Neues von Trello: Die Android App für Tablets

Rechtzeitig zu Weihnachten hat Trello allen Android Fans mit der App für Tablets ein schönes Geschenk unter den Baum gelegt.

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Trello hat die App für Android Tablets veröffentlicht (Foto: Trello)

Bis auf den letzten Tag war man bei Trello fleißig und konnte so die Android Nutzer noch rechtzeitig mit einem Weihnachtsgeschenk überraschen: Der Trello App für Android Tablets.

Und während die Beschenkten noch fleißig am Testen sind, arbeitet das Trello Team bereits an der nächsten App. Dieses Mal für Kindle Fire HD.

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Frank Bärmann: Social Media im Personalmanagement

Zeitungsannonce war gestern, “Social Media Recruiting und Co.” ist heute. O.K., so ganz stimmt das noch nicht, aber die Verschiebung ist definitiv sichtbar. Personaler müssen also reagieren. Doch welcher Kanal ist der richtige? Wo und wie findet man seine Zielgruppe und mit welchen Mitteln spricht man sie an? Frank Bärmann gibt mit “Social Media im Personalmanagement einen Überblick.

Personal, Recruiting, social media,  Management, Bärmann, Twitter, Xing, Facebook, Blog, WikiFrank Bärmanns Leidenschaft war und ist die PR. Schon früh hat er aber auch die aufkommende Diskussion um Social Media und Enterprise 2.0 verfolgt und hier einen weitere Leidenschaft entdeckt. So war es absehbar, dass er in den Unternehmen, die er beriet, auch auf die Möglichkeiten für das Personalmanagement in Social Media angesprochen werden würde.

In seinem 2012 erschienen Buch “Social Media im Personalmanagement – Facebook, Xing, Blogs, Mobile Recruiting und Co. erfolgreich einsetzen” gibt er einen guten Abriss über alle aktuellen Plattformen und Kanäle und zeigt ihre Vor- und Nachteile auf.

Weniger „Buzzword“, mehr „leicht  verständlich“

Dabei verzichtet er größtenteils auf Buzzword-Orgien, bleibt gut und leicht verständlich und macht sein Buch so auch zu einem guten Einsteiger-Werkzeug. Gleichzeitig bietet Bärmann erfahreneren Lesern einen kompakten Überblick und gute Tipps zum Umgang mit den jeweiligen Plattformen.

Dass nicht mehr alle beschriebenen Funktionen und aufgeführten Statistiken aktuell sind, liegt an der Schnelllebigkeit der Branche, die alle paar Wochen neue Verbesserungen aus dem Ärmel ziehen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Da “Social Media im Personalmanagent” aber sowieso nicht den Anspruch erhebt, eine Bauanleitung für fertige Karriereseiten oder Unternehmensblogs zu sein, tut dieser Punkt dem informativen Charakter des Buches keinen Abbruch.

“Social Media im Personalmanagement” – Alles in allem ein guter Einstieg für alle Personaler, die sich an den Social Media Hype herantasten wollen.

Danke an den Social Media Club Stuttgart, die dieses Buch verlost haben.

Frank Bärmann

Frank Bärmann hat an der RWTH Aachen BWL mit Schwerpunkt Marketing studiert. Heute sorgt er mit seiner Agentur in Unternehmen für eine größere Bekanntheit und bessere Sichtbarkeit. Zum Einsatz kommen neben klassischer PR auch Social Media und sonstige Online-Marketing-Werkzeuge.
Mehr über Frank Bärmann: http://conpublica.de/ueber-mich/

Buchinfo: Social Media im Personalmanagement, erschienen bei mitp, September 2012, 280 Seiten, Softcover, € 39,95, ISBN 978-3-8266-9200-0

Power Up bei Trello macht Kanban noch übersichtlicher

Trello hat diese Woche drei neue Power Ups für das Kanban Board gelauncht. Die Kalender Funktion sortiert datierte Tickets übersichtlich in Wochen- oder Monatsübersicht. Für Tickets kann eine Alterungsfunktion aktiviert werden, also wie lange steht diese Aufgabe zum Beispiel schon im Backlog. Und die dritte und letzte Funktion ist eigentlich nicht neu, wird aber – obwohl sehr nützlich, wenn es um die Festlegung von Prioritäten geht – bislang kaum genutzt.

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Die neuen Power Ups von Trello

Seit Mai nutze ich Kanban. Anfangs nur privat, um mein persönliches Chaos zu strukturieren. Inzwischen aber auch geschäftlich, damit der Überblick beim Cloudworking, also der Teamarbeit zwischen Mitgliedern an unterschiedlichen Standorten, nicht verloren geht. Beim Testen unterschiedlicher Online Kanban Boards war mir Trello auf Anhieb sympathisch.

