Markenberatung: Hast du schon dein Magnetprodukt?

Wissen wird mehr, wenn man es teilt. Ein Satz, den ich liebe und ganz offensichtlich nicht nur ich. Auch Maren Martschenko, Inhaberin von Martschenko Markenberatung, denn sie hat jetzt den Weg zum individuellen „Magnetprodukt“ jedes Unternehmens als Selbstlernkurs für alle zugänglich und nutzbar gemacht.

Was ein Magnetprodukt ist und wie es dazu kam, dass Maren Martschenko ihre Beratung jetzt als Do-it-yourself-Kit anbietet, erklärt sie im Interview:

Maren, wer bist du und was machst du genau?
Ich bin freiberufliche Markenberaterin für Solopreneure und den kleineren Mittelstand. Ich helfe Unternehmern, ihre eigene Marke im digitalen Zeitalter zu entwickeln bzw. neu zu positionieren.

Magnetprodukt, Martschenko, Markenentwicklung
Das Magnetprodukt von Maren Martschenko gibt es jetzt als Download (Bild: Martschenko Markenberatung)

Was ist ein Magnetprodukt? Auf Anhieb fällt mir etwas ein, was ist an die Kühlschranktür hängen kann, aber das ist es wohl nicht.
Das ist ein schönes Bild! Nur ist es nicht der Kühlschrank, sondern die Webseite eines Unternehmens.

Ein Magnetprodukt ist das Kernprodukt eines Unternehmens, das genau zugeschnitten ist auf die Probleme bzw. Bedürfnisse der Wunschkunden, dass es sie anzieht wie ein Magnet. Zwei Beispiele, die jeder kennt, ist der Whopper von Burger King oder das iPhone von Apple. Solche Markenprodukte sind nicht nur den großen Unternehmen vorbehalten, sondern genauso nützlich für die kleinen. Ein eigenes Magnetprodukt vereinfacht ganz viel:

  • Du kannst ganz leicht erklären, was du tust, warum du das tust und wie das genau deinen Wunschkunden nützt.
  • Deine Kunden und Geschäftspartner können dich viel besser empfehlen, wenn du ein eindeutiges Angebot hast, das genau ins Herz deiner Kunden trifft.
  • Ein Magnetprodukt ist ein Segen für Webseitenbesucher. Denn wenn du auf deiner Seite unter „Angebot“ dein Magnetprodukt beschreibst, schreibst du automatisch über alles, was dich besonders macht und was deinen Kunden wichtig ist. Klar und eindeutig in der Sprache deiner Kunden.

Du hast eine deiner Geschäftsideen jetzt gegen eine geringe Gebühr öffentlich zugänglich gemacht. Was hat dich dazu bewegt?
Die Systematik, ein Magnetprodukt zu entwickeln, ist so bestechend einfach und gleichzeitig so wirkungsvoll, dass ich der Meinung bin, dass wirklich jeder ein Magnetprodukt haben sollte.

Voraussetzung dafür ist: Ein Preis, der es wirklich jedem möglich macht, den Kurs zu kaufen.

Man kauft ja so ein bisschen die Katze im Sack. Ist noch eine Demoversion geplant, oder offenbart das schon zu viel?
Demnächst wird es einen Auszug aus dem Selbstlernkurs geben, damit die Leute sehen, wie wir vorgehen, welche Fragen wir stellen. Das Feedback der ersten Käufer wird eingearbeitet. Damit hoffen, wir nach und nach noch besser zu zeigen, was der Selbstlernkurs wirklich bringt.

Aber auch jetzt gibt es kein Risiko, denn wir geben jedem Käufer 14 Tage Geld-zurück-Garantie, sollte der Kurs nicht den Erwartungen entsprechen.

Wie lange hat es gedauert, bis du das Gefühl hattest: Jetzt ist das Produkt rund, jetzt kann ich es freigeben?
Der Zeitraum von der Idee bis zum Go-Live vergingen etwa drei Monate.

