Panasiatisch-pazifisch genießen im GinYuu Stuttgart

Das GinYuu Stuttgart hat alles, was man für den gastronomischen Erfolg braucht: Stylisches und trotzdem gemütliches Ambiente, leichte, frische, asiatisch-pazifische Crossover-Küche, zentrale Lage und ein modernes Konzept. Mich hat es überzeugt.

GinYuu Stuttgart
GinYuu Stuttgart

Ich bin ein Fan regionaler Küche. Und zwar überall auf der Welt. Halt, kleine Einschränkung: Das gilt nicht, wenn die regionale Küche zu 100 % aus Fisch und sonstigen Meeresbewohnern besteht. Mit Begeisterung lasse ich mich auf neue Zutatenkombinationen ein, genieße neue Aromen. Kein Wunder also, dass ich auch “daheim” in Deutschland gerne die Gelegenheit nutze, für zwei oder drei Stunden in fremde Kulturen einzutauchen.

Kulinarische Pazifik-Umrundung

Im GinYuu Stuttgart (Gin wie Gustav, nicht wie Dschin 😉 zum Trinken) ist das überhaupt kein Problem. Mit seiner panasiatisch-pazifischen Küche verwöhnt es den Gaumen gleich über Kontinente hinweg, denn die GinYuu Karte vereint problemlos die Nationen:

Warm knabbert man sich zum Beispiel mit Edamana, japanischen Babybohnen mit Meersalz. Als Vorspeise folgt dann die Californication Sushi Roll oder der Mekong Spicy Beef Salat. Fischliebhaber genießen danach Ceviche, Curry-Fans Green Jungle, ein herrlich cremiges, grünes Thai-Curry. Und wer dann noch Platz hat, versüßt sich die Mahlzeit mit einer Vietnamese Coffee Pie. Dazu einen Eistee, Mate, ein Tiger Beer oder einfach eine Bio-Limonade und fertig ist die kulinarische Pazifik-Umrundung. Durch das Live-Cooking am einsehbaren Tresen lässt sich auf die Zusammensetzung der gewählten Gerichte auch Einfluss nehmen. Mag man eine Zutat nicht, kann man das sagen. Mag man etwas anderes besonders gerne, kann auch das berücksichtigt werden. Also nicht zögern, im GinYuu Stuttgart Wünsche zu äußern.

Danke an René Zintl für die Food Bilder.

Ich mag das Ambiente!

Zum perfekten Genuss gehört für mich aber auch das Ambiente und damit hat das GinYuu Stuttgart auf den ersten Blick meinen Geschmack getroffen. Stylish und trotzdem gemütlich. Große Fensterfronten, hohe Decken und die offene Raumgestaltung geben dem Restaurant Weite ohne die Privatsphäre vermissen zu lassen. Gleichzeitig sorgt das Farbkonzept für Ruhe und Harmonie. Habe ich schon erwähnt: Genau nach meinem Geschmack!

Ein besonderes Highlight sind – neben den tollen Lampen, die mich schon von außen bezaubert haben – die Stützpfeiler, die die hohe Decke tragen. Jede der schlichten, weißen Kacheln, mit denen sie verkleidet sind, wurde individuell von Hand gestaltet. Mit Edding. Frei Hand. Und live vor Ort. Das Ergebnis ist beeindruckend. So schön kann einfach sein!

Als “Cloud-Workerin”, ich arbeite von daheim für ein Unternehmen in München, ist mir ein weiteres Detail im bahnhofsnahen GinYuu Stuttgart (direkt neben der Stadtbibliothek) sofort ins Auge gefallen: Drei ruhig gelegene “Separées”, die sich prima für den geschäftlichen Lunch oder Besprechungen mit bis zu vier Personen eignen. Jetzt noch freies W-Lan, das wäre das I-Tüpfelchen für die “Digital Workers” und die Startup-Szene in Stuttgart.

Bestellung? Dafür gibt’s auch ne App!

