5 gute Gründe, warum audible bei mir Französisch spricht

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit audible entstanden.

Französisch war und ist meine Lieblingssprache, auch wenn ich kaum noch Gelegenheit habe, sie zu sprechen. Damit mir die vertraute Sprachmelodie und zumindest ein guter passiver Wortschatz erhalten bleibt, gibt es bei mir jetzt audible Hörbücher in Fremdsprachen. Im aktuellen Fall Mémoire cachée von Sebastian Fitzek auf die Ohren.

memoire cacheeFranzösisch ist meine Lieblingsfremdsprache. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass ich im Saarland aufgewachsen bin. Also sehr grenznah. Mit Französisch als erster Fremdsprache. Vielleicht ist es aber auch der angenehmen Sprachmelodie und dem Savoir Vivre der Franzosen geschuldet. Jedenfalls war mein Französisch richtig gut.

Dann bin ich weggezogen. Zum Studieren nach Baden-Württemberg. Und was war? Kein Mensch konnte Französisch. Kein französisch-deutsches Mischmasch beim Einkaufen: Regarde-la, celle jupe ist schön! Nicht mal eben schnell in den französischen Supermarkt einkaufen fahren. Keine Mittagsnachrichten im Radio erst auf deutsch, dann auf französisch, was mir übrigens zu meinen Spitzenzeiten nur noch deshalb aufgefallen ist, weil ich mich gefragt habe, warum die Nachrichten wiederholt werden. Die “fremde” Sprache habe ich als solche nicht mehr wahrgenommen. Damit das nicht komplett verloren geht, teste ich aktuell Hörbücher von audible in französischer Sprache.

5 gute Gründe für audible

Fünf Überlegungen haben mich zu dieser Entscheidung bewogen:

  • Kein langweiliger Sprachkurs mit starren, für mich oft sinnlosen Übungen
  • Gesprochenes Alltagsfranzösisch statt Kursfranzösisch
  • Kein zusätzlicher Zeitaufwand
  • Meine Sprachauffrischung ist immer und überall dabei
  • Je nach Titel spannende, informative oder klassische Unterhaltung en passant
Sprachkurs? Nicht mit mir!

Als ich beschlossen habe, mein Französisch auf Trab zu bringen, habe ich mit Online-Sprachkursen geliebäugelt. Aber das bin ich nicht. Alles zu starr und nicht individuell genug für das, was ich möchte.

Bonjour, mon nom est Ulrike

Auch den Wortschatz aus den Kursprogrammen brauche ich nicht. Sie orientieren sich entweder an den klassischen Urlaubsbedürfnissen oder am Arbeitsleben. Die Alternative wäre ein Konversationskurs, aber der bindet mich zeitlich zu starr ein.

Französisch, wie es im Buche steht

Und da aller guten Dinge drei sind, muss ich noch ein drittes Mal auf das Kursthema eingehen. Ich will auch kein pingelig betontes Kursfranzösisch. Ich will Französisch so wie den Franzosen der Schnabel gewachsen ist. Jetzt sind professionelle Sprecher oder Leser, die Bücher vertonen, auch nicht Jean und Amélie von der Straße. Aber sie müssen einen Buchtext, in meinem Fall einen Thriller von Sebastian Fitzek spannend an die Frau bringen. Das ist etwas anderes.

Immer mit dabei

Fitzeks Mémoire cachée von audible ist dank App immer bei mir. Auf dem Handy, dem Pad, dem Notebook, dem PC. Zumindest dann wenn die technischen Voraussetzungen erfüllt. sind. audible macht dazu in seinen Hilfen genaue Angaben.

Was zum “Spielen” obendrauf

Entscheidung gefällt. Mein Sprachkurs wird kein Sprachkurs. Also nur noch ein passendes Buch für den Anfang auswählen.

Nur noch? Mich hat das ganz schön gefordert. Soll es ein Fachbuch sein, zu Marketing, Kommunikation oder Personalführung? Oder was zum Lachen? Auf jeden Fall etwas, was nicht zu schwierig ist. Also weder ein komplett neues Thema noch etwas, wofür man wirklich Muttersprachlerin sein muss, um es zu verstehen.

