Blogs und die Sache mit den Iron Bloggern

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Es muss etwa 2012 gewesen sein, als das große Blogsterben herbeigeredet werden sollte. Etwa zeitlich haben sich in vielen deutschen Städten BloggerInnen zu regionalen Netzwerken, den Iron Bloggern, zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Die Selbstverpflichtung, die Blogosphäre am Leben zu erhalten.

Seit wann ich selbst Mitglied der Iron Blogger Stuttgart bin, weiß ich nicht mehr so genau. Ich glaube, seit 2013. Jedenfalls war ich im April 2013 schon mit beim ersten Iron Blogger Essen. Denn wer nicht schreibt, zahlt. Und zwar für alle. Denn mit der Selbstverpflichtung gingen auch finanzielle „Pflichten“ einher. Wie das in Stuttgart aussieht, könnt ihr den den Regeln der Iron Blogger Stuttgart nachlesen.

Inzwischen hat sich vieles getan. Video hat stark an Bedeutung zugelegt. Instagram, Pinterest, Periscope, Snapchat, Facebook live und was weiß ich noch alles ist dazu gekommen und teilweise bereits wieder Geschichte.

Alles, nur nicht tot

Die Blogs sind geblieben. Seit Ende der Neunziger treiben sie ihr Unwesen in der digitalen Welt und schreiben damit eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Eine Geschichte, die aber irgendwie völlig untergeht. Obwohl 20 Jahre im World Wide Web eine Ewigkeit sind. Auf die nächsten zwanzig Jahre!

Und was ist mit den Iron Bloggern?

Um die Iron Blogger ist es ruhiger geworden. Es gibt sie noch, aber nicht mehr in vielen Städten und mit deutlich kürzeren Teilnehmerlisten. Auch bei den Iron Blogger Stuttgart hat sich vieles geändert. Aber ein harter Kern ist geblieben und versorgt seinen Blog mindestens ein Mal wöchentlich mit neuem Futter. Einfach, weil es Spaß macht. Und weil ich in der Iron Blogger Liste immer wieder Beiträge finde, auf die ich sonst nie gestoßen wäre.

Und wer nicht bloggt,  zahlt alternativ fünf Euro pro Faulenzerwoche. Schließlich muss ja was rein in die Kasse, die in unregelmäßigen Abständen gemeinsam verfeiert wird.

Da fällt mir ein: Wann ist es bei uns denn wieder soweit? 😀

Das ist wirklich großARTig: Die Breuninger – Wall of Animation anlässlich des 23. Internationalen Trickfilm-Festivals in Stuttgart

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Am Freitag, 22.04.2016, fiel der in Stuttgart der Startschuss für eine wortwörtlich großARTige Aktion. An der Außenfassade des Breuninger Flagship Stores in Stuttgart verwandeln namhafte Künstler der Trickfilm Szene bis zum 01.05.2016 eine Leinwand von 65 mal 10 Metern die weltweit größte bemalte Trickfilmleinwand, der Wall of Animation. Die Aktion findet begleitend zum 23. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) statt. Und zu gewinnen gibt es auch etwas. 

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(Bild: Film- und Medienfestival gGmbH)

Stuttgarter kennen es, das Modehaus Breuninger in der Marktstraße. Liebevoll auch Breuni genannt. Doch in der Zeit vom 22.April bis 1. Mai geht es hier ausnahmsweise nicht nur um Fashion und Lifestyle. Da geht es um Kunst, um Street Art im wörtlichen Sinne, denn Breuninger treibt es auf der 65 mal 10 Meter großen Wall of Animation unübersehbar bunt.