Dating mit meinem Kanban

Von den Power Ups begeistert mich der Kalender am meisten. Er bringt mir den Überblick, der mir bislang tatsächlich bei der Wochenplanung gefehlt hat. Sehr schön daran: Verschiebe ich ein Ticket im Kalender, werden die Ticketdaten auf dem Board automatisch angepasst. Was ich noch nicht gefunden habe: Die Option, wie man die Ticketinhaber in der Übersicht einblendet. Laut Schreenshot in der Beschreibung geht dies. Wer es weiß, bitte melden. Würde mich sehr interessieren.

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Trello Power Up: Kalender
Anti Aging Pflege mit Trello

Um das schlechte Gewissen der Nutzer zu schüren, beziehungsweise um darauf aufmerksam zu machen, regelmäßig einen Blick in „alte“ Tickets zu werfen, können diese jetzt auf Wunsch einen Alterungsprozess durchlaufen. Entweder sie werden mit der Zeit immer blasser, was ich persönlich schwierig finde, da sie so noch mehr aus dem Sichtfeld „verschwinden“, oder sie bekommen virtuelle Risse, wie alte, verwitterte Schatzkarten. Passend nennt sich dieser Modus auch Pirate Modus.

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Alte Tickets werden im Laufe der Zeit immer transparenter.
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Im Piratenmodus „verwittern“ die Tickets virtuell.

Auch wenn ich beide Varianten eher als Spielerei ansehe, hat es mich beim Blick auf mein Board doch etwas schockiert, wie vieles doch sehr lange offen ist. Also vom Grundsatz her eine gute Idee. Ob ich sie nutze beziehungsweise welche Learnings ich aus dem „Schock“ ziehe, wird die Zeit zeigen.

Vote me up, Scotty

Last but not least gibt es noch die Vote-Funktion. Sie ist zwar nicht neu, durch ihre unterschiedlichen Einstellungen

  • nur Mitglieder und Beobachter eines speziellen Boards
  • alle Mitglieder einer Organisation
  • öffentlich

aber sehr vielseitig verwendbar. Ich überlege derzeit, wie ich es in die Sessionplanung eines BarCamps einbinden kann. In größeren Teams lässt sich so eine Priorisierung der Aufgaben festlegen.

Alles in allem wirklich schöne Ergänzungen, die Trello da aus dem Hut gezaubert hat. Kompliment!

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So ergänzen Pareto, Pomodoro und Parkinson mein Personal Kanban

Nachdem Personal Kanban so einigermaßen funktioniert, habe ich jetzt den überflüssigen Störfaktoren und Zeitfressern den Kampf angesagt. Neben der Deaktivierung von E-Mail Benachrichtigungen, Signaltönen und sonstigen Nervtötern stehen ab sofort Pareto, Pomodoro und das Parkinsonsche Gesetz auf meinem Plan. Eine sinnvolle Kombination soll für mehr Ruhe in meinem Zeitmanagement sorgen.

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Foto: fir0002 | flagstaffotos.com.au | Lizenz: cc-by-nc

In den letzten Wochen habe ich meine ersten Erfahrungen mit Personal Kanban geschildert. Wie motivierend es ist, den Arbeitsfluss zu visualisieren. Welchen Einfluss die Methode bei mir auf unliebsame Aufgaben hat und wie mein Kopf frei bleibt für anderes, weil ich mir nicht mehr 1.000 Dinge merken muss. Also alles super, oder?!

Ja, aber nur fast. Denn was bleibt, sind die unnötigen Zeitfresserchen und Ablenkungen, die einen mal eben aus dem Trott bringen und dafür sorgen, dass sich Aufgaben unnötig in die Länge ziehen.

Keine Chance den Störenfrieden

E-Mail Benachrichtigungen habe ich schon vor Jahren abgestellt. Sie sind Störenfriede allererster Güte. Und seien wir ehrlich. wenn etwas wirklich dringend ist, wird es nicht per E-Mail geregelt. Dann greift man zu Telefon, Skype, What’s App oder geht schnell bei der Person vorbei, die es betrifft.  Alles andere kann in aller Regel warten, bis ich am Morgen oder zwischen zwei Aufgaben danach sehe. Und bei komplexeren Themen ist der Griff zum Telefon meist sowieso sinnvoller als zehn E-Mails.

Auch Facebook, LinkedIn und alle anderen Dienste, die mit einer Zahl im Tab darauf hinweisen, dass sich etwas getan hat, sind ausgeblendet, wenn ich konzentriert arbeiten will. Die Verlockung ist einfach zu groß, mal eben rein zu klicken und sich selbst aus der Konzentration zu bringen. Da ich im Homeoffice arbeite, stehen auch Kaffee und Wasser zu Arbeitsbeginn parat.

