„Einfach so“-Tag: Kranken Kindern helfen – auch ohne Eiswasser

Tue Gutes und sprich darüber. So lässt sich die Aufforderung, für die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) Forschung zu spenden, mit wenigen Worten zusammenfassen. Mit viel Humor hat der Vater eines kleinen Jungen die Diskussion rund um die Ice Bucket Challenge jetzt aufgegriffen, um Spendengelder für das Ronald McDonald Haus an der Kinderklinik Köln zu sammeln. Ab einer gewissen Summe wird der Betrag gesplittet und auch die Helfenden Hände Oderberg bekommen ihren Teil ab.

Ich gestehe, das Tamtam um die Ice Bucket Challenge in meinen diversen Netzwerken geht mir gewaltig auf den Keks. Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass sie den ein oder die andere zum Spenden angeregt hat. Nicht nur für ALS, sondern auch für andere soziale Zwecke. Wie schwer das ist, weiß ich aus meiner beruflichen Vergangenheit.

Ronald McDonald sorgt für mehr Nähe

Der kleine Elai ist mit einer Erkrankung zur Welt gekommen. Einer Erkrankung, die lange Krankenhausaufenthalte mit sich brachte. Um ihrem Sohn trotzdem nahe sein zu können und gleichzeitig Elais Schwester nicht zu vernachlässigen, haben die Eltern viel Zeit im angliederten Ronald McDonald Haus verbracht. Mit ihrem ganz persönlichen Beitrag zur Ice Bucket Challenge wollen sie jetzt die Institution beziehungsweise die Institutionen, die ihnen selbst geholfen haben, unterstützen. Auf kreative Art und Weise.

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Auf Ebay gibt es gebrauchtes Wasser für die Ice Bucket Challenge

Denn Elais Vater hat ebenfalls ein Ice Bucket Challenge Video gedreht. Doch anstatt das Wasser im Boden versickern zu lassen und damit zu verschwenden, eine Sache die den Challenge Teilnehmern unter anderem vorgeworfen wird, hat er es im aufblasbaren Schwimmbecken der Kinder aufgefangen und bietet es jetzt gegen Höchstgebot auf Ebay an.

3, 2, 1, …. Nähe schenken!

Also ran an die Tasten und mitsteigern. Es fallen auch garantiert keine Abwassergebühren an 😉 Und die Familien kleiner Patienten freuen sich, dass sie jederzeit bei ihren Kindern sein können.

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

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