zu gewinnen und im Betrieb zu halten, wird in der Zukunft noch entscheidender für den Unternehmenserfolg.

Dabei haben es die Unternehmen nicht einfach. Bis zu fünf “Arbeitnehmergenerationen” bewegen sich aktuell unter deutschen Firmendächern und nicht alle Babyboomer und “noch älter” sind so gestrickt, wie ich das bin. Übrigens auch längst nicht alle „Digital Natives“. Hier die neuen freien Geister mit den erfahrenen freien Geistern zu Teams zu führen, ist kein einfaches Unterfangen. Eine klare Unternehmenskultur mit starker Vision ist eine wichtige Herausforderung dafür.

Ebenso wichtig sind Vertrauen und Freiheit zur Entfaltung der Potenziale. Eine Aufgabe, die den Personalbereichen Kopfzerbrechen bereitet. Personalentwicklung lautet das Zauberwort der HR. Ein Begriff, den ich übrigens furchtbar finde. Er ist so passiv. Wer maßt sich an, einen Menschen zu entwickeln? Lässt man Talenten eine genügend lange Leine und stellt ihnen erfahrene und gleichzeitig offen und neugierig gebliebene Kräfte als “Brückenbauer” zur Seite, entwickeln sich hervorragende Teams. Da gehe ich jede Wette ein. (Fällt es auf, dass ich bevorzugt in KMUs “Brückenbauerin” zwischen den Werten von heute und morgen werden möchte? Nein, oder?)

Jan Breckes Buch – ein sehr guter Ansatz

Jedenfalls konnte ich bei Jan Breckes Buch oft nicken. Endlich redet mal jemand von Potenzial und meint damit nicht Noten in Abschlüssen. Von Neinsagern und Querdenkern. Und er redet von Führung und meint damit nicht nur Hierarchie sondern primär unterstützende Begleitung. Eine Aufgabe, der viele unserer Führungskräfte nicht gewachsen sind, denn sie sind wegen ihrer guten fachlichen Qualitäten aufgestiegen, nicht wegen ihres Führungspotenzials.

Brecke hat ein gutes Buch geschrieben, das alle, die mit freien Geistern arbeiten und ihr Unternehmen wirklich zukunftswirksam aufstellen wollen oder müssen, lesen sollten. Für mich geht es zumindest mal einen Schritt weiter als das meiste, was ich zu diesem Thema bisher gelesen habe. Allerdings noch nicht weit genug. Dazu fehlt mir die Option, dass viele Mitarbeiter Top-Talente werden können, wenn man sie wirklich in ihren Stärken arbeiten lässt und weniger stark reglementiert. Ganz egal, was ursprünglich in ihrer Stellenbeschreibung erfasst wurde. Und Vorschläge, wie Abteilungen und Bereiche umgebaut werden müssen, dass sie Mitarbeiter mehr als 30 Prozent ihrer Ressourcen (Gallup-Studie) in den Unternehmenserfolg einbringen können.

Wer dazu konkretere Ansätze hören will, muss sich mit Miriam Specht in Verbindung setzen. Sie hat bereits vor Jahren begonnen, praxistaugliche Modelle zum Unternehmensumbau zu entwickeln, die den Menschen und seine Potenziale in den Vordergrund stellen und wirkliche Top-Performance ermöglichen. Ich stelle gerne den Kontakt zu ihr her.

Holt euch ein Exemplar von “So wollen Top-Talente arbeiten”

Da Miriam Specht aber noch nichts publiziert hat, biete ich meine Lesern zur Einstimmung auf die schöne, neue Arbeitswelt ein Exemplar von “So wollen Top-Talente arbeiten” an. Natürlich neu vom Frankfurter Allgemeine Buch. Danke für die Bereitstellung des Buches.

Als Gegenwert möchte ich dafür gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag, was dich/euch an der Arbeitswelt von morgen reizt.

Bitte beachte dabei folgende Punkte:

  • Beantworte ab sofort bis spätestens 19.10.2015 unter diesem Blogpost folgende Frage: Was reizt dich/Sie an der Arbeitswelt von morgen
  • Verlost wird ein Exemplar des o.g. Buches.
  • Die Verlosung erfolgt bis spätestens 22.10.2015.
  • Der oder die Gewinnerin wird zur Ermittlung der Versandadresse von mir per E-Mail kontaktiert, also gebt bitte eine E-Mail-Adresse an. E-Mail-Adressen werden von mir ausschließlich zur Benachrichtigung des/der GewinnerIn und zur Ermittlung der Versandadresse verwendet.
  • Gebt keine Adressen in den Kommentaren an (Datenschutz!).
  • Versendet wird ausschließlich an Adressen in Deutschland.

Und jetzt viel Erfolg beim Gewinnspiel und viel Spaß beim Lesen des wirklich interessanten Buches!

