„Einfach so“-Tag: 007 Wüstenfieber bei der Rallye Allgäu Orient 2014

Ein paar Typen mit alten Autos unterwegs vom Allgäu nach Amman in Jordanien, das klingt eher nach großem Abenteuer denn nach „einfach so was Gutes tun“.  Stimmt aber nicht, denn das Team 007 Wüstenfieber zauberte mit seinem Einsatz sicher manch einem unterwegs ein Lächeln ins Gesicht. Nicht nur die Autos bleiben als Spende für soziale Projekte im Land zurück, auch der Hauptpreis, ein echtes Kamel, wird für den sozialen Zweck gespendet. Möglich machen das unter anderem engagierte Sponsoren, die Lust auf Wüstenstaub und Abenteuer haben. Einfach so.

In der Bahn lernt man manchmal spannende Leute kennen. Auf der Hinfahrt eine super agile, liebenswerte, eloquente, warmherzig Frau, der ich kaum glauben konnte, dass Sie schon über 70 ist und für die Onlinebuchung mit Bahncard 50 das Normalste der Welt ist. Auf dem Rückweg dann einen bekannten deutschen DJ, der inzwischen in der Schweiz lebt, und seine Begleitung.

Und dann war da noch das Team 007 Wüstenfieber. Aufgefallen sind sie mir, weil einer davon – ich denke, es war Michi  es war Matthi, Michis Bruder – sich sehr zuvorkommend um ein junges Paar mit viel Gepäck gekümmert hat, die im völlig falschen Zug gelandet waren.

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Auf dem 007 Wüstenfieber Blog gibt es noch viel mehr tolle Bilder und die Hintergründe zur Rallye Allgäu Orient

Aber zurück zum Team 007 Wüstenfieber. Die Jungs kamen gerade von der Rallye Allgäu Orient 2014 zurück und sahen sehr zufrieden aus. Drei Wochen Auto-Sound und Wüstensand. Ok, zu Anfang sicher nicht. Das Allgäu ist zwar teilweise wüst ländlich, aber Sand gibt es nicht so viel. Kann man sich vorstellen, dass so ein Abenteuer ganz nach dem Geschmack von allen ist, die nur bei dem Wort Rallye schon die Motoren röhren hören.

Zwar hatten wir nur kurz Zeit für einen Plausch, aber mich hat beeindruckt, dass nicht kam: „Boah, das war so geil mit den Autos in der Wüste“ – das war es unbestritten auch, wenn man sich die Bilder im Blog von Team 007 Wüstenfieber ansieht. Statt dessen kam: „So viele nette, freundliche Leute! Überall wurden wir herzlich empfangen und zum Essen eingeladen. Toll!“ Ich glaube, besser kann man Internationalität nicht leben. Mein Kompliment an die Sponsoren! Ich kann mir vorstellen, dass dieses Team eure Marken mehr als gut vertreten hat!

Ja aber was ist jetzt mit Charity. Noch mehr Charity. Charity, an der das Team nicht ganz so viel persönlichen Genuss hat? Darum geht es doch bei den „Einfach so“-Tagen. Die gibt es auch. Wer das Team 007 Wüstenfieber in seinen Aktivitäten in Rumänien und Bulgarien unterstützen möchte: Hier geht es lang.

Und weitererzählen hilft natürlich auch.