Fünf Menschen eine Freude machen. Ich bin dabei.

„Ich bereite fünf Menschen völlig überraschend eine kleine Freude. Wenn du dazu gehören willst, dann kommentiere meinen Eintrag und veröffentliche ihn anschließend in deinem eigenen Profil. Denn Freude wird mehr, wenn man sie teilt.“ So lässt sich der Inhalt eines Kettenbriefes, der aktuell im Netz verbreitet wird, kurz zusammenfassen. Eine schöne Idee, die ich gerne teilen will.

Auf Facebook macht ein Kettenbrief die Runde. Nichts besonders, eigentlich. Doch! Denn diesen Kettenbrief teile sogar ich und ich bin in dieser Hinsicht eine Totalverweigererin.

Worum geht es?

Kurz gesagt, geht es darum, fünf möglicherweise wildfremden Menschen ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Einfach so. Doch fangen wir von vorne an.

Diese Woche rutschte folgender Eintrag einer Bekannten durch meinen Stream:

Die ersten fünf Menschen, die diesen Status mit “ Ich bin dabei“ kommentieren und mir ihre Adresse per PN schicken ( sofern ich diese noch nicht habe), erhalten irgendwann in diesem Kalenderjahr eine Überraschung von mir – ein Buch, eine Kerze, Selbstgebackenes, Musik, Selbstgebasteltes, eine Postkarte oder eine andere lustige Überraschung! Es wird wahrscheinlich keine Vorwarnung geben, und es wird geschehen wenn mich die Lust dazu überkommt.

Der Haken? Diese fünf Leute müssen das gleiche Angebot in ihrem FB-Status machen und selber Freude verteilen. Dazu einfach diesen Text kopieren und auf das eigene Profil stellen! (Nicht teilen!) Lasst uns 2014 mehr nette und liebevolle Sachen füreinander tun, ohne einen anderen Grund als den, jemanden zum Lächeln zu bringen und ihm zu zeigen, dass wir an ihn denken. Für ein freundlicheres, liebevolleres und erfreulicheres Jahr!

Ich war sofort begeistert. Wer meine „Einfach so“-Tage verfolgt, mag ich es, ohne besonderen Grund anderen Menschen eine kleine Freude zu machen. Einfach so. Ohne große Aufwand. Ohne hohe Kosten.

Keiner will was?

Doch sehr merkwürdig. Keiner möchte was. Bei der Bekannten war ich die Einzige, die bislang reagiert hat und bei mir selbst hat noch niemand kommentiert. Auf meine irritierte Nachfrage erfuhr ich, dass diese Nachricht bereits seit einer ganzen Weile die Runde macht. Liegt es daran? Haben sich schon alle, die sich für solche Ideen erwärmen können, beteiligt? Oder steht für sie das Verhältnis von eins zu fünf, also ein Geschenk bekommen, fünf verteilen, nicht zur Debatte? Oder ist es ihnen zu viel Aufwand, sich fünf kleine Geschenke zu überlegen? Möglicherweise scheut auch der ein oder andere vor den Kosten zurück. Wobei die, wenn man geschickt plant, ja nicht hoch sein müssen. Und teure Geschenke müssen ebenfalls nicht sein.

Anyway! Ich mag die Idee und habe mich beim letzten Einkauf gleich daran erinnert. In den nächsten Tagen wird eine Freundin von mir eine kleine Überraschung im Briefkasten finden. Sie ist nicht auf Facebook, kann also nicht kommentieren. Dann bekommt sie den Kettenbrief einfach per Post. 🙂

Was ich ihr schenke? Verrate ich nicht. Vielleicht liest sie ja mit.

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

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