Denen bzw. generelle Berufstätigen, dürfte auch das Bestellung- und Abrechnungssystem des GinYuu Stuttgart gefallen. Bei der Ankunft erhält man eine Chipkarte, auf die alle Bestellungen gebucht werden. Beim Verlassen des GinYuu Stuttgart wird dann an der zentralen Kasse bezahlt. Unnötige Wartezeiten entfallen also. Seine Gerichte ordert man direkt an der offenen Küchentheke, wo sie sofort frisch zubereitet werden. Durch das Baukasten-System, einiges gibt es wahlweise vegetarisch oder zusätzlich mit unterschiedlichen Fleischsorten, bekommt jeder in kürzester Zeit das, was er oder sie möchte. Damit qualifiziert sich das GinYuu Stuttgart auch als Kantinenersatz, vor allem in Kombination mit der Möglichkeit der Vorbestellung. Dazu gibt es gleich mehrere Möglichkeiten:

Abgeholt wird dann an der eigens eingerichteten Take away-Ausgabe. Auch das dürfte den Nerv der “Digitalen Boheme” in Stuttgart treffen.

Wären jetzt noch auch Hauptgerichte und nicht nur Vorspeisen, z.B. die Currys, vegan statt nur vegetarisch – die asiatische Küche bietet sich dafür perfekt an – würde das GinYuu in Stuttgart eine echte Marktlücke füllen. Ein junges modernes Restaurant, in dem sich Menschen aller Ernährungsstile treffen und gemeinsam genießen können und das ganz gezielt die Generation Smartphone anspricht. Dazu noch kostenloses W-Lan und der Publikumsmagnet wäre perfekt.

SOS im Januar im GinYuu Stuttgart

Ich jedenfalls komme wieder. Spätestens am letzten Dienstag im Januar. Denn dann werden wir den SOS-Stuttgarter Onliner Stammtisch zum ersten Mal im GinYuu Stuttgart stattfinden lassen. Danke deshalb für die Einladung an Bloggerinnen und Blogger im November, sich das Konzept des GinYuu genauer anzusehen. Ohne die hätte es sicher länger bis zum ersten Besuch gedauert.

Wem das Konzept irgendwie bekannt und doch anders vorkommt, der denkt vermutlich an die Vapiano Kette und liegt damit richtig. Vapiano-Gründer Kent Hahne hat das Konzept für für die GinYuu-Kette entwickelt und startet 2015 richtig durch. Nach der Premiere in Bonn und dem ersten “Ableger” in Stuttgart sind im kommenden Jahr 15 weitere Eröffnungen in Deutschland geplant.

Das GinYuu Stuttgart findet ihr am Mailänder Platz 7, 70173 Stuttgart, im Milaneo Areal. Reservierungen sind möglich.

Entspannt genießen im Wald und Schlosshotel Friedrichsruhe #PlaceToBW

Wer in Baden-Württemberg gepflegt entspannen will, ist im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen bestens aufgehoben. Das Schloss steht seit drei Jahrhunderten für fürstliche Erholung. Egal ob im wunderschönen, gewachsenen Park, in den Restaurants, bei Spa, Golf oder Tennis.

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Eines der Small Luxury Hotels of the World liegt in Zweiflingen. (Foto: Johannes Schlörb)

“Mein Haus ist Ihr Haus! – Nach diesem Motto führt Hoteldirektor Jörg Wedegärtner das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe. Und genau das ist das Gefühl, das einen umgibt, wenn man über die Schwelle des Hauses tritt.

Die Begrüßung beim Eingang, die Frage nach dem Gepäck, das Angebot, die Wagen zu parken, der Check-in, alles passiert mit einer ruhigen und natürlichen Herzlichkeit, die sofort entspannt. Während wir, also das #PlaceToBW Team dieser Tour, noch auf unsere Ansprechpartnerin Frau Wöhrle warten, kommt Barmann Guido Luppi hinter seinem Tresen hervor in die Lobby und bietet uns einen Aperitif an. Den müssen wir leider vorerst ablehnen. Nach einem Tag im Auto und diversen Besichtigungen, ist uns erst einmal nach einer äußerlichen Anwendung in Sachen Erfrischung.

