„Einfach so“ Tag: Spendenaktion Kinderhospiz beim Fairy-book Blog

„Einfach so“ Tage, sind Tage, an denen man anderen und/oder sich selbst etwas Gutes tut. Einfach so! Ohne viel Aufwand. Zu einem solchen Tag lädt der Blog Fairy-book zu seinem ersten Geburtstag mit einer sehr schönen Idee ein. Lesefreunde können noch bis zum 31.10.2013 auf sechs verschiedenen Blogs ca. 150 Bücher ersteigern und damit gleichzeitig Gutes tun. Der Erlös der Auktion geht an das Kinderhospiz Sterntaler

Buch, Kinder, Hospiz, Blog, Auktion, SpendeSich zum Geburtstag beschenken lassen, ist schön und macht Spaß.

An seinem Geburtstag andere zu beschenken, ist mindestens genauso schön und bringt nicht nur einer Person Freude. Deshalb passt die Idee der Betreiberin des Fairy-book Blogs gut in meine „Einfach so“ Tage Sammlung.

Schließlich gibt es bei dieser Aktion nur Gewinner:

  • die Verlage und Autoren, die mit ihrer Buchspende für einen guten Zweck ihrer Marke Gutes tun
  • die Blogbetreiber_innen, denen eine große Aufmerksamkeit sicher ist und die sich freuen dürfen, mit ihren geschriebenen Worten ganz real Menschen helfen zu können
  • den Gewinnern der Auktionen, die sich einerseits über einen neuen Leseschatz freuen dürfen und die andererseits mit ihrer Leselust ein Kinderhospiz unterstützen
  • das Hospiz Sterntaler, das mit dem Erlös lebensverkürzend erkrankten Kindern und ihren Familien die letzten Tage etwas angenehmer gestalten kann

Anderen Menschen Gutes tun – Einfach so!

Dass so eine Aktion für die Bloggerinnen und Blogger eine Menge Arbeit bedeutet, kann ich als Bloggerin gut nachvollziehen. Danke, Silke, dass Du an Deinem Bloggeburtstag nicht nur Dich selbst feierst, sondern dabei an die denkst, die weniger Glück im Leben haben. Der Dank gilt natürlich auch den anderen Blogs, die an der Auktion teilnehmen:

Und beim Steigern bitte nicht vergessen, die Versandkosten (mehr dazu in den teilnehmenden Blogs) mit zu überweisen. Schließlich soll doch der gesamte Erlös den Kindern zugute kommen!

Menschen die – wie ich – Bücher mögen, sind mir sympathisch. Menschen, die Bücher für einen guten Zweck versteigern, auch. Und wenn der „gute Zweck“ dann auch noch schwer kranke Kinder sind, dann unterstütze ich eine Aktion sehr gerne. Insofern Danke an Blogger schenken Lesefreude auf Facebook, durch die ich auf diese Auktion aufmerksam wurde.

Mamma Mia in Stuttgart: Danke für die Lieder!

ABBA und ihre Songs haben mich durch meine Teenagerzeit begleitet. Insofern fiel der Vorschlag, zu Mamma Mia zu gehen, auf fruchtbaren Boden. Manchmal schwelgt man ja schon gerne in der Vergangenheit. Außerdem: Wenn man schon zwei Musicals ständig fast vor der Tür hat, sollte man das Angebot auch nutzen.

Mamma Mia, Stage, Stutgart, MusicalIch kann mich tatsächlich noch daran erinnern. Ich saß daheim auf dem Sofa, und fieberte beim Grand Prix d’Eurovision de la Chanson mit. Damals, als ABBA in Brighton den Sieg holte, war das noch ganz großes Kino, das den ganzen Samstagabend dauerte und regelmäßig gnadenlos den Zeitrahmen überzog. Waterloo, der Siegersong, ließ einen sofort mit wippen. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Also war ich schnell überzeugt, eine Freundin in Mamma Mia zu begleiten.

Die Story ist seicht, wie auch vom Film bekannt. Die Darsteller waren sangestechnisch teilweise etwas schwach auf der Brust. Aber all das hat der guten Laune, die mich in kürzester Zeit erfasste, keinen Abbruch getan.

Mitsingen ist Pflicht

Schon beim „Vorspann“ war es sofort da, das gute Gefühl, das viele ABBA Songs immer wieder bei mir wach rufen. Einen Großteil der Hits kann ich immer noch mitträllern, habe ich festgestellt. Und ich habe mich gerne vom Klatschen meiner Nebensitzer anstecken lassen, die ganz offensichtlich nicht zum ersten Mal in Mamma Mia waren. Nicht nur, dass sie die ganze Zeit rhythmisch mit wippten, im passenden Augenblick hatten Sie auch Leuchtstäbe dabei und wurden Teil der Szene.