In der ersten Phase hat Ricarda Kiel mir geholfen, mein Wissen aus dem Kopf auf Papier zu bringen. Sie war bei einer individuellen Beratung dabei, um zu sehen, wo die Stolpersteine und Hindernisse auf Kundenseite bei der Entwicklung eines Magnetprodukts liegen, aber auch welche Fragen wirklich wichtig sind. Die wichtigste Herausforderung war, den Prozess ohne mein Beisein erfolgreich zu gestalten. Ricarda ist auf diesem Gebiet Profi. Sie hat schon erfolgreich einen Selbstlernkurs, wie man seine eigene Webseite baut, auf dem Markt. Im nächsten Schritt habe ich mit Ricarda ein Magnetprodukt für sie entwickelt, damit sie einmal in die Rolle des Kunden schlüpft. Dann haben wir es umgekehrt gemacht. Schließlich haben wir den Kurs von einer dritten Person testen lassen. Dann hatten wir das Gefühl, es ist wirklich bereit für den Markt.

Ich denke, ein derartiges Produkt ist niemals wirklich fertig. Mit jedem Käufer, mit jedem Magnetprodukt lernen wir etwas hinzu. Deswegen wird es regelmäßig Updates auf Basis der Kundenfeedbacks geben.

Ist dir das nicht schwer gefallen? Geschäftsideen sind ja schon so ein bisschen die eigenen Kinder?
Überhaupt nicht! Ich möchte ja, dass wirklich jeder ein Magnetprodukt hat. Ich konnte es gar nicht erwarten, bis es so weit ist. Am liebsten hätte ich noch früher gelauncht. Es wird ein spannender Moment, wenn die ersten Magnetprodukte auf Basis unseres Magnetprodukt-Kits auf dem Markt sind.

Hättest du dir vor fünf Jahren vorstellen können, so einen Schritt zu gehen? Wie weit hat hier dein „digitales Leben“ Einfluss genommen?
Vor fünf Jahren hätte ich mir das keinesfalls vorstellen können. Damals hatte ich mich gerade als Beraterin selbständig gemacht und zu twittern angefangen.

Mit der Zeit habe ich beobachtet, wie die ersten Onlinekurse starteten. Danielle Laporte (http://www.daniellelaporte.com/) war da eine große Inspirationsquelle für mich. Das Internet schwemmte hier einiges über den Atlantik in meinen Newsfeed.

Ein Schlüsselerlebnis war für mich die Digitalkonferenz beim Reeperbahnfestival 2013. Ich moderierte ein Panel über die Agenturlandschaft 2020. Es genügt nicht, unseren Kunden zu predigen, dass sie sich im digitalen Zeitalter umstellen müssten, auch wir Berater stehen vor der Herausforderung. Etwa zum gleichen Zeitraum traf ich auf Ricarda. Ich wusste, mit ihr hatte ich die richtige Partnerin zur Digitalisierung meines Wissens. Mit der Systematik zur Entwicklung des Magnetprodukts hatten wir das perfekte Produkt zum Einstieg in die digitale Beratung.

Wie stehst du generell zu „open source“-Lösungen im weitesten Sinne?
Ich finde sie grundsätzlich klasse! Allerdings sollten sie dem Kunden nützen. Für mich gehört zu „open source“ mehr als nur Schnittstellen und Code freizugeben. Richtig offen ist ein Produkt dann, wenn ich es auch ohne externe Berater selbst anwenden kann. Das kann ich mit Linux oder Contao beispielsweise nicht.

Auch Markenbildung muss keine mystische Geheimwissenschaft bleiben, die nur großen Unternehmen wie McDonalds oder Microsoft vorbehalten ist. Vorausgesetzt wir Berater teilen unser Wissen ohne nach Zeitstunden abzurechnen.

Dürfen wir uns schon auf ein weiteres „Share-Projekt“ von dir freuen?
Definitiv! Die Ideen sind schon da. 2015 wird etwas neues Nützliches kommen!

(Bild: Martschenko Markenberatung)
(Bild: Martschenko Markenberatung)

Maren Martschenko

Maren Martschenko hat BWL und Psychologie studiert und ihr Handwerk in einer B2B-Agentur gelernt. Sie bezeichnet sich selbst als Chief Enthusiasm Officer und Auf-den-Punkt-Bringerin und liebt es, Menschen zu Marken zu machen. Dabei darf der Espresso nie fehlen. Maren Martschenko lebt und arbeitet in München. Mehr zu ihr und ihrer Arbeit: Martschenko Markenberatung

Der Selbstlernkurs „Magnetprodukt“ mit dem „Das-will-ich-haben-Effekt“ steht seit einigen Tagen zum Download bereit. Aktueller Sommer-Sonne-Special-Preis: 49,- Euro inklusive Update- und Geld-zurück-Garantie innerhalb der ersten 14 Tage.

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s