Warme Naturtöne und klare Formen im Spa Haus

Die Zimmer sind schnell verteilt. Untergebracht sind wir im Spa Haus, wo uns warme Naturtöne und klare Formen erwarten. Wieder fühle ich mich auf Anhieb wohl, doch die Entspannung muss noch warten. Wir sind mit Frau Wöhrle zur Hausführung verabredet.

Die Führung beginnt im Reich des Herrn Luppi, an der Bar, wo der zuvor abgelehnte Aperitif nachgeholt wird. Bei einem Glas Crémant stimmen wir uns ab, was die Führung beinhalten soll und nachdem die Gläser geleert sind, geht es los.

Die Gebäude

Neben dem Haupthaus, stehen den Gästen Zimmer im Spa Haus, Gartenhaus, Torhaus und dem 1712 erbauten Jagdschloss zur Verfügung.  Je nach Haus variiert die stilistische Ausstattung der Räume.

Raum für puren Genuss

Ob eine aromatische Zigarre in der Laura Chavin Masters of Cigars-Lounge, ein Aperitif in der Hotelbar, im Sommer  einen kräftigen Kaffee auf der Terrasse oder ein guter Rotwein im Kaminzimmer, das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe hat für jeden Genuss den passenden Rahmen.

Himmlische Gastronomie

Feinschmecker werden in Zweiflingen mit kulinarischen Hochgenüssen verwöhnt. Dafür sorgt Sternekoch Boris Benecke mit seinem Team. Er verantwortet die Gastronomie im Gourmet-Restaurant, der Jägerstube mit gepflegter regionaler Küche, der urigen Waldschänke und im Spa Bistro. Gemeinsam mit Maître Dominique Metzger und dem Serviceteam werden die Gäste verwöhnt, wie wir selbst erfahren durften. Bei unserem Besuch habe ich die beste Tomatensuppe bisher gegessen. Eine Wolke von Geschmack, die am Gaumen schmolz. Mein persönliches Highlight des hervorragenden Menüs.

Gepflegt entspannen

Seit Ende 2008 eröffnete die 4.400 qm große Spa- und Bäderwelt. 13 Behandlungsräume, eine Private Spa Suite, Außen- und Innenpool, Saunen, Fitnesscenter und Sportkurse sorgen für den gesunden Ausgleich zum Alltag. Dafür vergab der „Relax-Guide“ vier Lilien und 20 Punkte. Damit ist das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe das einzige Hotel in Deutschland, das diese Auszeichnung erhält. Aufgrund unseres straffen Zeitplanes konnten wir das Wellness-Angebot nur im „Vorbeigehen“ testen. Aber soviel kann ich sagen: Das SanVino Duschgel und die Körperlotion fühlen sich herrlich frisch auf der Haut an und sind sicher ein nicht alltägliche Überraschung zu Weihnachten.

Und natürlich ganz viel Natur

44.000 qm gewachsene Parkanlage mit wunderschönen alten Bäumen werden rund ums Jahr liebevoll gepflegt und sind jederzeit zugänglich. Und wem das nicht reicht: Rund um das Hotel gibt es zahlreiche Wanderwege. Damit wird das Hotel zum idealen Ausgangspunkt für Ausflüge. Wer es sportlicher mag, den lädt der angrenzende 27-Loch-Golfplatz des Golf-Club Heilbronn-Hohenlohe e.V. jederzeit zum Abschlag ein.

Danke für die schönen Stunden

Auffallend in allen Häusern: Das großzügige Raumangebot. In der Lobby, in der Bar, im Restaurant, im Spa Bereich. Laut Frau Wöhrle ist es genau diese Großzügigkeit, die den Luxus des Hauses ausmacht. Ich bin da nur teilweise ihrer Meinung. Ja, es ist entspannend, eine angenehme Distanz zu den anderen Gästen zu haben, sich “privat” zu fühlen. Aber das wäre nur halb so viel wert ohne die natürliche Herzlichkeit der Mitarbeiter des Hauses. Denn die ist mindestens fünf Sterne wert.

