Trello startet mit Update ins neue Jahr

Mit dem ersten Update 2014 macht Trello das Arbeiten mit mehren Boards deutlich angenehmer und schneller. Die Startseite wurde übersichtlicher, der Wechsel zwischen verschiedenen Boards einfacher und die Ladezeit für Boards mit vielen Tickets deutlich schneller.

Bei Trello geht es Schlag auf Schlag. Ende Dezember veröffentlichte Trello seine Android App für Pads. Vor einigen Tagen folgte ein neues Update, das schon auf den ersten Blick nicht zu übersehen ist.

Kanban, Trello, Board, kostenlos, online
Trellos neuestes Update macht das Arbeiten mit mehreren Boards noch einfacher. (Screenshot trello.com)
Alle meine Boards auf einen Klick

Übersichtlich geordnet und schnell klickbar erscheinen alle Boards auf der Startseite. Zu Gunsten der schnellen Übersicht wurde auf jeden überflüssigen Schnickschnack verzichtet. Durch die Verwendung des individuell gewählten Hintergrundes wird die Auswahl zusätzlich erleichtert.

Häufig verwendete Boards mit wichtig markieren

Boards, die ich besonders häufig benutze, markiere ich jetzt mit einem Stern (Rechsklick auf das entsprechende Icon und den Stern anklicken). Sie werden mir ganz oben auf der Seite angezeigt und ich kann sie in jede beliebige Reihenfolge ziehen. Abhängig davon, welches Projekt gerade der höchsten Aufmerksamkeit bedarf. Die Anzahl der Boards, die wichtig markiert werden können, ist nicht begrenzt.

Schnell zwischen häufig genutzten Boards wechseln

Der Auswahlbutton für die Boards ist nach links oben gewandert. Wer häufig zwischen mehreren Boards wechselt, kann die Übersicht geöffnet lassen und mit einem Klick switchen. Dabei wurde großen Wert auf einen schnellen Wechsel gelegt. Unabhängig davon, wie viele Tickets ein Board hat.

Drei im Grunde kleine, aber sehr sehr feine Features, die die Nutzung von Trello noch lohnenswerter machen.

Mehr zu Trello bei Ulrike kommuniziert

Schenk mir einen Monat Trello Gold!

Meine Blogposts haben dich neugierig gemacht und du wirst Dir Trello genauer anschauen?

Trello, Kanban, Board, online, kostenlos, Update, Suche, lean

Wenn du bei der Anmeldung diesen Link benutzt https://trello.com/ulrike_r/recommend, darf ich mich über einen Monat Upgrade auf Trello Gold freuen. Und ich verspreche, ich werde meine Erfahrungen für dich verbloggen! Du würdest also mir und den Lesern meines Blogs eine Freude machen. Einfach so.

Kanban, WordPress, Blognetz, Kompetenzen: Das waren meine Themen 2013

Auch wenn ich meine Blogs „nur“ betreibe, um meine Leser_innen an meinen Erfahrungen und Interessen teilhaben zu lassen und nicht, um damit Geld zu verdienen, ist es sinnvoll, ab und zu einen Blick zurück zu werfen. Welche Themen erhielten den meisten Zuspruch? Wie stehe ich aktuell zu diesen Themen? Sind sie für mich noch wichtig oder haben sie nur befristet meinen Weg gesäumt?

Kanban, die unbestrittene Nummer eins

Seit gut sechs Monaten beschäftige ich mit jetzt mit Kanban und kann sagen: Das bleibt auch 2014 ein Dauerbrenner in meinem Blog. Auslöser, mich damit auseinander zu setzen, war mein Jobwechsel und die dadurch gewonnenen Freiheiten. Arbeiten von daheim in Teilzeit mit weitgehend freier Zeiteinteilung. Ich kenne mich und hatte Respekt davor, mich hier zu verzetteln.

Kanban, Kaizen, Projektmanagement, Optimierung, Pull
Cover: http://www.dpunkt.de

Rückblickend kann ich sagen: Kanban, beziehungsweise meine Trello Boards werden mich auch in Zukunft begleiten und mehr denn je an Bedeutung gewinnen. Denn seit Januar ist eine zweite Teilzeitstelle dazu gekommen.

Das findet ihr zu Kanban und Trello in diesem Blog: Alle Blogposts anzeigen

WordPress.com vs. Selfhosting WordPress

Die Frage „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem WordPress Account, der direkt bei WordPress liegt und der WordPress Version, die ich auf meinem eigenen Server installiere“ habe offensichtlich nicht nur ich mir gestellt. Zu der Themenwahl kam es ganz zufällig. Ich wollte ein „Aufklappmenue“ für meine Blogs haben, aber irgendwie hat nichts geklappt.