Jan Brecke

Jan Brecke leitet global HR Development bei Beiersdorf und hat als Senior Manager bei GE, UBS, der Deutschen Bank und Daimler Potentialträger in den USA, Japan, der Schweiz und Deutschland gecoacht und beraten. Der Dipl.-Psychologe und Betriebswirt ist spezialisiert auf die Entwicklung von Top-Managern, deren Nachfolgeplanung und Talent Management.

Buchinfo: So wollen Top-Talente arbeiten von Jan Brecke, erschienen bei Frankfurter Allgemeine Buch, Juni 2015, 203 Seiten, gebunden, € 24,90, ISBN 978-3-95601-085-9

Der EGO-Macher – Selbst. Marketing. Strategie.

Du bist vielleicht eine Marke! Den Spruch kennen viele von uns. In der Regel richtet er sich an Menschen, die irgendwie besonders oder eigenartig sind, die in unseren Köpfen hängen bleiben. Dabei sollten wir uns alle mehr um unsere Marke kümmern. Besonders dann, wenn wir als hybride Cloudworker im Umfeld der Digitalen Transformation unterwegs sind (habe ich ein Buzzword vergessen?). Denn wenn wir unsere Leistung in unterschiedlichen Konstellationen befristet verschiedenen Arbeitgebern oder Kooperationspartnern zur Verfügung stellen, ist es wichtig, unser Kompetenzen sichtbar zu machen. Diese ergeben sich nicht mehr automatisch aus den Unternehmensprofil, für das wir gerade tätig sind.

Je weiter sich das Arbeitsleben von den gängigen Modellen, also zum Beispiel Festanstellung, Vollzeit, entfernt, desto wichtiger wird die eigene Imagepflege. Die Frage lautet dabei nicht mehr nur “Wer bin ich”, sondern auch “Was mache ich, was kann ich, was will ich”. Mit spannenden Übungen hilft Niels H. M. Albrecht, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen und seine eigene Marke aufzubauen. Dabei verzichtet er komplett auf das klassische Selbsterfahrungs”geschwafel” und orientiert sich am klassischen Markenaufbau.

Selbstmarketing, Markenaufbau, Ego, Brand, ImageDer EGO-Macher – ich gebe zu, der Titel hat mich neugierig und misstrauisch zugleich gemacht. So heißen üblicherweise Bücher aus der Selbsterfahrungs-Szene, die außer vielen Allgemeinplätzen wenig zu bieten haben.

Verlockt hat mich dann der Untertitel “Selbst. Marketing. Strategie”. Denn darum geht es in diesem Buch: Eine ganz individuelle Marketing Strategie für das eigene Ich zu entwickeln.

Marken sind im Idealfall unverwechselbar. Sie haben ganz bestimmte Eigenschaften, die sie von der Masse abheben. Egal ob es sich um Menschen oder um Unternehmen handelt.

Während Unternehmen jedoch für ihre Markenbildung Unsummen ausgeben, ist das bei uns Menschen viel seltener der Fall, lassen wir mal die Promis außen vor. Für sie arbeitet im Hintergrund auch ein ganzer Marketingstab.

Bauplan zum starken Ich

Albrechts „Bauplan zum starken Ich“ stützt sich auf fünf Phasen:

  • Start
  • Ziel
  • USP
  • Werte
  • PR

In jeder Phase gibt „Der EGO-Macher“ seinen Leser Instrument an die Hand, mit denen sie sich den jeweiligen Kernfragen gezielt annähern können. An Beispielen großer Marken wird deutlich, wo die Reise hingehen soll. Sie helfen, den persönlichen Markenkern und die eigenen Markenwerte zu identifizieren. Ist das passiert, muss die Kommunikation nach außen starten, denn die treffendste Marke nutzt nichts, wenn keiner etwas davon weiß.

So weit, so gut. Aber wie schaffen wir es jetzt, uns so zu präsentieren, dass wir in unserer ganzen Kompetenz und Vielfalt wahrgenommen zu werden. Und warum haben wir so oft Hemmungen, genau das auch anzustreben?

So wurde ich nicht erzogen

Als Frau kann ich sagen: So wurde ich nicht erzogen. Ich stamme aus einem Umfeld, wo Frauen im Hintergrund agierten. Was ich übrigens heute noch gern mache. Ich bin keine Rampensau. Aber ich bin eine geborene Wagenlenkerin, die die Zügel zwar locker lässt, aber dennoch Einfluss darauf nimmt, wo die Reise hingeht. Und die dabei still und leise sehr beharrlich sein kann. Vorausschauend, Folgen abschätzend, Richtung korrigierend. Genau das ist ein Teil meiner Marke. Die Vorturnerin wäre es definitiv nicht.

Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen, allerdings entscheidenden Fehler: Sie sind uninteressant. – Zsa Zsa Gabor

Gut, wenn ich das so genau weiß, warum habe ich meine Marke dann bisher so schlecht gepflegt, beziehungsweise: Warum habe ich mich bisher nicht eindeutiger als Marke positioniert? Weil es als Marke wichtig ist, sein Ziel zu kennen. Und da wird es bei mir schwieriger oder war es zumindest lange Zeit. Nicht, dass ich kein Ziel gehabt hätte. So ist es nicht. Aber dieses Ziel hat sich halt vermeintlich relativ schnell geändert, weil ich neugierig und für neue Impulse offen bin. Wenn ich ahne, dass sich die Gesellschaft um mich herum und damit die Einflüsse auf meine Arbeit verändern, dann will ich daran mitwirken. Will zu den Early Adopters gehören, mein Wissen und meine Erfahrung mit den Erfordernissen der Zukunft kombinieren und neue Wege erschließen. Gleichzeitig selbst permanent Neues lernen und Erfahrungen an die Zauderer weitergeben.

Mein Ziel: Die Schnittstellenfunktion in der Digitalen Transformation

Ein Ziel, von dem ich bislang dachte, es sei zu unkonkret und nicht zur Markenbildung zu verwenden. Stimmt aber nicht. Denn diese Offenheit für Neues, die Wandelbarkeit, die Fähigkeit, unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen und die hohe Bereitschaft, mein Wissen zu teilen, sind essentieller Bestandteil meiner Marke. Es sind die interdisziplinären Stärken, die mich befähigen, Schnittstellenfunktionen einzunehmen, das Ganze im Auge zu behalten und eben leise zu lenken. Und das im Umfeld von Arbeiten 4.0.

Insofern kam “Der EGO-Macher von Niels H. M. Albrecht zum absolut passenden Zeitpunkt. Viele der Fragestellungen haben mit geholfen, mein Ich klarer zu bewerten.

Vielen Dank dafür!

Dr. jur. Dr. phil. Niels H.M. Albrecht

Dr. jur. Dr. phil. Niels H.M. Albrecht ist Experte für PR- & Marketing-Management. Sein Schwerpunkt ist die Positionierung von Politikern, Managern und Personen des öffentlichen Lebens. Er ist der EGO-Macher. Seit mehr als 15 Jahren berät und coacht er seine Mandanten zu den Themen Strategie-, Change- und Krisen-Management. An der Hochschule Fresenius und der Deutschen Presseakademie bildet er den Nachwuchs aus. Er ist Geschäftsführer der ALBRECHT&THRON Beratungsgesellschaft.

Buchinfo: Der EGO-Macher von Dr. jur. Dr. phil. Niels H.M. Albrecht, erschienen bei Business Village, März 2015, 256 Seiten, gebunden, € 29,80, ISBN: 9783869803043 Danke für die Beteitstellung des Leseexemplares.

Ab sofort: Trello auch in Deutsch

Gerade eben kam die Meldung: Es ist soweit, Trello ist in Deutsch verfügbar. Das dürfte dem, in der Basisversion kostenlosen, Online Kanban Board weiteren Zulauf bringen, tun sich doch deutsche Unternehmen teilweise immer noch schwer mit rein englischsprachigen Tools.

Trello, Kanban, online, kostenlos, Board, deutschGanz ehrlich? Die Nachricht, dass es Trello jetzt in Deutsch gibt, hat mich irritiert. Da ich meine Listen selbst beschrifte und meine Karten auf Deutsch verfasse, war mir überhaupt nicht aufgefallen, dass die Seite nicht Deutsch ist. Für mich selbst also keine große Veränderung, zumal Begriffe wie Board, App, usw. sowieso gleich bleiben.

Nun bin ich nicht das Maß aller Dinge, zumindest nicht offiziell ;-). Manch einem wird dieser Schritt zur Internationalisierung den Zugang zu Trello und Kanban sicherlich erleichtern.

Was Trello mit der Meldung erreicht hat: Ich habe mir angesehen, in welchen Sprachen das Tool denn überhaupt verfügbar ist. Das Ergebnis ist interessant:

  • Englisch
  • Spanisch
  • Portugiesisch (Brasilien)
  • Deutsch

Englisch und Spanisch sind für ein Unternehmen in USA selbsterklärend. Dass aber nach Brasilien offensichtlich der deutsche Markt der nächst stärkere ist, hat mich dann doch gewundert.

Wobei, wenn ich mir überlege, wie viele meiner Kontakte aus dem digitalen Umfeld inzwischen mit Trello arbeiten, dann eigentlich doch nicht.

Wer Trello noch nicht kennt: Wenn ihr euch über diesen Link anmeldet, bekomme ich pro Anmeldung einen Monat Trello Gold umsonst. Also ein paar erweiterte Funktionen, die normalerweise kostenpflichtig sind.

Klick dies! Jetzt! Sofort!: https://trello.com/ulrike_r/recommend 😉

Hier gibt es mehr zu Trello auf Ulrike kommuniziert