Cloud Work: Wie vernetzte Teams heute arbeiten – 11 Tools für den Alltag

In meinem letzten Blogpost, eigentlich einer Rezension des Buches „So wollen Top-Talente arbeiten„, habe ich recht ausführlich beschrieben, wie ich arbeite und wie ich künftig arbeiten möchte.

Zeitlich perfekt passend hat Andreas Zeitler, CEO von zCasting 3000, auf dem Barcamp Stuttgart eine Session zur technischen Umsetzung solcher Arbeitsszenarien gehalten. Inzwischen ist diese auch als Aufzeichnung auf YouTube verfügbar und ich möchte sie euch auf keinen Fall vorenthalten. Fast alle Tools, die für die Arbeit vernetzter Teams präsentiert werden, kenne und nutze ich selbst.

Slack

Kommunizieren über Slack ist cool! Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht weiß, was es in der Basisversion mitbringt. Bei dem Team, mit dem ich Slack benutze, ist ein kleiner Nerd am Ruder, der viele tolle Gimmicks eingebaut hat.

Slack ist für mich klar und einfach und vielseitig und ich liebe die Möglichkeit, mit appear.in direkt aus Slack eine Telefonkonferenz zu eröffnen. Seither bedeutet für mich „lass uns telefonieren“ nicht mehr „ok, ich such dann mal das Telefon“.

Yammer

Ebenfalls ein Kommunikations- und Kollaborationstool, mit dem ich bereits eine Weile gearbeitet habe. Allerdings fand ich es weit weniger gut organisiert als Slack, was aber auch mit dem oben erwähnten Nerd zusammenhängen kann, der großen Wert auf sinnvollen Aufbau legt. Außerdem wurde Yammer damals nur sehr rudimentär genutzt. Wirklich tief einarbeiten musste ich mich also nie.

Skype

Kennen vermutlich auch alle. Skype ist ein nützliches Hilfsmittel für Online-Konferenzen, Video-Chat und -Telefonie, Austausch von Dokumenten, Screensharing usw.

GoToMeeting

Komfortables Werkzeug zur Planung und Einberufung von Besprechungen. Allerdings fällt mir spontan nichts ein, was Skype nicht auch könnte. Es ist halt mehr businesslike.

Trello

Trello habe ich schon häufig vorgestellt. Trello ist ein kostenloses Online-Kanban-Board, das sich auch prima im Team nutzen lässt. Wer sich das Board ansehen und mir gleichzeitig einen Gefallen tun möchte, meldet sich über folgenden Link an:

https://trello.com/ulrike_r/recommend

Dann bekomme ich einen Monat kostenlosen Zugriff auf einige erweiterte Funktionen.

Mailchimp

Ein sehr schönes und zumindest für mich intuitives Tool zur Erstellung von Newslettern. Auch das, wie alle anderen ähnlich gearteten Tools, mit denen ich bislang gearbeitet habe, mit schönen Gimmicks wie A/B-Test, individuell ansteuerbare Gruppen innerhalb der Adresslisten, usw.

 Wordpress

Auch über WordPress habe ich ebenfalls hier schon viel geschrieben. Insbesondere über den kleinen aber feinen Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org, also der Fullservice-Variante und der reinen Software, die man auf dem eigenen Server installiert.

Während ich die Software für mich privat bislang nur zum Bloggen verwende, habe ich sie beruflich zwischenzeitlich auch schon zur Webseitengestaltung genutzt. Und irgendwann investiere ich auch endlich die Zeit, meine eigene Website damit zu erstellen.

Google Drive mit allem Drumherum

Ich gestehe: Ich bin ein Google-Victim! Chrome ist mein Lieblingsbrowser und Drive hat so ziemlich alles, was ich im Alltagsbetrieb brauche:

  • Gmail als kostenloses E-Mail-System
  • Calendar als kostenloser und völlig easy teilbare Kalenderfunktion
  • Google-Docs, die kostenlose Textverarbeitung
  • Google Tabellen, die kostenlose Tabellenkalkulation
  • Google Präsentationen, ebenfalls kostenlos zur Erstellung von Präsentationen
  • Google Formulare, mit denen man in Sekundenschnelle Umfragen erstellen kann
  • Google Fotos
  • Google Zeichnungen
  • YouTube
  • etc.

Ich mag sie alle, auch wenn Google dafür meine Daten verdaut. Dafür bekomme ich aber im Vergleich zu anderen, die das Gleiche tun, sehr viel zurück, was ich von jedem Gerät überall auf der Welt nutzen kann. Ok, fast überall. Es gibt ja Länder, in denen Google Inbegriff des Bösen ist.

Neben dem einfachen Zugriff gefallen mir die vielfältigen Optionen zum bequemen Teilen meiner Dokumente und Präsentationen. Ein großer Vorteil, wenn man zu mehreren an einem Dokument arbeitet. Über die Chatfunktion im Dokument kann sich das Team ohne großen Aufwand abstimmen und Arbeiten abschließen.

Dropbox

Kennen die meisten Leser vermutlich. Über Dropbox lassen sich problemlos Dateien verschieben und für mehrere Nutzer zur Verfügung stellen. Das funktioniert aber nur bei kleinen Datenmengen ohne Bezahlung. Entweder monetär oder indem man andere Nutzer wirbt und dadurch mehr Speicherplatz zur Verfügung hat.

BitTorrent sync

Jetzt nicht unbedingt mein Lieblingstool, was aber vermutlich an der eher seltenen Nutzung liegt, nicht an der Usability. Wie Andreas Zeitler in seinem Video schon sagt: Toll, wenn man regelmäßig große Dateien (Bilder, Videos) verschiebt. Das bekommt man bei Dropbox nur über die Bezahlversionen hin.

Ansonsten sehr einfache Nutzung und durch eine gute Ordnerstruktur lässt es sich prima für unterschiedliche Teambelange anpassen. Ist die Leitung nicht die schnellste, dann dauert die Übertragung eben auch mal eine Weile. Aber ok, einen Tod muss man sterben.

Nutshell

Joah, und dann noch Nutshell als Tool zum Customer Relationship Management (CRM). Nutshell habe ich wirklich wenig genutzt. Es kann aber im Wesentlichen alles, was zu einer brauchbaren Kundenverwaltung für meine Verhältnisse gehört. Ich hatte bislang nur ein Mal etwas deutlich besseres, aber das war selbst programmiert und deshalb natürlich perfekt auf den Bedarf zugeschnitten.

Wichtig ist mir an CRM Tools, dass man Kontakte zuweisen oder freigeben kann, wenn man selbst abwesend ist. Und offen gestanden finde ich persönlich es dann auch nicht schlecht, wenn ich die Aktivitäten der Vertretung begrenzen kann. Vor allem bei wichtigen Kunden.

Anmerkung zum Schluss

Die Liste der hier aufgeführten Tools erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es sind diejenigen, mit denen ich immer wieder arbeite und die zum Großteil auch von Andreas Zeitler in seiner Barcamp Session angesprochen worden sind.

Und ich bin auch nicht sehr ins Detail gegangen. Viele kennen die vorgestellten Anwendungen vermutlich sowieso. Außerdem muss jeder für sich selbst entscheiden, womit er oder sie gut klar kommt und womit nicht. Es ging mir in diesem Post primär um die Anregung, sich mit aktuellen Kollaborationstools auseinander zu setzen.

Und jetzt würde mich interessieren, womit ihr noch arbeitet und was eure Favoriten sind?!

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

3 Gedanken zu „Cloud Work: Wie vernetzte Teams heute arbeiten – 11 Tools für den Alltag“

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