Wall of Animation

Ihr könnt live dabei sein, wenn sich Außenfassade des Modehauses nach und nach mit beliebten  Charakteren bekannter Trickfilme füllt, wie zum Beispiel:

  • Die Simpsons
  • Wickie
  • Die Biene Maja
  • Shaun das Schafe und viele mehr

Umgesetzt werden Sie von namhaften Künstlern bekannter Animationsfilme. Mit dabei sind:

  • David Silverman (Los Angelos)
    bekannt als Animator der „The Simpsons“, Mitarbeit bei Filmen wie „Ice Age“, „Die Monster AG“
  • Raúl García (Los Angeles)
    bekannt als Animator der „König der Löwen“, „Roger Rabbit“
  • Michaela Pavlatova (Prag)
    „Tram“, „Die Kinder der Nacht“, „Reci, reci, reci“
  • Ivan Maximov (Moskau)
    „Fisherman´s daughter“, „Out of Play“, ”Long bridge of desired direction“
  • Regina Pessoa (Porto)
    „Kali the Little Vampire“
  • Bill Plympton (New York)
    „Footprint“, „Cheatin’“
Mit der Wall of Animation gewinnen

GroßARTig, oder? Aber es kommt noch besser. Denn bis zum 2. Mai könnt ihr vor der Wall of Animation an der Breuninger Fassade Selfies von euch und eurem liebsten Trickfilm Charakter aufnehmen und damit gewinnen.

Veröffentlicht das Selfie mit den Hashtags

  • #wallofanimation
  • #itfs
  • #Breuninger

auf Instagram und mit etwas Glück gewinnt ihr

  • einen Breuninger Einkaufsgutschein in Höhe von 100 Euro oder
  • zwei ITFS Tickets für „Music & Animation“ am Sonntag Abend im Club Schocken
Die Hintergründe

Breuninger ist langjähriger Festivalpartner des Internationalen Trickfilmfestivals Stuttgart, das am 26. April zum 23. Mal in die bunte Welt der animierten Filme einlädt. Mit der Wall of Animation bringt das Modehaus Urban Art an den Mann und an die Frau.

Doch das ist längst nicht alles, was das Festival zu bieten hat. Alle Informationen findet ihr auf der Festivalseite.

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„Einfach so“-Tag: Auf der Flucht zu sein ist keine Urlaubsreise

Mindestens 8.000 Menschen gingen nach Polizeiangaben am 05. Januar 2015 in Stuttgart auf die Straße. Ihr Ziel: Flagge zeigen für kulturelle Vielfalt und ein weltoffenes Miteinander. Ihre Kernaussage: Menschen, die ihre Heimat wegen Krieg, Verfolgung oder sonstigen Katastrophen verlassen müssen, sind in Stuttgart willkommen.

Panasiatisch-pazifisch genießen im GinYuu Stuttgart

Das GinYuu Stuttgart hat alles, was man für den gastronomischen Erfolg braucht: Stylisches und trotzdem gemütliches Ambiente, leichte, frische, asiatisch-pazifische Crossover-Küche, zentrale Lage und ein modernes Konzept. Mich hat es überzeugt.

GinYuu Stuttgart
GinYuu Stuttgart

Ich bin ein Fan regionaler Küche. Und zwar überall auf der Welt. Halt, kleine Einschränkung: Das gilt nicht, wenn die regionale Küche zu 100 % aus Fisch und sonstigen Meeresbewohnern besteht. Mit Begeisterung lasse ich mich auf neue Zutatenkombinationen ein, genieße neue Aromen. Kein Wunder also, dass ich auch “daheim” in Deutschland gerne die Gelegenheit nutze, für zwei oder drei Stunden in fremde Kulturen einzutauchen.

Kulinarische Pazifik-Umrundung

Im GinYuu Stuttgart (Gin wie Gustav, nicht wie Dschin 😉 zum Trinken) ist das überhaupt kein Problem. Mit seiner panasiatisch-pazifischen Küche verwöhnt es den Gaumen gleich über Kontinente hinweg, denn die GinYuu Karte vereint problemlos die Nationen:

Warm knabbert man sich zum Beispiel mit Edamana, japanischen Babybohnen mit Meersalz. Als Vorspeise folgt dann die Californication Sushi Roll oder der Mekong Spicy Beef Salat. Fischliebhaber genießen danach Ceviche, Curry-Fans Green Jungle, ein herrlich cremiges, grünes Thai-Curry. Und wer dann noch Platz hat, versüßt sich die Mahlzeit mit einer Vietnamese Coffee Pie. Dazu einen Eistee, Mate, ein Tiger Beer oder einfach eine Bio-Limonade und fertig ist die kulinarische Pazifik-Umrundung. Durch das Live-Cooking am einsehbaren Tresen lässt sich auf die Zusammensetzung der gewählten Gerichte auch Einfluss nehmen. Mag man eine Zutat nicht, kann man das sagen. Mag man etwas anderes besonders gerne, kann auch das berücksichtigt werden. Also nicht zögern, im GinYuu Stuttgart Wünsche zu äußern.