Irritierend waren für mich lediglich die deutschen Texte. Aber der Farbenrausch der 70er, das Tempo und der Witz machten das schnell wieder wett.

Spätestens bei „Waterloo“ gab es dann kein Halten mehr. Standing Ovation war Pflicht, Mitsingen und Mittanzen ebenso.

Kurz: Ein rundum gelungener Samstag!

So, und nun gibt es noch ein bisschen ABBA im Original auf die Ohren:

„Einfach so“ Tag: Sich selbst Gutes tun beim BleibGesundCamp

bleibgesundcamp-logo

Die Volkshochschule Esslingen am Neckar veranstaltet am 27. und 28. April 2013 das erste BleibGesundCamp. Im direkten Austausch zwischen den Teilnehmenden können alle Themen rund um die Gesundheit angesprochen und diskutiert werden. Kinderbetreuung und Verpflegung sind in der Anmeldegebühr enthalten. 

Wie halte ich mich selbst gesund? Dieser Frage widmet sich das erste BleibGesundCamp am 27. und 28. April in den Räumen der Volkshochschule Esslingen. Ein Thema, das uns alle betrifft und das durch die offene Form als sogenanntes „Barcamp“ jedem ausreichend Möglichkeiten zum Austausch bietet.

Egal ob medizinischer Experte oder interessierter Laie, jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin kann am Morgen, nach einem leckeren Frühstück, ein Thema vorschlagen, das ihn/sie interessiert, zu dem er/sie gerne Wissen weitergeben oder Informationen einholen möchte. Damit ist zwar das Grundthema – sich selbst gesund halten – vorgegeben. Im Detail wird das Programm aber an den Veranstaltungstagen ganz individuell auf die Besucher zugeschnitten.

Welche Themen könnten passen (Beispiele)
  • Das hängt komplett von den Interessen, Bedürfnissen und Erfahrungen der Besucher ab. Alles ist möglich.
  • Sie sind Yoga-Fan und wollen anderen diese Form der Entspannung nahe  bringen? Tun Sie es mit einfachen Übungen und den zugehörigen Erklärungen.
  • Sie haben im Ausland einen Angehörigen, der an Leukämie erkrankt ist und suchen Informationen, wie die Familie, die über drei Kontinente verteilt ist, getestet werden kann? Fragen Sie. Vielleicht hat schon jemand Erfahrungen damit.
  • Dauerschnupfen und lästiger Husten: Wer hat die besten Hausmittel parat?
  • Heuschnupfen-Alarm: Das sind Ihre ganz persönlichen Tricks gegen die Pollen-Invasion.
  • Traditionelle  gesunde Hausmannskost: Was hat wirklich wann Saison und kann frisch aus der Region genossen werden.
  • Schreikind-Terror: Wie Sie als Eltern damit umgegangen sind.
  • Kind und Job: Wie bringen Sie beides unter einen Hut und welche Hilfen fehlen Ihnen?
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  • „Selbsthilfegruppen“: Sie pflegen Angehörige und brauchen mal ein Forum, um sich auszusprechen. Ihre Kinder sind in der Pubertät und treiben Sie in den Wahnsinn? Darüber sprechen hilft. 
  • Sex und Alltag: Wie halten Sie trotz Kindern ihr Privatleben in Schwung?
  • Schwimmkurse für Erwachsene: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
  • Trainingspartner gesucht: Sie suchen Mitstreiter beim Joggen, Walken, Biken, Schwimmen, Tanzen, Turnen usw.
  • Sinn und Unsinn von Abnehm-Wunderpillen
  • Sie haben eine Karate-Schule und möchten den Sport präsentieren und Fragen beantworten
  • Ihr Kind klebt vor Computer und Fernseher und Sie wissen nicht, wie Sie es dauerhaft weg locken

Wie gesagt, das alles sind nur Anregungen, welche Themen beim BleibGesundCamp angeboten werden könnten, wenn Sie darüber reden möchten. Dazu müssen Sie kein Profi sein, sie müssen sich nur für Ihr Thema interessieren und sich austauschen wollen. Genau das unterscheidet das BleibGesundCamp von Fachmessen oder Fachvorträgen.

Nicht jemand anderes bestimmt, was sie hören dürfen. Sie bestimmen, was Sie hören und über was Sie reden wollen.

