Warum Social Media so schön ist

Social Media ist unpersönlich. Da geht es nur um Likes. Das stumpft nur ab und hat mit Freundschaft nichts zu tun. Ihr kennt die Sätze? Von euren Kunden oder euren Freunden? Ich auch. Und deshalb hier eine kleine Story, die mir sehr viel überraschende Freude gemacht hat. Und die es ohne Digitale Kommunikation nicht gegeben hätte.

Angefangen hat die Geschichte (eigentlich sind es zwei) mit einem Chat auf WhatsApp und dem Hinweis, dass ich mich auf die eigenen Himbeeren freue, die auf meinem Balkon kräftig austreiben. Dass ich Beeren generell liebe und die Saison kaum erwarten kann.

Es klingelt!

Einige Tage später klingelt der Paketbote mit einem sehr merkwürdig aussehenden Päckchen von Mika. So merkwürdig, dass sogar mit Paketband unterwegs nachgebessert werden musste.

Erdbeeren 11

 

Vorsichtig mache ich das leicht feuchte Päckchen auf. Und staune. Sauber gebündelte Erdbeeren, frisch mit dem Spaten ausgestochen, die ersten Blüten gleich mit dran.

Umzug gut überstanden

Erstaunlich, wie gut die Pflanzen den Transport und den Umzug auf meinen Balkon überstanden haben. Sie blühen munter weiter und bald steht wohl die erste Ernte an.

Erdbeeren 3

Zwei Tage später lag wieder eine mysteriöse Sendung, dieses Mal in einem leuchtend roten Luftpolsterumschlag, in meinem Postfach. So richtig Weihnachtsrot. Neugier, Neugier, Neugier.

Süße Blogger Relations

Der Lübbe Verlag hat mir einen Krimi geschickt. Nun ist das ja keine Seltenheit. Schließlich blogge ich auf Leselustich Rezensionen am laufenden Band. Aber im Umschlag war nicht nur das Buch, sondern auch ein Paket italienisches Mandelgebäck und ein charmantes Anschreiben. Passend zur Story von „Tante Poldi und die Früchte des Herrn“, einem Krimi aus Sizilien.

Lübbe Screen

Jetzt verlangt dieses Mandelgebäck ja zwingend nach einem guten Espresso. Oder einer leckeren Latte Macchiato mit einem guten Espresso darin. Also habe ich mich auf Facebook brav bei Lübbe bedankt und gleich angemerkt, dass zu einem perfekten Wochenende jetzt nur noch die passenden Böhnchen fehlen. Wie der Screenshot belegt, war das scherzhaft gemeint.

Lecker Schwarzmahler

Wieder ein paar Tage später. Der Postbote klingelt. Ein kleines Päckchen. Diesmal von Susanne. Ich schüttele. Stille! Neugier, Neugier, Neugier…

schwarzmahler 8

 

Da sind sie, die Espressobohnen. Und zwar nicht irgendwelche Espressobohnen, sondern welche von Schwarzmahler aus Stuttgart. Kannte ich noch noch nicht. Umso interessanter, was es damit auf sich hat:

„Direkter Handel“ bedeutet, dass ich meinen Rohkaffee direkt beim Erzeuger ohne den Umweg über Zwischenhändler einkaufen. Im Gegensatz zum jedoch in der Spezialitätenkaffee-Branche gängigen Verständnis des direkten Handels, halte ich am Handel mit Produzentengemeinschaften / Kooperativen fest. Warum? Die sehr hohe Qualität des Kaffees, aber auch eine breite Verteilung von Wissen und Lebensqualität in den Produktionsländern hat oberste Priorität. – Zitat Schwarzmahler

Scharzmahler beweist also guten Geschmack, nicht nur für den Gaumen. Die Latte Macchiato mit Pechschwarz von Schwarzmahler war und ist einfach nur lecker! Perfekt zu den Mandorli.

Danke für den Tipp

Danke, liebe Susanne, dass du mich auf diesen Laden aufmerksam gemacht hast. Soweit möglich, kaufe ich meinen Kaffee schon eine ganze Weile bei regionalen Röstern und weiß den geschmacklichen Unterschied sehr zu schätzen. Und den nachhaltigen sowieso.

Und danke für die liebe Karte. Der Text hat mich sehr berührt.

Ja und warum jetzt das Ganze?

Warum ich das so ausführlich schreibe? Ob ich einfach nur abzocken will? Oder sonst keine Freunde habe?