Danke an René Zintl für die Food Bilder.

Ich mag das Ambiente!

Zum perfekten Genuss gehört für mich aber auch das Ambiente und damit hat das GinYuu Stuttgart auf den ersten Blick meinen Geschmack getroffen. Stylish und trotzdem gemütlich. Große Fensterfronten, hohe Decken und die offene Raumgestaltung geben dem Restaurant Weite ohne die Privatsphäre vermissen zu lassen. Gleichzeitig sorgt das Farbkonzept für Ruhe und Harmonie. Habe ich schon erwähnt: Genau nach meinem Geschmack!

Ein besonderes Highlight sind – neben den tollen Lampen, die mich schon von außen bezaubert haben – die Stützpfeiler, die die hohe Decke tragen. Jede der schlichten, weißen Kacheln, mit denen sie verkleidet sind, wurde individuell von Hand gestaltet. Mit Edding. Frei Hand. Und live vor Ort. Das Ergebnis ist beeindruckend. So schön kann einfach sein!

Als “Cloud-Workerin”, ich arbeite von daheim für ein Unternehmen in München, ist mir ein weiteres Detail im bahnhofsnahen GinYuu Stuttgart (direkt neben der Stadtbibliothek) sofort ins Auge gefallen: Drei ruhig gelegene “Separées”, die sich prima für den geschäftlichen Lunch oder Besprechungen mit bis zu vier Personen eignen. Jetzt noch freies W-Lan, das wäre das I-Tüpfelchen für die “Digital Workers” und die Startup-Szene in Stuttgart.

Bestellung? Dafür gibt’s auch ne App!

Denen bzw. generelle Berufstätigen, dürfte auch das Bestellung- und Abrechnungssystem des GinYuu Stuttgart gefallen. Bei der Ankunft erhält man eine Chipkarte, auf die alle Bestellungen gebucht werden. Beim Verlassen des GinYuu Stuttgart wird dann an der zentralen Kasse bezahlt. Unnötige Wartezeiten entfallen also. Seine Gerichte ordert man direkt an der offenen Küchentheke, wo sie sofort frisch zubereitet werden. Durch das Baukasten-System, einiges gibt es wahlweise vegetarisch oder zusätzlich mit unterschiedlichen Fleischsorten, bekommt jeder in kürzester Zeit das, was er oder sie möchte. Damit qualifiziert sich das GinYuu Stuttgart auch als Kantinenersatz, vor allem in Kombination mit der Möglichkeit der Vorbestellung. Dazu gibt es gleich mehrere Möglichkeiten:

Abgeholt wird dann an der eigens eingerichteten Take away-Ausgabe. Auch das dürfte den Nerv der “Digitalen Boheme” in Stuttgart treffen.

Wären jetzt noch auch Hauptgerichte und nicht nur Vorspeisen, z.B. die Currys, vegan statt nur vegetarisch – die asiatische Küche bietet sich dafür perfekt an – würde das GinYuu in Stuttgart eine echte Marktlücke füllen. Ein junges modernes Restaurant, in dem sich Menschen aller Ernährungsstile treffen und gemeinsam genießen können und das ganz gezielt die Generation Smartphone anspricht. Dazu noch kostenloses W-Lan und der Publikumsmagnet wäre perfekt.

SOS im Januar im GinYuu Stuttgart

Ich jedenfalls komme wieder. Spätestens am letzten Dienstag im Januar. Denn dann werden wir den SOS-Stuttgarter Onliner Stammtisch zum ersten Mal im GinYuu Stuttgart stattfinden lassen. Danke deshalb für die Einladung an Bloggerinnen und Blogger im November, sich das Konzept des GinYuu genauer anzusehen. Ohne die hätte es sicher länger bis zum ersten Besuch gedauert.