Danke für die schönen Stunden im Wald und Schlosshotel Friedrichsruhe!

Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe war eine Station der #PlaceToBW Genusstour vom 07. bis 09. Oktober 2014.

Wer mehr über Baden-Württemberg, das Land, die Leute und die Arbeitsmöglichkeiten wissen möchte, findet auf BW-jetzt und beim Urlaubsland Baden-Württemberg reichlich Anregung und ein offenes Ohr für alle Fragen.

Popakademie: Musik und Musik-Business in Mannheim #PlaceToBW

In Baden-Württemberg spielt die Musik! Und das Land hat viel mehr zu bieten als attraktive Arbeitsplätze und Ausbildungschancen für Ingenieure, denn in Baden-Württemberg kann man auch Popstar werden. Mit der ersten Hochschule an der man „Pop“ studieren kann, zeigt Mannheim einmal mehr, dass es bedeutender Standort der deutschen Kreativszene ist.

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Die Popakademie Mannheim hat schon viele berühmte Söhne und Töchter hervorgebracht. (Foto: Ulrike Rosina)

Mannheim hat viele bekannte Söhne und Töchter. Die Popakademie Mannheim arbeitet seit 2003 daran, dass es noch mehr werden.

In einer ausgefeilten und einzigartigen Mischung werden junge Menschen auf akademischem Niveau und fokussiert auf die Bereiche Popularmusik und Musikwirtschaft ausgebildet. Zunehmend an Gewicht gewinnt auch die digitale Musik. Eigentlich nicht verwunderlich, hinterlässt doch die Digitalisierung überall ihre Spuren. Es wäre definitiv falsch, sich dieser Entwicklung entgegen zu stellen. So hat die Popakademie bereits einige sehr erfolgreiche DJs ins Berufsleben “entlassen”.

Dabei nutzt man alle vorhandenen Synergien, um den kreativen und wirtschaftlichen Output für die Musikbranche zu optimieren.

Im Klartext bedeutet das:

  • Wer sich für einen musikalischen Studiengang entscheidet, muss sich auch mit den wirtschaftlichen Seiten seines späteren Berufes auseinandersetzen.
  • Wer sich für einen Business-Studiengang entscheidet, muss sich auch selbst mit der Musik auseinandersetzen.

So wird sicher gestellt, dass alle optimal auf ihren späteren Beruf vorbereitet werden.

Die Popakademie Baden-Württemberg versteht sich nicht nur als Hochschuleinrichtung, sondern als Kompetenzzentrum für sämtliche Aspekte der Musikbranche und gewährleistet ihren Anspruch durch zahlreiche Projekte in den Bereichen europäische Zusammenarbeit, Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung am Medienstandort Baden-Württemberg.

Passend zu diesem System ist auch die Führungsspitze doppelt besetzt:

  • Prof. Udo Dahmen, künstlerischer Direktor und Geschäftsführer, leitet den Fachbereich Populäre Musik
  • Prof. Hubert Wandjo, Business Direktor und Geschäftsführer, leitet den Fachbereich Musik- und Kreativwirtschaft

Doch was wäre die Popakademie ohne Musik und ohne ihre Studierenden? Bei unserem Besuch hatten wir die Gelegenheit, Bands bei ihren Proben zu belauschen. Schon der erste Schritt in das Gebäude, in dem die Probenräume untergebracht sind, war ein Aha-Moment. Aus allen Ecken tönten die unterschiedlichsten Musikstile.

Daumen hoch für Tonomat 3000

Erstaunlich auch, wie offen und entspannt man uns begegnet ist. Bei Tonomat 3000, die gerade ihr neuestes Stück zum ersten Mal probten, gab es bereitwillig eine Zugabe für uns. Aber nicht, ohne zuvor darauf hinzuweisen, dass es laut werden würde.