Verpflegung mit Frühstück (beide Tage), Mittagessen (beide Tage), Abendessen (nur Samstag) sowie Getränke (Wasser, Tee, Kaffee, Saft) und bei Bedarf auch Kinderbetreuung (beide Tage) sind im Ticketpreis von 45,- Euro / ermäßigt 39,- Euro inbegriffen.

Deshalb jetzt schnell anmelden und etwas für die eigene Gesundheit tun. Einfach so!

Einfach so einfach Gutes tun:
Einfach so: Feiern für den guten Zweck in Forchheim
Einfach so: Ein Lächeln für demente Menschen
Wir brauchen viel mehr „Einfach so“ Tage

„Einfach so“ Tag: Feiern für den guten Zweck in Forchheim

„Wetten, dass zu unserem 60-jährigen Jubiläum mindestens 500 Gäste kommen?“, mit dieser Ansage fordert der SV Forchheim am 27.04.2013 den Bürgermeister heraus. Wer verliert, richtet einen Senioren Nachmittag  für die älteren Fans und Bürger aus. Der Erlös des Benefiz Tages geht an die Kinderkrebsklinik Freiburg.

Einfach so Tag
Helfen und Spaß haben – Einfach so!

Auslöser für die Programmgestaltung zum 60. Jubiläum des SV Forchheim war eine simple Wette zwischen dem Vorstandsvorsitzenden Jürgen Ringswald und dem Bürgermeister. Der glaubt nämlich nicht, dass es dem Verein gelingt, am 27.04.2013 mindestens 500 Gäste auf dem Sportplatz zu begrüßen. Der Wetteinsatz: Der Verlierer richtet einen Senioren Nachmittag für die älteren Fans und Bürger der Gemeinde aus. Damit gehören die Senioren schon mal ganz sicher zu den Gewinnern.

Hilfe für die Kinderkrebsklinik Freiburg

Aber auch die Kinderkrebsklinik Freiburg darf sich freuen. Sämtliche Eintrittsgelder sowie der Erlös aus einem Losverkauf gehen nicht in die Vereinskasse, sondern werden an die Klinik gespendet.

Abgerundet wird der Tag durch ein buntes Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken, Zumba und einem Sportartikel-Flohmarkt. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Von Kaffee und Kuchen bis zu Leckerem vom Grill ist alles im Angebot, was das Herz begehrt.

Ab in den Süden

Den 27.04.2013 im Kalender rot anstreichen und ab in den Süden zum SV Forchheim zum Feiern für den guten Zweck. Einfach so! Denn anderen helfen darf auch Spaß machen.

Natürlich gibt es auch ein ausführliches Programm zum Nachlesen.

Was es mit den „Einfach so“ Tagen auf sich hat:

Die Idee dahinter: Wir brauchen viel mehr „Einfach so“ Tage
Mit kleinen Dingen Freude machen: „Einfach so“ Tag: Ein Lächeln für demente Menschen 
Zum Tag des Buches: Blogger schenken Lesefreude

Tag des Buches: Blogger schenken Lesefreude

Verschenk doch mal ein Buch! Dazu rufen Christina von Pudelmützes Bücherwelten und Dagmar alias GeschichtenAgentin mit ihrer Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ zum Welttag des Buches am 23.04.2013 auf. Für lesefreudige Blogger ist da doch die Teilnahme ein Muss, oder?!

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Lies mal wieder! (Bildrechte: Aktion Blogger schenken Lesefreude)

Ich liebe Bücher. Und ich verschenke gerne Bücher. Gerne auch einfach so. Aber auch gerne mal aus einem konkreten Anlass wie dem Welttag des Buches am 23. April. Deshalb musste ich nicht lange überlegen, ob ich an der von Christina und Dagmar initiierten Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ teilnehme, als Thorsten Isings Hinweis darauf über meine Facebook Timeline flatterte.

Schon im vergangenen Jahr gab es eine ähnliche Aktion, bei der 33.333 Interessierte jeweils 25 Bücher verlosen durften. In diesem Jahr ist das Ganze noch persönlicher. Dieses Jahr ist der Ablauf etwas anders aber das Ziel ist das gleiche: Bücher unters Volk bringen.

So schenkst Du Lesefreude

Am 23.4.2013, dem Welttag des Buches, veröffentlichst Du in Deinem Blog einen Beitrag, in dem Du ein Buch verlost. Schreib etwas dazu, warum Du Dich gerade für dieses Buch entschieden hast. Ist das Thema besonders spannend, ist genau dieses Buch für Dich besonders wichtig, wurde es von Deinem absoluten Lieblingsautoren geschrieben, oder, oder, oder.