Wem das Konzept irgendwie bekannt und doch anders vorkommt, der denkt vermutlich an die Vapiano Kette und liegt damit richtig. Vapiano-Gründer Kent Hahne hat das Konzept für für die GinYuu-Kette entwickelt und startet 2015 richtig durch. Nach der Premiere in Bonn und dem ersten “Ableger” in Stuttgart sind im kommenden Jahr 15 weitere Eröffnungen in Deutschland geplant.

Das GinYuu Stuttgart findet ihr am Mailänder Platz 7, 70173 Stuttgart, im Milaneo Areal. Reservierungen sind möglich.

Rückblick: BarCamp Stuttgart 2014

Am 20. und 21. September fand in Stuttgart zum siebten mal das BarCamp Stuttgart statt. Nicht nur wegen der vielen Leute, die ich dort wieder treffen würde, habe ich mich sehr darauf gefreut. Auch die Themenvielfalt ist ungewöhnlich groß und bunt. Deshalb war das BarCamp Stuttgart für mich wieder ein Quell an Inspiration, guten Gesprächen und toller Atmosphäre in einer sehr coolen Location.

Lichtdurchflutet: Das große Saal im Spitalhof Stuttgart.
Lichtdurchflutet: Das große Saal im Spitalhof Stuttgart.

Wie sehr mich der Spitalhof begeistert hat, habe ich mir sofort von der Seele schreiben müssen. Überwältigt hat mich aber – mal wieder – auch die Auswahl der Sessions. Bei 12 nutzbaren Räumlichkeiten hatte man Samstag und Sonntag die Qual der Wahl. Schaut selbst:

Sessionplan Samstag

Sessionplan Sonntag

Leider musste ich kurzfristig auf den Sonntag verzichten, aber bereits der Samstag war voller Inspiration, spannender Gespräche, neuer oder vertiefender Kontakte und vielfältiger Genüsse.

Andreas Zeitler ganz schön scharf

Dazu beigetragen hat unter anderem Andreas Zeitler mit seiner kurzweiligen Session zur perfekten Rasur. Es war spannend zu sehen, dass Männlein wie Weiblein sich im Wesentlichen mit den gleichen Problemen plagen. Und mir ist zum ersten Mal der Trend zum Bart bei Männern aufgefallen. I’m not amused! Dafür bin ich gespannt auf die Gentlebox, das „männliche“ Pendant zu Glossy-, Pink- und Lieblinge-Box, die demnächst kommen soll.

Suizid – five ways to leave your life

Spannend, offen, ehrlich und ein sehr wichtiges Thema anpackend war die Session von Nils Pawlik und Mika Kienberger. Der Titel „Suizid – five ways to leave your life“ mag sehr böse klingen, der Inhalt war es aber nicht. Aus der Sicht von Notaufnahme-Mitarbeitern wurde die „andere“ Seite des Selbstmordes geschildert. Die schief gegangenen Suizidversuche, die Personal beschäftigen und hohe Kosten verursachen. Und es wurden wertvolle Tipps gegeben, wie und wo man sich Hilfe holen kann, wenn man nicht mehr weiter weiß. Ich wünsche mir mehr Mut, „Tabuthemen“ offen anzusprechen. Ein großes Lob an Nils und Mika.

Startups – Lessons Learned

Seit September bin ich „nebenbei“ auch freiberuflich aktiv. Die Session „Startups – Lessions Learned“ von Jingjing Wang und Harald Amelung hat also genau meinen Nerv getroffen. Zwar habe ich kein Startup und plane auch kein Unternehmen, aber einige der Fragen, die sich Startupper stellen müssen, betreffen nun ja auch mich. Danke für den spannenden Austausch rund um Steuer, Kunden, Werbung, usw.!

Und dann waren da noch die „Tofu-Nutten“

Natürlich war ich auch selbst „Teilgeberin“, wie sich das bei einem BarCamp gehört. Am Beispiel der „Tofu-Nutten“, einer Gruppe mit knapp 3.000 Mitgliedern, die sich für die vegane Lebensweise interessieren, haben wir diskutiert, wie man eine funktionierende Community auf Facebook in kürzester Zeit kaputt machen und gleichzeitig seinem Ruf schaden kann. Das Fazit ist simpel: Community Management ist mehr als Mitgliedszahlen erhöhen. Hier muss das eigene Ego auch mal zurückstecken können, selbst als C-Promi.