Wordpress, Blog, Plugin

Dann wurde mir das perfekte Plugin empfohlen. Stunden habe ich investiert, um es zu installieren. Vergebens.  In meinem Netzwerk – für das ich übrigens unendlich dankbar bin – fand sich zwar bereitwillig Hilfe, aber auch damit ließ sich das Plugin nicht installieren. Mehr durch Zufall fanden wir dann heraus, dass ich mit meinem wordpress.com Account ganz einfach keine Plugins installieren kann! Der Auftakt, über weitere Unterschiede zu recherchieren und diese auch z.B. beim Webmontag in Stuttgart zu präsentieren.

Das findet ihr zu WordPress in meinem Blog:

Blognetz: Deutschlands Blogger vernetzen sich

Viel Aufmerksamkeit wurde auch der Initiative Blognetz von Luca Hammer zuteil. Daran hatte sicher auch die spektakuläre Art und Weise, wie das Projekt Fahrt aufnahm, seinen Anteil. Auf Facebook wurde eine Idee losgetreten, die sich nahezu verselbstständigt hat. In Windeseile wurde die Idee im Netz weitergetragen und Menschen, die nie zuvor zusammengearbeitet hatten, brachten sich ein und stellten gemeinsam etwas Neues auf die Beine.

Blogger, Vernetzung, Deutschland
Wie sind die Blogger Deutschlands auf Facebook vernetzt? Luca Hammer visualisiert es.

Für mich war das ein Blick in die Zukunft unserer Arbeitswelt. Wie potent Teams sein können, die sich ihren Kompetenzen entsprechend selbst organisieren.

Das findet ihr zu Blognetz in meinem Blog:

Überhaupt, die Arbeitswelt von morgen. Auch sie hat mich immer wieder beschäftigt.

Wie setzen wir heterogene, transparent arbeitende Teams um und was bedeutet Führung für diese Teams. Welche Kompetenzen brauchen wir dafür und wer hat sie? Welche Vorteile bringt die digitale Evolution für die Vereinbarkeit von Job und Familie? Und wie entwickeln sich dabei die Chancen der Frauen  am Arbeitsmarkt. Ein Themenfeld, mit dem ich mich 2014 ganz sicher intensiver befassen werde. Ich bin gespannt, wie nahe wir hier Sven Gabor Janszkys Prognosen in „2025 – So arbeiten wir in der Zukunft“ kommen werden.

Treu bleiben werde ich auch meinen „Einfach so“ Tagen. Mir ist es wichtig, nicht alles einfach so als gegeben hinzunehmen, was ich habe oder was mir zuteil wird. Also werde ich weiterhin Menschen Danke sagen, die mir Gutes getan haben und versuchen, mit meinem Tun anderen ohne großen Aufwand ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Spätestens mit der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“, an der ich auch dieses Jahr teilnehmen werde, wird zu dieser Rubrik ein neuer Blogpost hinzu kommen.

Es bleibt also spannend und vielfältig bei „Ulrike kommuniziert“.

 

Neues von Trello: Die Android App für Tablets

Rechtzeitig zu Weihnachten hat Trello allen Android Fans mit der App für Tablets ein schönes Geschenk unter den Baum gelegt.

Trello, Kanban, Personal, agile, Scrum
Trello hat die App für Android Tablets veröffentlicht (Foto: Trello)

Bis auf den letzten Tag war man bei Trello fleißig und konnte so die Android Nutzer noch rechtzeitig mit einem Weihnachtsgeschenk überraschen: Der Trello App für Android Tablets.

Und während die Beschenkten noch fleißig am Testen sind, arbeitet das Trello Team bereits an der nächsten App. Dieses Mal für Kindle Fire HD.

Mehr zu Trello bei Ulrike kommuniziert

Schenk mir einen Monat Trello Gold!

Meine Blogposts haben dich neugierig gemacht und du wirst Dir Trello genauer anschauen?

Trello, Kanban, Board, online, kostenlos, Update, Suche, lean

Wenn du bei der Anmeldung diesen Link benutzt https://trello.com/ulrike_r/recommend, darf ich mich über einen Monat Upgrade auf Trello Gold freuen. Und ich verspreche, ich werde meine Erfahrungen für dich verbloggen! Du würdest also mir und den Lesern meines Blogs eine Freude machen. Einfach so.