Leser, die dieses Buch gerne hätten, hinterlassen einen Kommentar unter Deinem Beitrag.

Verlost werden die Bücher am 30. April.

Im Augenblick habe ich für „Ulrike kommuniziert“ ein Buch „angemeldet“, bei dem es um Macht geht. Mehr wird nicht verraten. Aber das kann sich bis zum 23.04.2013 noch ändern bzw. da kann auch noch was dazu kommen.

Du findest das gut und willst aktiv teilnehmen?

Wenn Dir das jetzt so gut gefallen hat, dass Du mit Deinem Blog aktiv teilnehmen möchtest, dann findest Du alle Informationen:

Wer lieber einen spannenden Krimi gewinnen möchte, sollte auch meinen Blog Leselustich im Auge behalten.

„Einfach so“ Tag: Ein Lächeln für demente Menschen

Vor einigen Tagen haben ich mich für mehr „Einfach so“ Tage ausgesprochen. Tage an denen man anderen eine kleine Freude macht, ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Einfach so. Ich habe meinen Worten erste Taten folgen lassen. Ihr auch?

Klar ging mein Aufruf in erster Linie als Anregung an die digital publizierende Zunft, mit Cat Content in Form von Welt- oder Aktionstagen andere zu mehr sozialem Engagement zu bewegen.  Doch wer andere von einer Idee überzeugen möchte, geht am besten selbst mit gutem Beispiel voran.

Soziales Engagement, Einfach so Tag
Bildbände für demente Menschen (Bild: Ulrike Rosina CC-BY-NC-SA)

Getreu dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ habe ich meinem Beitrag deshalb umgehend Taten folgen lassen. Seit 23.01.2013 ist die Bibliothek im AWO Pflegeheim an den Weinbergen um vier Bildbände reicher. Bei mir standen sie lange genug unbeachtet im Regal. Jetzt warten sie darauf, nicht nur dementen Menschen ein Lächeln der Erinnerung ins Gesicht zu zaubern, wenn sie sich beim Durchblättern an längst vergangene Urlaube erinnern – und sei es nur für eine sehr kurze Zeit.

Vom Wollknäuel zum Bildband

Warum gerade Bildbände ins Pflegeheim? Auslöser war eine Anfrage meiner Mutter, ob sie Wollknäuel, die schon ewig bei ihr rumliegen und die ursprünglich mal mir gehörten, in ein Pflegeheim mitnehmen dürfe. Dort besucht sie regelmäßig ihre demente Patentante.

Bei einem ihrer Besuche wollte sie wissen, warum im Eingangsbereich ein Korb mit Wolle stehen würde. Auskunft: Das sind Spenden von Besuchern, die den Bewohnern im Rahmen der Beschäftigungsprogramme angeboten werden.

Wolle habe ich keine, aber Bücher habe ich viele… sehr viele. Also beim Pflegeheim anrufen und fragen, ob die die brauchen können. Tun sie nicht. Hätte ich mir auch denken können wegen der langen Aufmerksamkeitsspanne, die fürs Lesen nötig ist. Was allerdings willkommen wäre, seien Reise-Bildbände, die dann unter anderem auch beim Beschäftigungsprogramm für die dementen Bewohner zum Einsatz kämen.

Vieles, was man in jungen Jahren erfahren hat, vergisst man nie

Menschen, die früher oft gereist sind, vergessen das nicht vollkommen. Gerade vertraut wirkende Bilder rufen deshalb gelegentlich lange verschüttete Erinnerungen wach und unterstützen so das Gedächtnistraining im Alter. Auch alte Liederbücher oder alte Gegenstände, z.B. eine alte Hand-Kaffeemühle, mit denen sich die Menschen vor langer Zeit einmal befasst haben, können diese Lichtblitze anregen.

Mein Gefühl sagt mir: Hier sind meine Bücher gut aufgehoben.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

An alle, die in Pflegeheimen arbeiten: Was sind denn eure Erfahrungen? Womit kann man einfach und sinnvoll Freude bereiten?  Vielleicht kann ich ja etwas davon an meinem nächsten „Einfach so“ Tag umsetzen.

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Wir brauchen viel mehr „Einfach so“ Tage

Welt- und Aktionstage sind nicht nur im Social Media Umfeld willkommene Aufhänger, wenn es sonst gerade nichts zu sagen gibt. Wie wäre es, diesen verbalen Ergüssen mal ganz real Taten folgen zu lassen? Taten, die anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Einfach so.

