Lexoffice: Und was kommt nach dem Test?

Die Steuersoftware lexoffice ist nicht nur webbasiert und damit von überall nutzbar, auch mit der Testversion gehen die Anbieter zeitgemäße Weg. Nach Ablauf der Testzeit ist keine Kündigung erforderlich. Nervige Nachfragen gibt es ebenfalls keine. So geht Dienstleistung heute.

lexoffice, Haufe, Steuer, Software, SaaSAnfang April habe ich die Steuersoftware lexoffice getestet. Zum Einsatz kam dabei die kostenlose Testversion, die vier Wochen genutzt werden kann.

Auffallend daran: Nach diesen vier Wochen muss man nicht aktiv kündigen. Es gibt also keine Abo-Fallen oder ähnliches.

Natürlich war ich neugierig, wie es nach den Testwochen weitergehen würde. Würden Mails kommen? Würde jemand anrufen, was ich bei Testversionen häufig erlebt habe, kaum dass der Download abgeschlossen war.

Fast war ich ein bisschen enttäuscht, als nach den beiden Hinweisen:

  • Testphase endet in fünf Tagen
  • Testen Sie lexoffive noch einen Tag

nichts mehr kam. Gute drei Wochen nicht.

Test-Ende – was nun?

Dann die „Erlösung“. Im Posteingang finde ich eine Mail von lexoffice mit dem Betreff „Test-Ende – was nun?“ Aha, da ist sie, die obligatorische Nachricht, in der alle Vorteile aufgezählt werden um einen doch zum Kauf zu motivieren, dachte ich. Aber Pustekuchen! Ich wurde lediglich darauf hingewiesen, dass ich auch nach Ablauf der Testphase lesend Zugriff auf meine angelegten Testdaten und -fälle habe und gebeten, eine abzugeben.

Und auch bei der Bewertung war ich wieder überrascht. Erwartet habe ich die gängigen Fragen mit dem 0 bis 10 Schema zum anklicken. Praktisch maschinell auswertbar und so unpersönlich. Erhalten habe ich das:

Ganze zwei Fragen, eine davon zum Ankreuzen, eine mit Freitext. Also manuell auszuwerten.

Alles in allem hat mich die Art und Weise der Nachfass-Aktion von lexoffice so positiv überrascht, dass ich spontan nochmal darüber bloggen wollte. Ganz ohne Aufwandsentschädigung.

So geht für mich Marketing 4.0. Ohne Nervfaktor, ohne Aufdringlichkeit, ohne komplette Abschottung bei einem Nein. Kommunikation auf Augenhöhe eben (ja, ich weiß: einen Euro ins Phrasenschwein).

Müsste ich zu Beginn meiner Teilzeit-Freiberuflichkeit nicht haushalten, wäre lexoffice meine SaaS in Sachen Steuer.

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

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