Also habe ich mich auf Krimis und Thriller eingeschossen. Eventuell ein Buch, das ich bereits auf Deutsch gelesen habe? Auch keine gute Idee. Dann denke ich die Story vermutlich auch auf Deutsch weiter und konzentriere mich nicht mehr.

Die Lösung heißt Fitzek, aber passt die Stimme?

Ich mag die Thriller von Sebastian Fitzek. Auch seine Lesungen habe ich bereits mehrfach besucht. Sehr unterhaltsam und spannend. Nichts für schwache Nerven. Kann ich nur empfehlen! Und audible hat auch noch ein Buch von ihm, das ich noch nicht kenne. Auf Französisch. Perfekt.

Doch erst noch den wichtigsten aller Checks bei Hörbüchern. Ich bin sehr empfindlich bei Stimmen. So quäkende, gänsige Tonfälle kann ich mir nicht lange anhören. Das macht mich aggressiv. Und Genuschel geht auch nicht, wobei damit wohl die wenigsten professionellen Sprecher aufwarten.

Deshalb meine Empfehlung: Wenn der Titel steht, auf jeden Fall erst die Hörprobe nutzen. Dann weiß man, ob man sich auf die Stimme einlassen kann und will.

Oder man geht den anderen Weg, sucht sich in der Liste der beliebtesten Hörbuchsprecher  Deutschlands seinen “Liebling” heraus und liest sich durch dessen “Werk”. Dann passt die Stimme ganz sicher, man schränkt sich aber in der Auswahl deutlich ein.

Und was ist mit Support?

Da ich mich mit meinem Amazon-Konto bei audible registriert habe, musste ich nicht sehr viel angeben. Umso verwirrter war ich, als in der Rechnungsadresse dann plötzlich Name und Anschrift meiner Mutter aufgetaucht sind. Aus irgendwelchen Gründen hat das System sich scheinbar herausgesucht, was es wollte.

Leicht panisch habe ich über die kostenlose Rufnummer den Support kontaktiert. Nach sehr kurzer Wartezeit war ich mit einem sehr netten und hilfsbereiten Mitarbeiter verbunden und das “Problemchen” konnte geklärt werden. Ich musste meiner Mutter (80+, eigensinnig) also nicht erklären, weshalb sie eine Rechnung über Null Euro bekommt und dass sie deswegen nichts unternehmen muss! Die Rechnung wird nämlich nur per E-Mail verschickt und das hat sie zum Glück nicht.

Null Euro? Wieso das?

Weil audible allen Nutzern einen kostenlosen Testmonat anbietet. Er danach fallen die monatlichen Gebühren an.

So und jetzt habe ich genug erzählt. Ich ziehe mich mit Sebastian Fitzek in die Mémoires Cachées zurück.

Bitte nicht stören!

Blogs und die Sache mit den Iron Bloggern

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Es muss etwa 2012 gewesen sein, als das große Blogsterben herbeigeredet werden sollte. Etwa zeitlich haben sich in vielen deutschen Städten BloggerInnen zu regionalen Netzwerken, den Iron Bloggern, zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Die Selbstverpflichtung, die Blogosphäre am Leben zu erhalten.

Seit wann ich selbst Mitglied der Iron Blogger Stuttgart bin, weiß ich nicht mehr so genau. Ich glaube, seit 2013. Jedenfalls war ich im April 2013 schon mit beim ersten Iron Blogger Essen. Denn wer nicht schreibt, zahlt. Und zwar für alle. Denn mit der Selbstverpflichtung gingen auch finanzielle „Pflichten“ einher. Wie das in Stuttgart aussieht, könnt ihr den den Regeln der Iron Blogger Stuttgart nachlesen.

Inzwischen hat sich vieles getan. Video hat stark an Bedeutung zugelegt. Instagram, Pinterest, Periscope, Snapchat, Facebook live und was weiß ich noch alles ist dazu gekommen und teilweise bereits wieder Geschichte.