Und der Katze wurde ein Stuhl direkt bei meinem Arbeitsplatz schmackhaft gemacht – weiche Kissen helfen ungemein. So bekommt sie auch dann ihre Streicheleinheiten, wenn ich arbeite. Ganz nebenbei beruhigt so ein dösendes oder schnurrendes Fellknäuel ungemein.

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Zwischendurch mal die Katze streicheln ist gut für die Konzentration.
Das Pareto Prinzip

Wer einen Hang zum Perfektionismus hat, sollte sich mit dem Pareto Prinzip – nach Vilfredo Pareto – auseinander setzen. Sie besagt, dass 80 Prozent eines Projektes in 20 Prozent der Gesamtzeit erledigt werden. Die restlichen 80 Prozent der Zeit investieren wir in die verbleibenden 20 Prozent. Abhängig vom Projekt muss das Endergebnis aber oft nur für uns selbst bei (gefühlten) 100 Prozent liegen. Es ist also immer eine Einzelfallentscheidung, ob sich eine dritte oder vierte Optimierungsschleife überhaupt lohnt oder ob man nach dem Prinzip „fail fast“ vorgeht. Bezogen auf eine zu erstellende Präsentation könnte das beispielsweise bedeuten, die wesentlichen Punkte darzustellen und dann eine andere Person darüber schauen zu lassen, ob überhaupt alles so verständlich ist, wie wir es verstanden haben wollen. Meist wollen wir aber schon möglichst nahe an 100 Prozent liegen, ehe fremde Augen unsere Arbeit sehen „dürfen“.

Wir sollten häufiger Mut zur Lücke haben. Besonders dann, wenn eine Aufgabe nach dem vier Augen Prinzip bearbeitet wird. Das zweite Augenpaar wird vermutlich in kürzerer Zeit die fehlenden 20 Prozent des Endergebnisses beisteuern, als wenn wir selbst über dem Projekt brüten würden, bis wir zufrieden sind.

Die Pomodoro Technik

Auf die Pomodoro Technik hat mich Jan Westerbarkey bei der Social Media Night in Stuttgart neugierig gemacht. Wir haben über Personal Kanban geredet und er meinte, dass Pomodoro was für mich sein könnte, ging aber nicht näher auf die Details ein.

Die sind eigentlich schnell erzählt. Man teilt sich seine Zeit in 25 Minuten Häppchen und ordnet jedem Häppchen eine Aufgabe zu. Größere Aufgaben bekommen dann eben mehrere 25 Minuten Einheiten. Dann stellt man sich eine Uhr und arbeitet konzentriert durch, bis die 25 Minuten um sind. In dieser Zeit gibt es keine Ausflüchte, keine Ablenkungen, keinen Selbstbetrug.

Nach jeder Einheit folgt eine Pause von fünf Minuten, in der man frischen Kaffee holen, mir der Katze spielen oder die Spülmaschine ausräumen kann. Nach jeweils vier Pomodori folgt eine etwas längere Pause von 15 – 20 Minuten.

Ziel der Pomodoro Technik ist, den Geist durch häufige Pausen und absehbare Arbeitszyklen wach und beweglich zu halten. Gleichzeitig können Angstblockaden vor großen Aufgaben, die vor einem liegen, verhindert werden. Man muss ja erst mal nur 25 Minuten „ran“.

Das Parkinsonsche Gesetz

Dann gibt es da noch das – nicht ganz ernst zu nehmende – Parkinsonsche Gesetz, nach dem sich Arbeit stets in dem Maße ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Sprich: Wer weiß, dass er bei unliebsamen Dingen ein Last-Minute-Mensch ist, soll sich einfach einen möglichst späten, aber gerade noch realisierbaren Termin für die Fertigstellung setzen. Dann wird diese Arbeit auch wirklich nur den unbedingt notwendigen Raum einnehmen.

Das Parkinsonsche Gesetz kann ich bestätigen. Es gibt Aufgaben, zum Beispiel alles, was mit der Steuer zu tun hat, die plane ich regelmäßig früh ein. Den Termin schiebe ich dann mindestens drei Mal nach hinten um schließlich in letzter Minute alles in erstaunlich kurzer Zeit fertig zu stellen. Mit überraschend gutem Ergebnis übrigens (siehe auch Pareto).

Ab Montag werde ich Pomodoro mit meinem Personal Kanban kombinieren. Bislang ist mir nämlich meine Arbeitsweise nicht konzentriert genug. Zu viele Abschweifungen, teilweise bedingt durch zu viele Tabs, die zur Arbeit geöffnet sein müssen, teilweise weil es keine direkte „Kontrolle“ durch Kolleg_innen im Raum gibt. Dabei fasziniert mich am meisten, wie schnell ich ich die einzelnen Störfaktoren definieren kann und wie viel Lust ich habe, Mittel dagegen zu finden. Es bleibt also spannend.

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