Zum Abschluss habe ich Tiere gepaart

„Nimm dir ’nen Keks und gib dir Tiernamen“ hieß es gleich zu Beginn des BarCamps. Lightwerk, einer der Sponsoren, hatte das Spiel organisiert. Auf jedem Keks stand ein Tiername – auf meinem übrigens Ochse – und jedes Tier war vierfach vertreten. Ziel war, im Laufe des BarCamps sein tierisches Gegenstück zu finden und mit etwas Glück einen Preis zu gewinnen. Da ich schon immer gern gekuppelt habe, war meine letzte Tat des Tages die Session „Wie finde ich mein Partnertier?“ Und was soll ich sagen: Ich konnte erfolgreich Pärchen bilden. *hach* Mir selbst hat der Ochse leider kein Glück gebracht. 😦

Twitter‘ dir #bw-jetzt deinen Trink

Beim BarCamp Stuttgart hat natürlich auch die CampBar der Kampagne #bw-jetzt nicht gefehlt. Mit einem Tweet war das ‚Feierabendbier“ gesichert. Eine Idee, die ich ob ihrer Kreativität immer noch toll finde. Deshalb freue ich mich auch schon auf #PlacetoBW Kampagne, die ich kommende Woche drei Tage lang begleiten werde. Ich werde berichten. Auf meinem Blog, auf Facebook, Twitter, G+ und Instagram.

Spitalhof, Barcamp, Stuttgart
Mein Highlight des Tages: Der Innenhof. (Bildrechte: Tilo Hensel, CC-SA)
Mein Highlight des Tages

Mein persönliches Highlight war eindeutig der wunderschöne Innenhof des Spitalhofes. Das Gemäuer der Kirche, das stilvoll in das moderne Ambiente integriert wurde, trifft genau meinen Geschmack. Dazu die zurückhaltend edle, akkurate Bepflanzung. Ein Traum. Danke an Tilo Hensel für das Foto.

Und dann begannen am Abend die Kirchenglocken zu läuten. Durch die Umbauung gingen die Schwingungen direkt in den Magen und haben für eine wunderschöne innere Ruhe gesorgt. Wohlfühlen pur! Zumindest bei mir.

Danke an die Sponsoren!

Danke an die Sponsoren, ohne die es keine BarCamps gäbe und ohne die ich keinen so schönen Tag gehabt hätte. Ich hoffe, auch für euch war das BarCamp Stuttgart 2014 ein Erfolg!

Platin-Sponsoren
Lightwerk InternetagenturMFG InnovationsagenturWishdrum

Gold-Sponsoren
induux - The industry platformLand Baden-WürttembergMosaiqDie Experten für TYO3Messe Stuttgart - Mitten im MarktJan Theofel - Barcamp-Organisation und -Moderation

Silber-Sponsoren
DMC - digital media centerCoworking StuttgartI.O.F.F. - Inoffizielles Fernseh- und Medienforumaexea – Ihre erfahrene Kommunikationsagentur aus Stuttgartdigital worxMichael Schommer für das prismcamp2Freiarbeiter

Unterstützer
Sonntagmorgen KaffeeHochzeitsportal24 - Alles für die Traumhochzeitexensio - intelligente informationssystemeEssen bestellen in Stuttgart via pizza.deBundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation und Social MediaEsskultur Catering

BarCamp Stuttgart: 2014 im Hospitalhof

Das BarCamp Stuttgart ist umgezogen. Leider, dachte ich erst. Denn die Räume im Literaturhaus habe ich sehr gemocht. Vor allem das Robert Bosch Zimmer, der irgendwie noch die Ära vergangener Zeiten atmet. Und die Lage war natürlich genial.