Alles, nur nicht tot

Die Blogs sind geblieben. Seit Ende der Neunziger treiben sie ihr Unwesen in der digitalen Welt und schreiben damit eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Eine Geschichte, die aber irgendwie völlig untergeht. Obwohl 20 Jahre im World Wide Web eine Ewigkeit sind. Auf die nächsten zwanzig Jahre!

Und was ist mit den Iron Bloggern?

Um die Iron Blogger ist es ruhiger geworden. Es gibt sie noch, aber nicht mehr in vielen Städten und mit deutlich kürzeren Teilnehmerlisten. Auch bei den Iron Blogger Stuttgart hat sich vieles geändert. Aber ein harter Kern ist geblieben und versorgt seinen Blog mindestens ein Mal wöchentlich mit neuem Futter. Einfach, weil es Spaß macht. Und weil ich in der Iron Blogger Liste immer wieder Beiträge finde, auf die ich sonst nie gestoßen wäre.

Und wer nicht bloggt,  zahlt alternativ fünf Euro pro Faulenzerwoche. Schließlich muss ja was rein in die Kasse, die in unregelmäßigen Abständen gemeinsam verfeiert wird.

Da fällt mir ein: Wann ist es bei uns denn wieder soweit? 😀

Trello und Slack – BFF*!

Trello, Kanban, online, kostenlos, Board, deutsch

Dass ich Trello sehr schätze, habe ich hier schon gelegentlich erwähnt. Auch Slack habe ich schon mal erwähnt. Dafür, dass ich es so sehr mag, habe ich bisher überraschend wenig darüber geschrieben, fällt mir gerade auf. Das muss sich ändern.Also los geht’s.

Slack ist ein tolles Kommunikationstool, mit dem sich hervorragend Teams organisieren lassen. Mit diversen Apps kann es schon in der kostenlosen Basisversion vielfältig erweitert werden.

Mit der neuen Trello App für Slack kommt eine neue Erweiterung dazu. Wer sich die Möglichkeiten genauer ansehen möchte, kann sich kostenlos für ein Webinar registrieren.

Wenn du Trello jetzt auch probieren möchtest, dann freue ich mich, wenn du zur kostenlosen Registrierung folgenden Link benutzt:

Klick dies! Jetzt! Sofort!https://trello.com/ulrike_r/recommend 😉

Dann bekomme ich pro Anmeldung einen Monat Trello Gold umsonst. Also ein paar erweiterte Funktionen, die normalerweise kostenpflichtig sind. Ihr selbst verpflichtet euch dabei zu nichts.

*BFF – Best Friends Forever, für alle, die da nicht auf dem Laufenden sind. 😉

 

Warum Social Media so schön ist

Social Media ist unpersönlich. Da geht es nur um Likes. Das stumpft nur ab und hat mit Freundschaft nichts zu tun. Ihr kennt die Sätze? Von euren Kunden oder euren Freunden? Ich auch. Und deshalb hier eine kleine Story, die mir sehr viel überraschende Freude gemacht hat. Und die es ohne Digitale Kommunikation nicht gegeben hätte.

Angefangen hat die Geschichte (eigentlich sind es zwei) mit einem Chat auf WhatsApp und dem Hinweis, dass ich mich auf die eigenen Himbeeren freue, die auf meinem Balkon kräftig austreiben. Dass ich Beeren generell liebe und die Saison kaum erwarten kann.

Es klingelt!

Einige Tage später klingelt der Paketbote mit einem sehr merkwürdig aussehenden Päckchen von Mika. So merkwürdig, dass sogar mit Paketband unterwegs nachgebessert werden musste.

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Vorsichtig mache ich das leicht feuchte Päckchen auf. Und staune. Sauber gebündelte Erdbeeren, frisch mit dem Spaten ausgestochen, die ersten Blüten gleich mit dran.

Umzug gut überstanden

Erstaunlich, wie gut die Pflanzen den Transport und den Umzug auf meinen Balkon überstanden haben. Sie blühen munter weiter und bald steht wohl die erste Ernte an.

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Zwei Tage später lag wieder eine mysteriöse Sendung, dieses Mal in einem leuchtend roten Luftpolsterumschlag, in meinem Postfach. So richtig Weihnachtsrot. Neugier, Neugier, Neugier.