Und es wurde laut. Und gut! Sehr sehr gut! Höchste Zeit, mal wieder zu einem Konzert zu gehen und die Musik so richtig mitten drin im Magen zu spüren. Doch hört selbst, auch wenn der Zusammenschnitt aus dem Live-Konzert durch die vielen Störgeräusche längst nicht den “Bums” hat, den wir im isolierten Probenraum genießen durften.

Die Tonomaten haben sich übrigens gleich an ihrem ersten Tag an der Popakademie gefunden. Das war vor fünf Semestern und ich bin mir sicher, wir hören noch mehr von ihnen. Denn wenn die Popakademie Mannheim eines kann, dann Talente maximal fördern!

Bewirb dich jetzt beim Bandpool der Popakademie

Bis 30. November könnt ihr euch übrigens noch für das Bandpool-Projekt der Popakademie bewerben. Mehr dazu bei Bandpool.

Die Popakademie Mannheim war eine Station der #PlaceToBW Genusstour vom 07. bis 09. Oktober 2014.

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Der Weltmarktführer für Glückskekse kommt aus Baden-Württemberg #PlaceToBW

Ein altes chinesisches Sprichwort besagt: Baden-Württemberg bringt Glück – und macht glücklich. Daran ist vermutlich auch die Sweet & Lucky GmbH Gondelsheim “schuld”, denn sie ist Weltmarktführer bei Glückskeksen. Kein Wunder also, dass die Menschen in Baden-Württemberg die zufriedensten Menschen Deutschlands sind.

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Schon vor der Manufaktur empfängt einen der Duft frisch gebackener Glückskekse. (Foto: Johannes Schlörb)

Wie kommt man auf die Idee, in Gondelsheim bei Pforzheim eine Manufaktur für Glückskekse zu gründen? Ganz einfach. In der Familie gibt es bereits eine eigene Getreidemühle und eine Foliendruckerei. Also dachten sich die Geschwister Alexandra, Christoph und Viktoria Brauch 2003: Machen wir doch was mit Mehl, was in Folie verpackt wird. Und was lag da näher als der Glückskeks?!

40 Millionen Glückskekse pro Jahr

40 Millionen Kekse werden inzwischen im Baden-Württembergischen Gondelsheim pro Jahr auf höchstem Qualitätsstandard produziert. Möglich ist dies durch eine ausgeklügelte Kombination aus Handwerk, Technik und Kreativität.

Glückskekse haben eine komplizierte Form und sind zudem sehr fragil. Neben viel Fingerspitzengefühl, z.B. bei der Verpackung, ist deshalb auch eine ausgefeilte Technik gefragt. Die Maschinen zum Backen, Formen und Einlegen der Sprüche sind logischerweise Sonderanfertigungen, die nur zum Teil für Besucher einsehbar sind.

Warum es keine knallbunten Kekse gibt

Auch bei der Teigzubereitung halten sich die Gondelsheimer bedeckt. Schließlich liegt hier doch eines der Geheimnisse ihres Erfolges. Tatsächlich schmecken Sweet & Lucky Glückskekse einfach lecker. Herrlich knusprig mit leichter Vanillenote. Auf Wunsch sogar in reiner Bio Qualität. Denn auf die Zutaten legt man großen Wert. Künstliche Farbstoffe kommen z.B. nicht zum Einsatz. Damit scheiden knallbunte Kekse aus, auch wenn der Kunde genau diese möchte.

Die schwarzen Pechkekse, die bei unserem Besuch gerade im Auftrag produziert wurden, sind übrigens mit Pflanzenasche gefärbt und schmecken genau wie ihre hellen Gegenstücke. Rein optisch würde man sich vermutlich über ein Lakritzaroma weniger wundern.