Kanban: Trello treibt es bunt

Bei Trello geht es Schlag auf Schlag mit den Neuerungen. Mit der Option, unterschiedliche Boards mit unterschiedlichen Hintergründen zu versehen, bringen die Betreiber nun noch mehr Transparenz in ihr Online Kanban Board. Auch wenn einige Features, wie zum Beispiel eine völlig individuelle Gestaltung, nur in den Bezahlfunktionen verfügbar sind, erleichtern unterschiedliche einfarbige Hintergründe die parallele Nutzung mehrerer Boards doch ungemein.

Na super, man kann den Hintergründen seiner Boards unterschiedliche Farben zuordnen. Braucht doch kein Mensch, so eine Spielerei. Das war mein erster Gedanke, als ich die Meldung zu den neuen Features bekommen habe. Um dann schnell zurück zu rudern und mir bewusst zu machen, dass ich selbst schon mit meinen drei Boards, die ich privat und geschäftlich nutze, manchmal ins Schleudern komme und Cards falsch platziere.

Trello, Kanban, Board, Online
Bei Trello lassen sich jetzt den Hintergründen unterschiedlicher Boards separate Farben zuweisen.

Auch wenn bei der Gratis Version nur sechs unterschiedliche Farben zur Auswahl stehen und diese nicht den eigenen Wünschen angepasst werden können, hilft das schon sehr. Unternehmen, die Boards mit Kunden teilen, können in der kostenpflichtigen Version individuell auf den Kunden zugeschnittene Design. etwa mit dem Kundenlogo, gestalten und so Wertschätzung vermitteln. Ganz nebenbei wird es für die Mitarbeiter dann sehr übersichtlich.

Tipp: Hintergründe werden über Settings (Einstellungen) -> Change Background aktiviert

Heute schon jemandem einen geklebt?

Neu sind auch die Stickers. Auch hier dachte ich erst: Braucht kein Mensch. Und auch hier habe ich meine Meinung revidiert.

Trello, Kanban, Board, Online
„gut gemacht“, „Achtung, eilt“ oder „endlich fertig“ lässt sich jetzt mit Bildern sagen.

Klar wird mit den Stickern der Spieltrieb in uns angesprochen und die Teile sind auch sehr prominent auf den Cards, aber gleichzeitig bekommt das Board etwas Lebendiges. Und mal ehrlich, an eine Aufgabe einen fetten grünen Haken dran zu machen, wenn sie erledigt ist, streichelt die Psyche.

Auch für die Stickers gilt: Wer mehr Auswahl haben oder Sticker selbst designen will, kommt um die Bezahlfunktion nicht herum. Wobei die Kosten dafür ja sehr überschaubar sind.

Tipp: Die Stickers haben ihre eigene Position im Menü. Per Drag&Drop werden sie zur jeweiligen Karte transportiert.

Für mich wieder zwei nützliche und spielerisch wertvolle Features. Ich bin gespannt, wann etwas kommt, was ich völlig doof finde.

Mehr zu Trello bei Ulrike kommuniziert

Schenk mir einen Monat Trello Gold!

Meine Blogposts haben dich neugierig gemacht und du wirst Dir Trello genauer anschauen?
Trello, Kanban, Board, online, kostenlos, Update, Suche, leanWenn du bei der Anmeldung diesen Link benutzt https://trello.com/ulrike_r/recommend, darf ich mich über einen Monat Upgrade auf Trello Gold freuen. Und ich verspreche, ich werde meine Erfahrungen für dich verbloggen! Du würdest also mir und den Lesern meines Blogs eine Freude machen. Einfach so.

Trello: Cards per E-Mail und Beta Tester gesucht

Mit der Möglichkeit, Kanban Tickets auch per E-Mail anzulegen, setzt Trello den gerade erst gelaunchten Power Ups noch ein Sahnehäubchen obendrauf. Und das alles ohne einen Cent dafür zahlen zu müssen. Ein weiterer Pluspunkt bei der Suche nach dem passenden Online Kanban Board.

Gut eine Woche ist es her, dass Trello seine Nutzer auch in der kostenlosen Basis-Version mit schicken neuen Features überrascht hat. Mein Highlight bei diesem Launch: Die Kalenderfunktion, über die ich alle meine Tickets übersichtlich anzeigen lassen kann.