Süße Blogger Relations

Der Lübbe Verlag hat mir einen Krimi geschickt. Nun ist das ja keine Seltenheit. Schließlich blogge ich auf Leselustich Rezensionen am laufenden Band. Aber im Umschlag war nicht nur das Buch, sondern auch ein Paket italienisches Mandelgebäck und ein charmantes Anschreiben. Passend zur Story von „Tante Poldi und die Früchte des Herrn“, einem Krimi aus Sizilien.

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Jetzt verlangt dieses Mandelgebäck ja zwingend nach einem guten Espresso. Oder einer leckeren Latte Macchiato mit einem guten Espresso darin. Also habe ich mich auf Facebook brav bei Lübbe bedankt und gleich angemerkt, dass zu einem perfekten Wochenende jetzt nur noch die passenden Böhnchen fehlen. Wie der Screenshot belegt, war das scherzhaft gemeint.

Lecker Schwarzmahler

Wieder ein paar Tage später. Der Postbote klingelt. Ein kleines Päckchen. Diesmal von Susanne. Ich schüttele. Stille! Neugier, Neugier, Neugier…

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Da sind sie, die Espressobohnen. Und zwar nicht irgendwelche Espressobohnen, sondern welche von Schwarzmahler aus Stuttgart. Kannte ich noch noch nicht. Umso interessanter, was es damit auf sich hat:

„Direkter Handel“ bedeutet, dass ich meinen Rohkaffee direkt beim Erzeuger ohne den Umweg über Zwischenhändler einkaufen. Im Gegensatz zum jedoch in der Spezialitätenkaffee-Branche gängigen Verständnis des direkten Handels, halte ich am Handel mit Produzentengemeinschaften / Kooperativen fest. Warum? Die sehr hohe Qualität des Kaffees, aber auch eine breite Verteilung von Wissen und Lebensqualität in den Produktionsländern hat oberste Priorität. – Zitat Schwarzmahler

Scharzmahler beweist also guten Geschmack, nicht nur für den Gaumen. Die Latte Macchiato mit Pechschwarz von Schwarzmahler war und ist einfach nur lecker! Perfekt zu den Mandorli.

Danke für den Tipp

Danke, liebe Susanne, dass du mich auf diesen Laden aufmerksam gemacht hast. Soweit möglich, kaufe ich meinen Kaffee schon eine ganze Weile bei regionalen Röstern und weiß den geschmacklichen Unterschied sehr zu schätzen. Und den nachhaltigen sowieso.

Und danke für die liebe Karte. Der Text hat mich sehr berührt.

Ja und warum jetzt das Ganze?

Warum ich das so ausführlich schreibe? Ob ich einfach nur abzocken will? Oder sonst keine Freunde habe?

Ganz einfach: Weil ich mich darüber gefreut habe. Gefreut, dass es in meinem Umfeld Menschen gibt, die – ebenso wie ich – anderen gerne mal eine kleine Freude machen. Unangekündigt, unerwartet, eine Kleinigkeit eben. Und die sich von kleinen Nebensätzen auf sozialen Medien inspirieren lassen. Auch das ist Social Media.

Genau wie analog

Genau wie ich mich immer total über die Postkarten freue, die dank Sanne in unregelmäßigen Abständen ganz überraschend in meinem Briefkasten landen. Wie ich mich über Alines Karte aus Spanien gefreut habe, wie ich mich über Yvonnes Anruf freue, usw., usw., usw. Alles so ganz analog.

Edit: Der Fernseher, nach dem ich auf Facebook gefragt habe, ist übrigens noch nicht da 😀

 

 

Vivian Pein: Der Social Media Manager (2., akt. Auflage)

Social Media bleibt! Ich weiß, einige glauben immer noch nicht daran, aber so ist es nun mal. Ändern wird sich mit der Zeit vielleicht der Name, aber die Art der Kommunikation wird nicht mehr rückgängig machbar sein. Zum Glück. Vivian Pein hat ihren „Social Media Manager“ auf den aktuellsten Stand gebracht und damit einen sehr guten Ausbildungsbegleiter für Social Media und Community Manager weiter verbessert.