Keine Karriere als Pechkeksspruch-Schreiberin

Ich wollte mich gleich als Pechkeksspruch-Schreiberin bewerben, aber für das Pech ist man im Hause Sweet & Lucky – wie der Name schon sagt – nicht zuständig. Hier wurde nur Produktion und Verpackung übernommen, für alles andere sorgt der Kunde selbst. Schließlich stehen in Gondelsheim mehrere Optionen zur Auswahl: Standardkekse mit Standardverpackung, Standardkekse mit individueller Verpackung, individuelle Kekse mit individueller Verpackung. Parallel dazu gibt es im Online-Shop dann auch noch Motto-Kekse, z.B. Hochzeits- oder Liebe ist…-Kekse. Natürlich mit den entsprechend angepassten Sprüchen.

Apropos Sprüche: Auch die gestaltet und aktualisiert das kreative Team selbst. Hier ist man offen für Feedback. Wer einen guten Spruch hat, kann ihn jederzeit einschicken. Aber nicht traurig sein, wenn es ihn schon gibt. Inzwischen ist die Sammlung nämlich sehr umfangreich, nicht nur was den Inhalt, sondern auch was die Sprachen angeht. Rund ein Viertel der Produktion geht schließlich ins Ausland. Ein großer Teil davon in die benachbarte Schweiz. Wer hätte gedacht, dass Baden-Württemberg die Schweizer so glücklich macht.

Die Sweet & Lucky GmbH – ein echter Glücksgriff

Für Fachkräfte, die Menschen Glück bringen wollen, ist die Sweet & Lucky Manufaktur also ein absoluter Glücksgriff. Ein #PlaceToBW!

Die Sweet & Lucky GmbH war eine Station der #PlaceToBW Genusstour vom 07. bis 09. Oktober 2014.

Wer mehr über Baden-Württemberg, das Land, die Leute und die Arbeitsmöglichkeiten wissen möchte, findet auf BW-jetzt und beim Urlaubsland Baden-Württemberg reichlich Anregung und ein offenes Ohr für alle Fragen.

Hot Mamas: Baden-Württembergs vermutlich schärfster Arbeitgeber #PlaceToBW

Baden-Württemberg ist richtig scharf! Wer kulinarische Abenteuer sucht und dabei bis an die Grenzen geht, sollte es mal mit Hot Mamas Chili Saucen versuchen. Nur eines von vielen Unternehmen, die das Genießerland Baden-Württemberg so spannend machen.

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Ralf Nowak, Gründer von Hot Danas, im stilechten Chili Polizei Outfit.
(Foto: Tilo Hensel im Daimler-Blog)

Baden-Württemberg ist cool. Mit einer kleinen Einschränkung. Rund um die Goldstadt Pforzheim herum wird es sehr sehr hot! Denn hier produzieren Ralf Nowak und seine Mitarbeiter ihre Chili Saucen.

Schon von weitem fällt die Manufaktur Hot Danas, so lautet der Firmenname, im ansonsten unspektakulären Gewerbegebiet auf. Denn vor keinem anderen Unternehmen parkt die Polizei. Die Chili Polizei! Im schwarz-weißen US-Design. Damit fährt das Team in Supermärkten vor und verkostet seine Saucen an mutige Tester. Natürlich stilecht in amerikanischer Polizei-Uniform. Wer sie übersieht, hat Tomaten auf den Augen.

Ausgewählte Zutaten, schonende Handarbeit

Die wären allerdings besser in den beiden Ketchup Varianten aufgehoben. Vorausgesetzt sie gehören zu den Besten ihrer Sorte, denn etwas anderes kommt den Hot Mamas nicht in die Tüte, bzw. den großen Kochtopf. Ja, genau, in den Kochtopf. Denn bei Ralf Nowak steht Handarbeit ganz hoch im Kurs. Und genau das unterscheidet Hot Mamas von anderen Anbietern.