Entsprechend skeptisch war ich, als es hieß: BarCamp Stuttgart 2014 in neuer Location. Den Spitalhof, gleich in Sichtweite der S-Bahn-Haltestelle Stadtmitte, hatte ich dunkel als Großbaustelle in Erinnerung. Mehr wusste ich darüber nicht.

Stuttgart, BarCamp, Mfg, Hospitalhof

Jetzt, sechs Stunden später, bin ich begeistert. Tolle helle und großzügige Räume, ein wunderschöner Innenhof. Und eine sehr angenehme, entspannte Atmosphäre.

BarCamp Stuttgart: Was mich begeistert hat

BarCamp, Stuttgart, Literaturhaus
Das BarCamp Stuttgart bekommt im verflixten 7. Jahr ein neues Logo

Am 21. und 22. September 2013 hat Stuttgart wieder zum BarCamp geladen. Das sechste Mal in Folge inzwischen und das sechste Mal mit Jan Theofel als Organisator. Überzeugt hat haben nicht nur das stilvolle Ambiente des Literaturhauses sondern auch die perfekte Organisation, die positive Atmosphäre und die unglaublich bunte Themenvielfalt.

Dass ich leicht für BarCamps zu begeistern bin, habe ich hier in meinem Blog schon mehrfach erwähnt. Sie sind für mich die perfekte Mischung aus Weiterbildung, Netzwerken und Spaß haben. Von jedem Camp gehe ich mit neuen Kontakten und ganz viel Inspiration heim. Das sechste BarCamp Stuttgart ist da keine Ausnahme. 

Schon auf dem Weg zur Veranstaltung freue ich mich auf die stilvollen Räume im Literaturhaus Stuttgart. Besonders angetan hat es mir das Robert Bosch Zimmer mit seiner beeindruckenden Gestaltung. Danke an die MFG Stuttgart für das Raumsponsoring.

BarCamp, Stuttgart, Literaturhaus
Robert Bosch Zimmer im Literaturhaus Stuttgart
Nichts zu meckern bei Ambiente und Verpflegung

Auch auf das Essen beim BarCamp Stuttgart freue ich mich immer wieder aufs Neue. Esskultur steht inzwischen für mich für leckere, appetitlich angerichtete BarCamp-Verpflegung. Da ich zu den Menschen gehöre, bei denen auch das Auge gerne mit isst, Danke an Esskultur für das Sponsoring. Zum Essen gab es dann auch noch mein mit Vittel mein Lieblingswasser und anschließend einen Sonntagmorgen Kaffee, den wohl alle BarCamper kennen. Sonntagmorgen ist schließlich BarCamp Tradition. Von meiner Seite also nichts zu meckern, was Äußerlichkeiten wie Ambiente und Verpflegung angeht.

BarCamp Stuttgart 2013 – für mich nur in der Kurzversion

Leider konnte ich dieses Jahr nur am zweiten BarCamp Tag dabei sein, habe also den kompletten Samstag mit Vorstellungsrunde, abwechslungsreichen Sessions und coolen Aktionen wie der CampBar von bw-jetzt.de bzw. vom Staatsministerium Baden-Württemberg, verpasst. Trotzdem verbuche ich das BarCamp für mich als vollen Erfolg.

Die liebenswerten „Spinner“

„Teilschuld“ daran trägt Thomas Heidrich, auf Twitter unter @gnuheidix unterwegs. Er gehört für mich zu den seltenen Exemplaren Nerd, die für ihre Leidenschaft leben, tief in sie verwebt sind, Zusammenhänge aber dennoch der „technikferneren“ Species nachvollziehbar präsentieren können. Erfrischend bei seiner Session, die eigentlich gar nicht seine Session war – der eigentliche „Sprecher“ ist nicht erschienen – war die Art und Weise, wie man aus jeder seiner Erklärungen seine Begeisterung für sein Thema spüren konnte. Auch dann, wenn man längst nicht alles verstanden hat. Zum Abschluss gab es für mich dann noch einen Schnellkurs zum Thema „Wie repariere ich meinen WordPress Feed“. Ein Problem, das mich schon seit einigen Wochen beschäftigt hat und das ich dank Thomas‘ Hilfe Montag endlich fixen konnte. Auch dafür: Danke!