Social Media ManagerAls die Social Media Welle in Gang kam, sind an jeder Ecke plötzlich “Berater” und Kursanbieter aufgetaucht. Es war schwer, diejenigen auszumachen, die wirklich praktische Erfahrung mitbrachten und für Einsteiger noch schwerer, den Wert der jeweiligen Angebote einzuschätzen.

Mit Vivian Peins “Der Social Media Manager” wurde einiges deutlich transparenter. Als Early Adopter im Bereich der Digitalen Medien hat sie ein Buch verfasst, dass sich schnell als Standardwerk in der Branche etablieren konnte. Im Oktober 2015 erschien die zweite, überarbeitete Auflage, die hier besprochen wird.

Social Media bleibt!

Startete Auflage eins noch mit der Frage “Social Media – Hype oder (R)Evolution”, lautet die Ansagen Ende 2015 zu Recht: “Social Media bleibt!”.

Reichlich Raum bekam auch die Abgrenzung Social Media Manager vs. Community Manager. Hier orientiert sich Vivian Pein an den Berufsbildern des Bundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation & Social Media (BVCM).

Neu hinzu gekommen ist ein wichtiger Hinweis bezüglich der Haftung selbstständiger Social Media Manager. Als Dienstleister sind sie verpflichtet, rechtlich fehlerfreie Leistungen zu erbringen. Im Zweifel sollte man sich hier besser rechtlich beraten lassen. Bitte nur von einen Fachmann für Internetrecht, denn hier sind viele Dinge immer noch sehr schnelllebig.

Deutlich überarbeitet wurde Kapitel 9, Strategische Bedeutung und Möglichkeiten der sozialen Netzwerke, denn hier tut sich ja laufend etwas. 2013 waren Snapchat und generell Ephemeral Media in Deutschland noch kein Thema. Heute gehören sie zum Marketingmix, denn ihre Bedeutung wird weiter steigen, auch oder gerade für Firmen.

Der Social Media Manager im Überblick
  • Anforderungen und Aufgaben
  • Aus- und Weiterbildung
  • Hinweise für Bewerbungen
  • Social-Media-Strategie
  • Ziele und Zielgruppen
  • Corporate Content
  • Community Management und Change Management
  • Krisenkommunikation und rechtliche Grundlagen
  • Einsatz im Unternehmen
  • Erfolgsfaktoren
  • Zahlreiche Best Practices
  • Interviews und Expertentipps
Mein Fazit

Der Social Media Manager ist und bleibt auch in der zweiten Auflage ein Standardwerk, was an keinem Arbeitsplatz fehlen sollte. Egal, ob es um Stellenprofile, Tipps und Tricks in Sachen Corporate Blogging oder die passenden Netzwerke für ein bestimmtes Ziel geht. Dabei kommt einem der sauber strukturierte Aufbau des Buches zu Gute.

Die Aufmachung ist, wie von Rheinwerk nicht anders gewohnt, sehr übersichtlich und logisch. Im Vergleich zur Erstauflage für mein persönliches Empfinden auch optisch etwas ruhiger.

Ich schließe mich deshalb der Empfehlung des BVCM, dessen Mitglied ich schon seit Jahren bin, voll und ganz an. Der Social Media Manager ist ein guter Ausbildungbegleiter für Neueinsteiger und Neueinsteigerinnen und ein solides und umfassendes Nachschlagewerk für Profis.

Vivian Pein

Vivian Pein ist eine erfahrene Social-Media- und Community-Managerin und integriert Social Media in Firmenkulturen. Schon Mitte der 90er Jahre entdeckte Sie Ihre Passion für das Internet und sammelte seitdem Erfahrungen in Foren und Blogs. Ende 2006 bekam Sie die Verantwortung für Ihr erstes hauptberufliches Social-Media-Projekt, war Community Managerin bei XING und für die Entwicklung der Social-Media-Strategie sowie dem Aufbau des Community-Support-Teams bei Hermes verantwortlich. Daneben beriet Sie eine Reihe von Unternehmen in Fragen rund um die Themen Social-Media- und Community-Management. In ihrer Freizeit organisiert Sie unter anderem die größte »Unkonferenz« für Social-Media- und Community-Manager, das CommunityCamp, und ist aktiv im Arbeitskreis Berufsbilder des Bundesverbandes Community Management e.V. für digitale Kommunikation und Social Media (BVCM).