Kanban, Board, Online, Prozess, Optimieren
Trello Power Up: Kalender

Und schon geht es Schlag auf Schlag weiter.

Neue Tickets per E-Mail anlegen

Seit 12.08.2013 können neue Tickets auch per E-Mail angelegt werden. In der Menü Verwaltung rechts findet jeder Nutzer seine persönliche E-Mail Adresse. Lässt man sich diese in sein Postfach zuschicken – eine Funktion, die sehr bedienerfreundlich gleich mit angeboten wird – braucht man nur auf diese Mail zu antworten und das neue Ticket wird angelegt.

Kanban, Trello, Board, Online
Trello Tickets bequem per E-Mail erstellen.

Neue Tickets werden in der To Do Liste ganz unten eingefügt und können dann normal bearbeitet werden. Aktuell gibt es noch keine Möglichkeit, sie in anderen Listen zu erstellen oder per E-Mail Kommentare oder Statusänderungen hinzuzufügen. Aber ich möchte wetten, dass auch das noch kommen wird.

Kanban, Board, Trello, Online
Trello sucht Beta Tester
Beta Tester für Android Pad und Kindle Fire HD

Aktuell sucht Trello Beta Tester für die Android Pad und Kindle Fire HD Version.  Da ich selbst kein Pad habe, leite ich die Anfrage aber gerne an meine Leser weiter. Wer Trello mag und die Entwicklung unterstützen möchte: Anmelden zum Testen!

We are currently looking for beta testers!

To get the beta you must have an Android device running 4.0 Ice Cream Sandwich or higher.

Instructions:

Once you are in the beta you can leave it at anytime by going to the opt-in link above and choosing „leave test.“

NOTE: While we had hoped to be able to support the original Kindle Fire, it’s based on a much older version of Android (2.3) that would be difficult for us to support long term. Only Kindle Fire HD will be supported.

Mehr zu Trello bei Ulrike kommuniziert

Schenk mir einen Monat Trello Gold!

Meine Blogposts haben dich neugierig gemacht und du wirst Dir Trello genauer anschauen?

Trello, Kanban, Board, online, kostenlos, Update, Suche, lean

Wenn du bei der Anmeldung diesen Link benutzt https://trello.com/ulrike_r/recommend, darf ich mich über einen Monat Upgrade auf Trello Gold freuen. Und ich verspreche, ich werde meine Erfahrungen für dich verbloggen! Du würdest also mir und den Lesern meines Blogs eine Freude machen. Einfach so.

Power Up bei Trello macht Kanban noch übersichtlicher

Trello hat diese Woche drei neue Power Ups für das Kanban Board gelauncht. Die Kalender Funktion sortiert datierte Tickets übersichtlich in Wochen- oder Monatsübersicht. Für Tickets kann eine Alterungsfunktion aktiviert werden, also wie lange steht diese Aufgabe zum Beispiel schon im Backlog. Und die dritte und letzte Funktion ist eigentlich nicht neu, wird aber – obwohl sehr nützlich, wenn es um die Festlegung von Prioritäten geht – bislang kaum genutzt.

Kanban, Trello, Board, Online, Kalender, Prozess, Management
Die neuen Power Ups von Trello

Seit Mai nutze ich Kanban. Anfangs nur privat, um mein persönliches Chaos zu strukturieren. Inzwischen aber auch geschäftlich, damit der Überblick beim Cloudworking, also der Teamarbeit zwischen Mitgliedern an unterschiedlichen Standorten, nicht verloren geht. Beim Testen unterschiedlicher Online Kanban Boards war mir Trello auf Anhieb sympathisch.

Dating mit meinem Kanban

Von den Power Ups begeistert mich der Kalender am meisten. Er bringt mir den Überblick, der mir bislang tatsächlich bei der Wochenplanung gefehlt hat. Sehr schön daran: Verschiebe ich ein Ticket im Kalender, werden die Ticketdaten auf dem Board automatisch angepasst. Was ich noch nicht gefunden habe: Die Option, wie man die Ticketinhaber in der Übersicht einblendet. Laut Schreenshot in der Beschreibung geht dies. Wer es weiß, bitte melden. Würde mich sehr interessieren.

Kanban, Board, Online, Prozess, Optimieren
Trello Power Up: Kalender
Anti Aging Pflege mit Trello

Um das schlechte Gewissen der Nutzer zu schüren, beziehungsweise um darauf aufmerksam zu machen, regelmäßig einen Blick in „alte“ Tickets zu werfen, können diese jetzt auf Wunsch einen Alterungsprozess durchlaufen. Entweder sie werden mit der Zeit immer blasser, was ich persönlich schwierig finde, da sie so noch mehr aus dem Sichtfeld „verschwinden“, oder sie bekommen virtuelle Risse, wie alte, verwitterte Schatzkarten. Passend nennt sich dieser Modus auch Pirate Modus.