Tolle Diskussionen

Eines meiner persönlichen Steckenpferde ist die schnelle Veränderung unsere Gesellschaft durch die Digitalisierung. Moshe Rappoport, Trendforscher am IBM-Labor in Rüschlikon, Schweiz, betonte bei der Social Media Night Stuttgart kürzlich, dass es ihm nach 40-jähriger Forschungsarbeit nicht mehr möglich ist, die künftige Entwicklung vorauszuplanen. Denn als unberechenbarer Faktor kommt heute der gesellschaftliche Wandel ins Spiel und der ist so schnell und so gravierend, dass er die große Unbekannte in der künftigen Planung sein wird.

Wie arbeiten wir in der Zukunft?

Eine Entwicklung, die mich völlig fasziniert und die ich immer wieder zum Gegenstand einer Diskussionssession bei BarCamps mache. Meine Frage an die Teilnehmer lautet dann: Wie arbeiten wir in der Zukunft?

Beim BarCamp Stuttgart begann die Session mit einigen kurzen Passagen aus „2025 – So arbeiten wir in der Zukunft“ von Trendforscher Sven Gabor Janszky, die die unterschiedlichsten Reaktionen hervorriefen. Von erfreuten bis zweifelnden Gesichtern bis eher entsetzten und zweifelnden Blicken. Entsprechend engagiert verlief dann auch die Diskussion. Überrascht stellte der ein oder andere fest, dass er schon ganz oder teilweise in der Zukunft angekommen ist und nicht mehr zurück möchte. Andere hingegen führten die aktuellen arbeitsrechtlichen Regelungen heran. In der Tat lassen sich diese nicht mehr mit den prognostizierten Arbeitsmodellen der Zukunft vereinbaren. Vieles passt schon heute nicht mehr zu den Ansprüchen der Arbeitnehmer insbesondere in der IT- und Digital-Branche. Auch mit meinem Arbeitszeitmodell – ich arbeite geplant Teilzeit von daheim für eine Firma in München – sind sie kaum noch zu vereinbaren.

Leider verging die Stunde viel zu schnell. Die von Janskzy prognostizierten Modelle für das mittlere und geringe Bildungsniveau konnten wir nicht mehr beleuchten. Aber vielleicht gelingt mir dies ja beim CommunityCamp Ende Oktober in Berlin. Denn das Thema werde ich weiter verfolgen. Die Diskussionen dazu sind einfach zu spannend.

Kostenbeitrag und andere Aufreger

Zum ersten Mal gab es beim BarCamp Stuttgart eine Teilnahmegebühr von zehn Euro pro Tag. Ein Betrag, mit dem ich kein Problem habe. Schließlich bin ich – wenn ich an beiden Tagen vor Ort bin – rundum verpflegt, lerne nette Menschen kennen, kann mich zu allem austauschen, was mir auf der Seele brennt und betrachte anschließend so manches Thema aus einem neuen Blickwinkel. Ich weiß, dass das nicht alle so sehen und hoffe, dass diejenigen, die mit der Teilnahmegebühr oder mit sonstigen Punkten der Organisation ihre Probleme haben, diese im vorgesehenen Feedback Bogen, der noch verschickt werden soll, offen ansprechen. Denn auch das gehört zum BarCamp Charakter: Gemeinsam klären, was man anders machen könnte.

Mit neuem Logo ins verflixte siebte Jahr

Gespannt bin ich auch auf das neue Logo, das es beim siebten BarCamp Stuttgart geben soll. Das aktuelle Format lässt sich in viele Werbeformate schlecht einbinden und wird deshalb überarbeitet.

Und dann war da noch…

Beim gemütlichen Schwätzchen mit Pizza nach dem BarCamp am Sonntag hatte ich noch eine spannende Diskussion zum Thema Brot selbst backen. Ich hätte so gerne das Rezept des Schrotbrotes, über das wir gesprochen haben. Aber leider habe ich nicht nach dem Namen des Bäckers gefragt. Wer also weiß, wer mir gegenüber saß, bitte Kontakt herstellen. 😀

Details zum Nachlesen im Überblick
Was ich sonst noch so zum Thema BarCamp geschrieben habe