Buchinfo: Der Social Media Manager (2. aktualisierte Auflage) von Vivian Pein, erschienen bei Rheinwerk Computing, Oktober 2015, 572 Seiten, gebunden, Einspaltiges Layout mit zahlreichen Abbildungen, Tipp-Kästen und Gastbeiträgen von Jochen Mai, Thomas Schwenke, Klaus Eck, Oliver Ueberholz, Robert Basic, Ben Ellermann und Stefan Evertz. € 34,90 (eBook 30,90) ISBN 978-3-8362-3697-3 Danke für die Bereitstellung des Leseexemplares.

 

Sebastian Kühn: Das Handbuch für digitale Nomaden

Selbstbestimmt leben, ortsunabhängig arbeiten, davon träumen immer mehr Menschen. Und sie setzen es zunehmend auch um. “Das Handbuch für digitale Nomaden” von Sebastian Kühn könnte sich zum perfekten Begleiter auf dem Weg dahin entwickeln.

Digitale NomadenWas früher noch undenkbar war, ist heute – zumindest in meinem beruflichen Umfeld – immer öfter an der Tagesordnung. Gemeint ist damit die digitale Welt des Online Marketings, der Content Erstellung, der Social Media Jobs. Also eine Arbeitswelt, in der es im Grunde egal ist, ob ich meine Arbeit direkt im Unternehmen, daheim oder auf Hawaii erledige. So lange die Kommunikation gewährleistet ist und man selbst keine Probleme mit der notwendigen Disziplin hat, ist es völlig egal, wo der Stuhl steht oder die Hängematte hängt.

Seit 2013 Cloudworkerin im Patchworkmodell*

Ich selbst arbeite jetzt seit 2013 von daheim, also im Grunde ortsungebunden. Und ich muss sagen: Es verdirbt einen für 9 to 5 im Büroknast. Dabei habe ich mich anfangs mit gemischten Gefühlen auf das Experiment Teilzeit Homeoffice eingelassen. Es war mein Bauchgefühl, das meinte: DAS ist der passende Arbeitgeber für dich. Ich bin ihm gefolgt und tatsächlich, es war genau richtig.

Teilzeit Festanstellungschef in München, ich in der Nähe von Stuttgart. Dazu noch freiberufliche Jobs aus den unterschiedlichsten Ecken Deutschlands. Und viel mehr Kreativität und innovative Ideen als jemals zuvor. Seit Februar 2016 sitzt mein Arbeitgeber in Berlin bzw. Hamburg und ich immer noch daheim. Gäbe es meine süße kleine Katze nicht, vielleicht auch an wechselnden Orten irgendwo auf der Welt.

Das Handbuch hilft (nicht nur) bei den ersten Schritten

Wer jetzt denkt: “Hmm, das würde mir auch gefallen und eigentlich gibt es mein Job ja auch her, aber wie geht das?” dem lege ich “Das Handbuch für digitale Nomaden” von Sebastian Kühn ans Herz.

Kühn beschreibt ausführlich und Schritt für Schritt, welche Voraussetzungen man braucht, um ortsunabhängig arbeiten und selbstbestimmt leben zu können. Seine Themen:

  • Selbstbestimmt leben
    • Verantwortung übernehmen
    • Unsicherheit akzeptieren
    • Anker reduzieren
    • Finanzen ordnen
    • In der Gegenwart leben
  • Ortsunabhängig arbeiten
    • Remote Worker: Kompromisse ohne Anwesenheitspflicht
    • Freelancer: Services anbieten
    • Infopreneur: Digitales Wissen verkaufen
    • Entrepreneur: Lifestyle Business aufbauen
  • Lifestyle Business
    • Idee, Nische und Positionierung
    • Geschäftskonzept erstellen
    • Validierung der Geschäftsidee
    • Umsetzung mit Komponenten
    • Ausbau der Reichweite
    • Kontinuierliche Optimierung
    • Outsourcing und Automatisierung
  • Rechtliche Selbstständigkeit
    • Passende Rechtsform finden
    • Gründungszuschuss: Fördermittel beantragen
    • Gewerbe anmelden
    • Versicherungen und Vorsorge
    • Steuern für dein Gewerbe
    • Buchhaltung für Nicht-Buchhalter
    • Grundsätzliches zum Internetrecht
  • Digitale Selbstständigkeit
    • Routinen: Deinen Arbeitsrhythmus finden
    • Produktivität: Techniken und Tools
    • Arbeitsplätze: Wo es sich gut arbeiten lässt
    • Technik: Dein digitales Büro
    • Austausch mit Gleichgesinnten
    • Lebenslanges Lernen
    • Nachhaltig denken und handeln
  • Reisen und Arbeiten von unterwegs
    • Kosten sparen: Geo-Arbitrage und Travel Hacking
    • Erreichbarkeit: Telefon, Briefpost und Internet
    • Reisekrankenversicherung und Gesundheit
    • Visumsangelegenheiten
    • Unterwegs an Bargeld kommen
    • Nachhaltiges Reisen
    • Locations: Die besten Orte zum Arbeiten und Leben
    • Testlauf: Ortsunabhängigkeit auf Probe
  • Langfristig ausreisen
    • Wohnsitz aus Deutschland abmelden
    • Vor der Ausreise: Wohnsitzloses Leben vorbereiten
    • Offshore Strategien: Unabhängigkeit durch Internationalisierung
    • Ausflaggen: Die ultimative Ortsunabhängigkeit

So, ganz schön viel Inhaltsangabe, die es normalerweise in meinen Besprechungen nicht gibt. In diesem Fall war es aber der einfachste Weg, aufzuzeigen, wie umfangreich das auf den ersten Eindruck “schmale” Buch daher kommt. Meine erste Reaktion war nämlich: What?! Und das kleine Buch soll komplette Leben umkrempeln?

Ja, das kann es. Ganz nebenbei ist es noch ein prima Leitfaden für Existenzgründer. Denn Cloudworker gibt es ja (noch) deutlich mehr in der Startup-Szene. Wer sein eigener Chef ist, kann ja erst recht bestimmen, wie und wo er oder sie arbeitet.

Ich finde es toll!

Ich glaube, ihr könnt es schon ahnen. Mich hat “Das Handbuch für digitale Nomaden” begeistert. Zum einen, weil es viele meiner eigenen Gedankengänge bestätigt hat. Zum anderen, weil es mir gezeigt hat, dass ich “technisch” aktuell gut aufgestellt bin. Und letztendlich auch, weil ich besser verorten kann, wo ich in meiner Entwicklung gerade stehe und wohin die Reise gehen kann/wird.

Außerdem hat Sebastian Kühn einen locker entspannten Schreibstil, der ohne großes Buzzword Bingo auch für Neueinsteiger und -einsteigerinnen gut zu lesen ist.

Von mir eine klare Leseempfehlung!

Sebastian Kühn

Sebastian Kühn lebt und arbeitet seit 2012 unter anderem in Shanghai als ortsunabhängiger Unternehmer. Sein Werdegang führte ihn über das Freelancing und den Aufbau einer Marketingagentur hin zur Erstellung von Informationsprodukten. Heute berät er Menschen über seinen Blog, eine Onlinecommunity und Veranstaltungen vor Ort dabei, ebenfalls ihren eigenen selbstbestimmten Lebensweg einzuschlagen.