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Gleich tonnenweise werden die Chilis importiert. (Foto: Tilo Hensel im Daimler-Blog)

Durch die sorgfältige Auswahl und Aufbereitung der Zutaten – z.B. werden tonnenweise Chilischoten von Hand aufgeschnitten und penibel alles entfernt, was nicht in die Sauce soll – und die schonende Zubereitung kann komplett auf Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und sonstige Zusätze verzichtet werden.

Auch bei der Abfüllung legt die Hot Mamas Crew noch richtig Hand an. Zwar gibt es seit einiger Zeit eine Abfüllanlage für die Standardflaschen, aber versiegelt wird immer noch von Hand. Sondergrößen wie die neuen Kennenlern-Packs werden unverändert komplett von Hand befüllt, etikettiert und versiegelt.

Ralf Nowak war auf der Suche nach der wahren Schärfe

38 Jahre Entwicklungsarbeit stecken im Hot Mamas Sortiment. Denn Koch und Küchenchef Ralf Nowak war keine scharfe Sauce, die er in seiner Kochkarriere in die Finger bekam, wirklich recht. Die einen waren nur scharf, hatten kein Aroma mehr. Die anderen waren zu sauer. Die nächsten wieder zu sanft. Also begann er selbst zu experimentieren.

Als er dann endlich SEIN bestes Rezept hatte, ging es an die Vermarktung und hier erntete Ralf Nowak ein Nein nach dem anderen. Zu scharf, zu unbekannt, zu speziell. Erst eine “Guerilla” Aktion auf einer Messe brachte den Durchbruch. Nowak und Team wurden ihre Saucen aus den Händen gerissen und siehe da, plötzlich standen die Einkäufer, die vorher den Kopf geschüttelt haben, vor der Tür.

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Hot Danas hat den vermutlich schärfsten Sixpack der Welt. Und ja, der Totenkopf macht mir etwas Angst. (Foto: Ulrike Rosina CC-by-sa)

Inzwischen wurde das Sortiment deutlich erweitert. Neben den unterschiedlichsten Chili Saucen wird Ketchup und Barbecue produziert und vertrieben.

 

Baden-Württemberg ist scharf! Und eine gute Region zum Leben, Lernen und Arbeiten. Ich muss es wissen, denn ich bin vor 25 Jahren zum Studieren hergezogen und möchte inzwischen nicht mehr weg.

Die Hot Danas GmbH in Pforzheim war eine Station der #PlaceToBW Genusstour vom 07. bis 09. Oktober 2014.

Wer mehr über Baden-Württemberg, das Land, die Leute und die Arbeitsmöglichkeiten wissen möchte, findet auf BW-jetzt und beim Urlaubsland Baden-Württemberg reichlich Anregung und ein offenes Ohr für alle Fragen.

Baden-Württemberg – My #PlaceToBW

Wir können alles. Außer Hochdeutsch. Mit diesem selbst ironischen Slogan wirbt Baden-Württemberg in seiner Kampagne #bw-jetzt um nationale und internationale Sympathie. Humor spielt überhaupt eine große Rolle in der Außendarstellung des Bundeslandes. Sei es mit „Alien“-Videos, CampBars oder „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“.

PlacetoBW
Auf geht’s zum Roadtrip durchs Ländle (Bild: http://www.bw-jetzt.de/placetobw/)

Jetzt geht Baden-Württemberg auf Tour quer durchs Ländle:

„Stadt, Land, Fluss. Kultur. Abenteuer. Weltmarktführer. Gaumenfreuden. Kurz: In Baden-Württemberg müssen Sie gewesen sein!

Begleiten Sie unser Entdecker-Team auf dem Roadtrip durch das Land. Steigen Sie ein – mit dem Hashtag #PlaceToBW.“

Ab Dienstag bin ich drei Tage mit dabei auf der Tour de Ländle. Für mich als (vor 25 Jahren) Rei’g’schmeckde umso interessanter, weil Baden-Württemberg ja mein PlaceToBW geworden ist.

Wer wissen möchte, wo wir hinfahren und was es unterwegs alles zu sehen gibt, der folgt uns auf #PlaceToBW.