Ganz einfach: Weil ich mich darüber gefreut habe. Gefreut, dass es in meinem Umfeld Menschen gibt, die – ebenso wie ich – anderen gerne mal eine kleine Freude machen. Unangekündigt, unerwartet, eine Kleinigkeit eben. Und die sich von kleinen Nebensätzen auf sozialen Medien inspirieren lassen. Auch das ist Social Media.

Genau wie analog

Genau wie ich mich immer total über die Postkarten freue, die dank Sanne in unregelmäßigen Abständen ganz überraschend in meinem Briefkasten landen. Wie ich mich über Alines Karte aus Spanien gefreut habe, wie ich mich über Yvonnes Anruf freue, usw., usw., usw. Alles so ganz analog.

Edit: Der Fernseher, nach dem ich auf Facebook gefragt habe, ist übrigens noch nicht da 😀

 

 

Erholsame Feiertage und seid nicht zu streng mit euch!

Irgendwie gehört es halt doch dazu: das Wort zum Jahresende. Der Rückblick kurz vor Weihnachten und die guten Wünsche für Freunde, Familie und überhaupt alle Menschen.

Und wie es dann so ist, wenn man anfängt rückzublicken, kommt plötzlich doch viel mehr zusammen, als man dachte. Das beste daran: Es ist so viel Positives, dass ich euch an einigen Punkten teilhaben lasse.

  • Meine berufliche Neuorientierung, für die ich mir Zeit genommen habe und die weit über die Jobsuche an sich hinaus ging. Ich habe viel gelernt. Über mich. Über die Dinge die ich wirklich will. (Die, die ich nicht will, kannte ich deutlich besser.) Und über das, was ich wirklich kann. Danke dafür Frau Schmidt und Miriam!
  • Die Bedeutung von Herzblutthemen. Die Begeisterung, wenn man sich Dingen widmet, von denen man wirklich überzeugt ist und die Leichtigkeit, mit der einem dann diese Dinge von der Hand gehen. Auch hier gilt mein Dank Miriam, aber auch den Spitzenfrauen Bawü, deren Wirtschaftskongress mir einen ordentlichen Schubs gegeben hat.
Personal, HR, Fachkräftemangel
Yellow Frog weiß, wie Herzblutthemen gehen!
  • Meine Frauennetzwerke, in die ich im Laufe des Jahres so „reingerutscht“ bin und die ich nicht mehr missen möchte. Sie sind überwiegend unprätentiös und lösungsorientiert. Und sie sind die Zukunft.
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Stellvertretend für die vielen fitten Frauen in meinem Umfeld: Die Digital Media Women
  • Mein Job, der einfach Spaß macht. Spannend ist. Mich in eine neue Welt mitnimmt. Mir ab und an Fragezeichen in die Augen zaubert. Mich zum Lachen und zum Stöhnen bringt. Und wo barrierefreie Kommunikation und Kollaboration auf Augenhöhe an der Tagesordnung ist.
CIONET, CIO, Weihnachten, Wünsche, Firma, Silvester, Neujahr
Einfach alles gut!
  • Das tollste Konzerterlebnis hat mir im November der dm Drogeriemarkt beschert. Fanta4 live in Karlsruhe im kleinen Rahmen mit perfekter rundum Betreuung. Danke dafür, ich muss noch heute lächeln, wenn ich daran denke.
Fanta4, Konzert, dm, Karlsruhe
Fanta4 unplugged in Karlsruhe
  • Und überhaupt die wertvollen Menschen, die ich im Laufe des Jahres kennen und schätzen gelernt habe. Danke dafür.
  • Fast hätte ich sie vergessen, meine super liebe vierbeinige Mitbewohnerin, die mich seit Juli immer ganz genau im Auge hat. 😉
Katze, Blog
Ich schau Dir in die Augen!

Es gäbe noch viel zu erzählen, aber ich will ja niemanden frustrieren. 😉 Außerdem muss ich gleich weg.

Doch ehe ich mich den Weihnachtsplätzchen widme, habe ich noch ein Video, das ich euch ans Herz legen möchte. Danke an Kai Thrun, der es geteilt und mich damit tief berührt hat.

Mich hat es gelehrt, dass man nicht immer so streng mit sich selbst sein sollte. Und euch?

In diesem Sinne: Wunderschöne Feiertage. Genießt sie!