Buchinfo: Das Handbuch für digitale Nomaden von Sebastian Kühn, erschienen bei Redline, Februar 2016, Hardcover, 320 Seiten, € 19,99, ISBN 978-3-86881-624-2. Natürlich auch digital erhältlich. Danke an den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

* Cloudworking im Patchworkmodell: Eigentlich war ich ja der Meinung, ich arbeite Teilzeit Homeoffice. Inzwischen habe ich aber gelernt, dass das nicht annähernd hipp genug klingt. Homeoffice ist sooo 1999! Das heißt jetzt Cloudworking, bzw. es gibt schon wieder einen neuen Namen, der mir aber nicht mehr einfällt. Und die Mischung aus Teilzeit Festanstellung und freiberuflichen Aufträgen nennt sich zeitgemäß Patchworkmodell. Wenn du/sie also noch jemanden suchen, die freiberuflich und z.B. projektbezogen Communitys und Social Media Channels betreut, Webseitentexte oder Blogposts für Corporate Blogs erstellt, Blogger Events planen oder ganz einfach ein paar gute Tipps für den Einstieg in die digitale Szene haben wollen (bodenständig und ohne großes Trallala, das reicht für den Anfang), dann einfach melden. Vielleicht finden wir freiberuflich zusammen. 

 

Das ist wirklich großARTig: Die Breuninger – Wall of Animation anlässlich des 23. Internationalen Trickfilm-Festivals in Stuttgart

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Am Freitag, 22.04.2016, fiel der in Stuttgart der Startschuss für eine wortwörtlich großARTige Aktion. An der Außenfassade des Breuninger Flagship Stores in Stuttgart verwandeln namhafte Künstler der Trickfilm Szene bis zum 01.05.2016 eine Leinwand von 65 mal 10 Metern die weltweit größte bemalte Trickfilmleinwand, der Wall of Animation. Die Aktion findet begleitend zum 23. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) statt. Und zu gewinnen gibt es auch etwas. 

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(Bild: Film- und Medienfestival gGmbH)

Stuttgarter kennen es, das Modehaus Breuninger in der Marktstraße. Liebevoll auch Breuni genannt. Doch in der Zeit vom 22.April bis 1. Mai geht es hier ausnahmsweise nicht nur um Fashion und Lifestyle. Da geht es um Kunst, um Street Art im wörtlichen Sinne, denn Breuninger treibt es auf der 65 mal 10 Meter großen Wall of Animation unübersehbar bunt.

Wall of Animation

Ihr könnt live dabei sein, wenn sich Außenfassade des Modehauses nach und nach mit beliebten  Charakteren bekannter Trickfilme füllt, wie zum Beispiel:

  • Die Simpsons
  • Wickie
  • Die Biene Maja
  • Shaun das Schafe und viele mehr

Umgesetzt werden Sie von namhaften Künstlern bekannter Animationsfilme. Mit dabei sind:

  • David Silverman (Los Angelos)
    bekannt als Animator der „The Simpsons“, Mitarbeit bei Filmen wie „Ice Age“, „Die Monster AG“
  • Raúl García (Los Angeles)
    bekannt als Animator der „König der Löwen“, „Roger Rabbit“
  • Michaela Pavlatova (Prag)
    „Tram“, „Die Kinder der Nacht“, „Reci, reci, reci“
  • Ivan Maximov (Moskau)
    „Fisherman´s daughter“, „Out of Play“, ”Long bridge of desired direction“
  • Regina Pessoa (Porto)
    „Kali the Little Vampire“
  • Bill Plympton (New York)
    „Footprint“, „Cheatin’“
Mit der Wall of Animation gewinnen

GroßARTig, oder? Aber es kommt noch besser. Denn bis zum 2. Mai könnt ihr vor der Wall of Animation an der Breuninger Fassade Selfies von euch und eurem liebsten Trickfilm Charakter aufnehmen und damit gewinnen.

Veröffentlicht das Selfie mit den Hashtags

  • #wallofanimation
  • #itfs
  • #Breuninger

auf Instagram und mit etwas Glück gewinnt ihr

  • einen Breuninger Einkaufsgutschein in Höhe von 100 Euro oder
  • zwei ITFS Tickets für „Music & Animation“ am Sonntag Abend im Club Schocken
Die Hintergründe

Breuninger ist langjähriger Festivalpartner des Internationalen Trickfilmfestivals Stuttgart, das am 26. April zum 23. Mal in die bunte Welt der animierten Filme einlädt. Mit der Wall of Animation bringt das Modehaus Urban Art an den Mann und an die Frau.

Doch das ist längst nicht alles, was das Festival zu bieten hat. Alle Informationen findet ihr auf der Festivalseite.

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