Soziales Engagement
Anderen öfter mal was Gutes tun. Einfach so Bild: Alexander Radeke CC-BY-NC-SA
Jeder hat seine Tage

Ich gestehe, ich habe mich gegen diese Welt- und Aktionstage bisher weitestgehend gesperrt. Umso erstaunter bin ich jetzt, WAS es da alles gibt. Welttage können politisch, religiös oder kulturell geprägt sein. Sie sind regional, national, international. Die UN hat ihre eigenen Tage – einmalig oder wiederkehrend. Dann sind da noch die Namens-, Geburts- und Gedenktage und – nicht zu vergessen – die Nonsens Tage.

Zu letzteren gehören zweifelsohne der Gegenteil Tag am 25. Januar, der Öffne drinnen einen Regenschirm Tag am 13. März oder der – vom Grundgedanken ja sinnvolle – internationale Hände-Waschtag am 05. 05. Übrigens gut zu merken, weil man an jeder Hand fünf Finger hat.

Tausche Cat Content gegen ein Lächeln

Aber ließe sich nicht – gerade im Social Media Umfeld – mit diesen Nonsens Tagen etwas Sinnbringendes anfangen? Etwas, was über das reine “Wisst ihr schon, heute ist XY-Tag?!” hinaus geht. Etwas, was anderen Menschen ganz real eine Freude macht. Einfach so.

  • Warum nicht am internationalen Puzzle Tag (29.02) die virtuelle Gefolgschaft dazu aufrufen, auf dem Speicher und im Keller nach nicht mehr genutzten Puzzles zu suchen, die dann Hilfsorganisationen vor Ort (z.B. Caritas) gespendet werden. Auch zu Kinder- oder Seniorenheimen kann Kontakt aufgenommen werden. Sicher freut man sich auch dort über gut erhaltenen Zeitvertreib. Gleiches gilt natürlich für den Buch- oder Spiel im Sand- oder Spielzeug Tag.
  • Am 25. März, dem Tag der Waffel, können in der Mittagspause für die Kollegen frische Waffeln gebacken werden. Sicher finden sich ein paar Leute, die Teig rühren und Waffeleisen anschleppen. Sowas kann man natürlich auch in eine Hilfseinrichtung (vielleicht Bahnhofsmission, Vesperkirche) übertragen.
  • Der internationale Anti Diät Tag (05.05.) kann als Anlass genommen werden, bei der regionalen Tafel nachzufragen, womit man hier unterstützen könnte. Ich gehe z.B. ein- bis zweimal pro Jahr meine Schränke durch und schaue, was ich aus einer Lust heraus mal eingekauft und dann doch nicht gegessen habe (natürlich nur haltbare Dinge) und bringe die “Beute” zur Tafel. Kleiner Aufwand, großer Nutzen.
  • Auch wenn der Welt Schneemann Tag (18.01.) bereits vorbei ist, baut doch mal einen Schneemann oder gleich eine ganze Schneefamilie vor den Fenstern eines Kinderkrankenhauses oder eines Seniorenheimes und bringt damit etwas Abwechslung in triste Wintertage.
  • Und warum nicht den Weltknuddeltag (21.01.) mit einer Free Hugs Session verbinden?

Am besten liefert ihr zu jedem call to action gleich einige Kontaktadressen mit. Dann ist der innere Schweinehund schneller überwunden.
Und weist auch darauf hin, dass man sich mit privaten oder öffentlichen Einrichtungen (Vereine, Verbände, Krankenhäuser, Heime usw.) vorher in Verbindung setzen sollte. Dann bleiben überflüssige Missverständnisse erspart.

Be social – einfach so!

Am allerliebsten beim Thema Welt- und Aktionstage wäre mir allerdings, wenn es viel mehr  Einfach so Tage (27. August) gäbe. Tage, an denen man ohne besonderen Anlass sich selbst und anderen eine kleine Freude macht.

To be social, auch in Social Media, ist nämlich viel einfacher als man denkt und hat noch ein paar positive Nebeneffekte, auf die ich in einem meiner nächsten Blogs eingehen werde.

Vielen Dank an dieser Stelle an Kleiner Kalender und natürlich Wikipedia für die umfangreichen Tage-Sammlungen.

Edit 23.01.2013: Für meinen ersten Einfach so Tag habe ich bei einem Pflegeheim in meiner Gemeinde nachgefragt, ob ich jemandem mit Büchern eine Freude machen kann. Auskunft in meinem speziellen Fall: Romane usw. werden weniger gelesen. Aber Bildbände oder z.B. bebilderte Reisebeschreibungen würden u.a. in der Beschäftigungstherapie eingesetzt. Mehr dazu folgt.