Rückblick: BarCamp Stuttgart 2014

Am 20. und 21. September fand in Stuttgart zum siebten mal das BarCamp Stuttgart statt. Nicht nur wegen der vielen Leute, die ich dort wieder treffen würde, habe ich mich sehr darauf gefreut. Auch die Themenvielfalt ist ungewöhnlich groß und bunt. Deshalb war das BarCamp Stuttgart für mich wieder ein Quell an Inspiration, guten Gesprächen und toller Atmosphäre in einer sehr coolen Location.

Lichtdurchflutet: Das große Saal im Spitalhof Stuttgart.
Lichtdurchflutet: Das große Saal im Spitalhof Stuttgart.

Wie sehr mich der Spitalhof begeistert hat, habe ich mir sofort von der Seele schreiben müssen. Überwältigt hat mich aber – mal wieder – auch die Auswahl der Sessions. Bei 12 nutzbaren Räumlichkeiten hatte man Samstag und Sonntag die Qual der Wahl. Schaut selbst:

Sessionplan Samstag

Sessionplan Sonntag

Leider musste ich kurzfristig auf den Sonntag verzichten, aber bereits der Samstag war voller Inspiration, spannender Gespräche, neuer oder vertiefender Kontakte und vielfältiger Genüsse.

Andreas Zeitler ganz schön scharf

Dazu beigetragen hat unter anderem Andreas Zeitler mit seiner kurzweiligen Session zur perfekten Rasur. Es war spannend zu sehen, dass Männlein wie Weiblein sich im Wesentlichen mit den gleichen Problemen plagen. Und mir ist zum ersten Mal der Trend zum Bart bei Männern aufgefallen. I’m not amused! Dafür bin ich gespannt auf die Gentlebox, das „männliche“ Pendant zu Glossy-, Pink- und Lieblinge-Box, die demnächst kommen soll.

Suizid – five ways to leave your life

Spannend, offen, ehrlich und ein sehr wichtiges Thema anpackend war die Session von Nils Pawlik und Mika Kienberger. Der Titel „Suizid – five ways to leave your life“ mag sehr böse klingen, der Inhalt war es aber nicht. Aus der Sicht von Notaufnahme-Mitarbeitern wurde die „andere“ Seite des Selbstmordes geschildert. Die schief gegangenen Suizidversuche, die Personal beschäftigen und hohe Kosten verursachen. Und es wurden wertvolle Tipps gegeben, wie und wo man sich Hilfe holen kann, wenn man nicht mehr weiter weiß. Ich wünsche mir mehr Mut, „Tabuthemen“ offen anzusprechen. Ein großes Lob an Nils und Mika.

Startups – Lessons Learned

Seit September bin ich „nebenbei“ auch freiberuflich aktiv. Die Session „Startups – Lessions Learned“ von Jingjing Wang und Harald Amelung hat also genau meinen Nerv getroffen. Zwar habe ich kein Startup und plane auch kein Unternehmen, aber einige der Fragen, die sich Startupper stellen müssen, betreffen nun ja auch mich. Danke für den spannenden Austausch rund um Steuer, Kunden, Werbung, usw.!

Und dann waren da noch die „Tofu-Nutten“

Natürlich war ich auch selbst „Teilgeberin“, wie sich das bei einem BarCamp gehört. Am Beispiel der „Tofu-Nutten“, einer Gruppe mit knapp 3.000 Mitgliedern, die sich für die vegane Lebensweise interessieren, haben wir diskutiert, wie man eine funktionierende Community auf Facebook in kürzester Zeit kaputt machen und gleichzeitig seinem Ruf schaden kann. Das Fazit ist simpel: Community Management ist mehr als Mitgliedszahlen erhöhen. Hier muss das eigene Ego auch mal zurückstecken können, selbst als C-Promi.

Zum Abschluss habe ich Tiere gepaart

„Nimm dir ’nen Keks und gib dir Tiernamen“ hieß es gleich zu Beginn des BarCamps. Lightwerk, einer der Sponsoren, hatte das Spiel organisiert. Auf jedem Keks stand ein Tiername – auf meinem übrigens Ochse – und jedes Tier war vierfach vertreten. Ziel war, im Laufe des BarCamps sein tierisches Gegenstück zu finden und mit etwas Glück einen Preis zu gewinnen. Da ich schon immer gern gekuppelt habe, war meine letzte Tat des Tages die Session „Wie finde ich mein Partnertier?“ Und was soll ich sagen: Ich konnte erfolgreich Pärchen bilden. *hach* Mir selbst hat der Ochse leider kein Glück gebracht. 😦

Twitter‘ dir #bw-jetzt deinen Trink

Beim BarCamp Stuttgart hat natürlich auch die CampBar der Kampagne #bw-jetzt nicht gefehlt. Mit einem Tweet war das ‚Feierabendbier“ gesichert. Eine Idee, die ich ob ihrer Kreativität immer noch toll finde. Deshalb freue ich mich auch schon auf #PlacetoBW Kampagne, die ich kommende Woche drei Tage lang begleiten werde. Ich werde berichten. Auf meinem Blog, auf Facebook, Twitter, G+ und Instagram.

Spitalhof, Barcamp, Stuttgart
Mein Highlight des Tages: Der Innenhof. (Bildrechte: Tilo Hensel, CC-SA)
Mein Highlight des Tages

Mein persönliches Highlight war eindeutig der wunderschöne Innenhof des Spitalhofes. Das Gemäuer der Kirche, das stilvoll in das moderne Ambiente integriert wurde, trifft genau meinen Geschmack. Dazu die zurückhaltend edle, akkurate Bepflanzung. Ein Traum. Danke an Tilo Hensel für das Foto.

Und dann begannen am Abend die Kirchenglocken zu läuten. Durch die Umbauung gingen die Schwingungen direkt in den Magen und haben für eine wunderschöne innere Ruhe gesorgt. Wohlfühlen pur! Zumindest bei mir.

Danke an die Sponsoren!

Danke an die Sponsoren, ohne die es keine BarCamps gäbe und ohne die ich keinen so schönen Tag gehabt hätte. Ich hoffe, auch für euch war das BarCamp Stuttgart 2014 ein Erfolg!

Platin-Sponsoren
Lightwerk InternetagenturMFG InnovationsagenturWishdrum

Gold-Sponsoren
induux - The industry platformLand Baden-WürttembergMosaiqDie Experten für TYO3Messe Stuttgart - Mitten im MarktJan Theofel - Barcamp-Organisation und -Moderation

Silber-Sponsoren
DMC - digital media centerCoworking StuttgartI.O.F.F. - Inoffizielles Fernseh- und Medienforumaexea – Ihre erfahrene Kommunikationsagentur aus Stuttgartdigital worxMichael Schommer für das prismcamp2Freiarbeiter

Unterstützer
Sonntagmorgen KaffeeHochzeitsportal24 - Alles für die Traumhochzeitexensio - intelligente informationssystemeEssen bestellen in Stuttgart via pizza.deBundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation und Social MediaEsskultur Catering

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

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