Solmecke/Wahlers: Recht im Social Web

Mit “Recht im Social Web” haben Christian Solmecke und Jakob Wahlers ein umfassendes und gleichzeitig für Laien hervorragend verständliches Nachschlagewerk geschrieben, dass sich nicht nur diejenigen zu Gemüte führen sollten, die im Netz arbeiten, sondern alle, die in der Welt der Social Networks aktiv sind.

Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, sollte sich inzwischen herum gesprochen haben. Manch einer hat es auch schmerzhaft am eigenen Leib erfahren. Christian Solmecke und Jakob Wahlers führen mit “Recht im Social Web” jetzt kompetent und für rechtlichen Laien verständlich durch den Rechts-Dschungel im Social Web.

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(Cover: Galileo Computing)
Der Inhalt
  • Der Start ins Social Web – was muss ich beachten?
  • Die Verwendung von Bildern und Videos im Social Web
  • Musik im Social Web
  • Die richtige Verwendung von Texten
  • Erlaubnis zur Nutzung von Inhalten – die Lizenz
  • Was bei der Nennung und Abbildung von Marken und Markenlogos zu beachten ist
  • Die Verbreitung von Aussagen im Social Web
  • Datenschutz im Social Web
  • Social Media Marketing – Werbung im Social Web
  • Wenn mal etwas schiefgeht – Haftung im Social Web
  • Social Media im Arbeitsverhältnis
  • Die Übertragung von Social-Media-Projekten
  • Mustertexte

Über 500 Seiten nützliches Wissen haben die beiden Autoren zusammengetragen, eine Tatsache, die auf den ersten Blick vielleicht abschreckt. Aber keine Sorge, Solmecke/Wahlers haben einen großen Bogen um schwer verständlichen Juristenjargon gemacht. Locker und wirkdlich für alle Leser nachvollziehbar erläutern sie die größten Stolperfallen in Sachen Internetrecht. Dabei fehlen natürlich auch die passenden anschaulichen Beispiele nicht.

Der Aufbau: Perfekt für Praktiker!

Hervorzuheben ist auch der Aufbau des Buches. Wer mit einem Blog, einem Facebook-Account, einem Youtube Kanal starten will, findet gleich in Kapitel eins eine hervorragende Übersicht über die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt. Besonders gut daran finde ich die vielen Links zu den jeweiligen AGB, Sonderbestimmungen, Regeln usw.. Gerade diese ändern sich sich sehr schnell. Durch den Verweis auf die Links statt auf die detaillierten Inhalte, stellen die Autoren sicher, dass man bei Bedarf die aktuellste Version vor Augen hat. Viel Raum wird auch den Bildrechten gewidmet, ein Thema, mit dem immer noch zu viele Internetnutzer überaus sorglos umgehen.

Ein eigenes Kapitel widmet sich dem Glatteis-Thema “Social Media im Arbeitsverhältnis”. Hier ist besondere Vorsicht angesagt und zwar von beiden Seiten, wenn die Online-Präsenz langfristig ohne Folgen bleiben soll.

Ich gebe es zu, ich war skeptisch. Mehr als 500 Seiten “Juristen-Blabla”. Da würde ich sicher viel Spaß haben! 😉 Und den hatte ich in der Tat, denn “Recht im Social Web” liest sich “einfach so herunter”. Keine Spur von “Juristen-Blabla”, keine Bandwurmsätze mit Rechtszitaten, nichts. Dafür viele anschauliche Beispiele, allgemeinverständliche Formulierungen und viel viel Fachwissen.

„Recht im Social Web“ gehört auf jeden Schreibtisch

Mit “Recht im Social Web” hat Galileo schon wieder ein Buch abgeliefert, das als Nachschlagewerk auf jeden Schreibtisch gehört. Ja, ich weiß, das habe ich auch bei “Der Social Media Manager” von Vivian Pein und bei “Think Content!” von Miriam Löffler geschrieben. Aber irgendwie schafft es der Verlag, wirklich gute “Standardwerke” zu “produzieren” – und das für wenig Geld. Also kaufen, querlesen und griffbereit als Nachschlagewerk auf dem Schreibtisch deponieren!

Hol’ Dir Recht im Social Web

zum Welttag des Buches am 23.04.2014 verlose ich im Rahmen der Aktion “Blogger schenken Lesefreude” ein Exemplar von “Recht im Social Web”. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Danke übrigens an den Galileo Verlag, der mir dieses Buch zur Rezension und Verlosung überlassen hat. Ich weiß, mein fortlaufendes Lob über eure Bücher klingt arg nach Bestechung, aber ich kann schlecht etwas Negatives schreiben, wenn ich nichts finde, was ich bemängeln könnte.

Christian Solmecke

Rechtsanwalt Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke und hat sich in den vergangenen Jahren auf Internetrecht/E-Commerce spezialisiert. So betreut er zahlreiche Medienschaffende und Unternehmen, die online agieren. Neben seiner Kanzleitätigkeit ist Christian Solmecke auch Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Kommunikation und Recht im Internet (DIKRI) an der Cologne Business School. Dort beschäftigt er sich insbesondere mit Rechtsfragen in sozialen Netzen.

Jakob Wahlers

Jakob Wahlers ist Rechtsanwalt und befasst sich mit IT-Recht, Datenschutz und Social Media. Zu diesen Themen hält er Vorträge und publiziert Fachveröffentlichungen. Er ist als Justiziar für ein großes IT-Unternehmen tätig.

Buchinfo: “Recht im Social Web” von Christian Solmecke und Jakob Wahlers, erschienen bei Galileo Computing, Februar 2014, 523 Seiten, € 29,90, ISBN 978-3-8362-2608-0

Im Preis inklusive ist ein Testzugang zum Online-Buch. Soll der Zugang über die Testphase hinaus genutzt werden, gilt für Käufer des Buches ein Vorzugspreis.

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

2 Gedanken zu „Solmecke/Wahlers: Recht im Social Web“

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