Trello, Kanban, Board, Online,  Prozess, Management
Alte Tickets werden im Laufe der Zeit immer transparenter.
Kanban, Trello, Board, Online, Prozess, Management
Im Piratenmodus „verwittern“ die Tickets virtuell.

Auch wenn ich beide Varianten eher als Spielerei ansehe, hat es mich beim Blick auf mein Board doch etwas schockiert, wie vieles doch sehr lange offen ist. Also vom Grundsatz her eine gute Idee. Ob ich sie nutze beziehungsweise welche Learnings ich aus dem „Schock“ ziehe, wird die Zeit zeigen.

Vote me up, Scotty

Last but not least gibt es noch die Vote-Funktion. Sie ist zwar nicht neu, durch ihre unterschiedlichen Einstellungen

  • nur Mitglieder und Beobachter eines speziellen Boards
  • alle Mitglieder einer Organisation
  • öffentlich

aber sehr vielseitig verwendbar. Ich überlege derzeit, wie ich es in die Sessionplanung eines BarCamps einbinden kann. In größeren Teams lässt sich so eine Priorisierung der Aufgaben festlegen.

Alles in allem wirklich schöne Ergänzungen, die Trello da aus dem Hut gezaubert hat. Kompliment!

Mehr zu Trello bei Ulrike kommuniziert

Schenk mir einen Monat Trello Gold!

Meine Blogposts haben dich neugierig gemacht und du wirst Dir Trello genauer anschauen?

Trello, Kanban, Board, online, kostenlos, Update, Suche, lean

Wenn du bei der Anmeldung diesen Link benutzt https://trello.com/ulrike_r/recommend, darf ich mich über einen Monat Upgrade auf Trello Gold freuen. Und ich verspreche, ich werde meine Erfahrungen für dich verbloggen! Du würdest also mir und den Lesern meines Blogs eine Freude machen. Einfach so.

 

So ergänzen Pareto, Pomodoro und Parkinson mein Personal Kanban

Nachdem Personal Kanban so einigermaßen funktioniert, habe ich jetzt den überflüssigen Störfaktoren und Zeitfressern den Kampf angesagt. Neben der Deaktivierung von E-Mail Benachrichtigungen, Signaltönen und sonstigen Nervtötern stehen ab sofort Pareto, Pomodoro und das Parkinsonsche Gesetz auf meinem Plan. Eine sinnvolle Kombination soll für mehr Ruhe in meinem Zeitmanagement sorgen.

Pomodoro, Pareto, Kanban, Zeitmanagement
Foto: fir0002 | flagstaffotos.com.au | Lizenz: cc-by-nc

In den letzten Wochen habe ich meine ersten Erfahrungen mit Personal Kanban geschildert. Wie motivierend es ist, den Arbeitsfluss zu visualisieren. Welchen Einfluss die Methode bei mir auf unliebsame Aufgaben hat und wie mein Kopf frei bleibt für anderes, weil ich mir nicht mehr 1.000 Dinge merken muss. Also alles super, oder?!

Ja, aber nur fast. Denn was bleibt, sind die unnötigen Zeitfresserchen und Ablenkungen, die einen mal eben aus dem Trott bringen und dafür sorgen, dass sich Aufgaben unnötig in die Länge ziehen.

Keine Chance den Störenfrieden

E-Mail Benachrichtigungen habe ich schon vor Jahren abgestellt. Sie sind Störenfriede allererster Güte. Und seien wir ehrlich. wenn etwas wirklich dringend ist, wird es nicht per E-Mail geregelt. Dann greift man zu Telefon, Skype, What’s App oder geht schnell bei der Person vorbei, die es betrifft.  Alles andere kann in aller Regel warten, bis ich am Morgen oder zwischen zwei Aufgaben danach sehe. Und bei komplexeren Themen ist der Griff zum Telefon meist sowieso sinnvoller als zehn E-Mails.

Auch Facebook, LinkedIn und alle anderen Dienste, die mit einer Zahl im Tab darauf hinweisen, dass sich etwas getan hat, sind ausgeblendet, wenn ich konzentriert arbeiten will. Die Verlockung ist einfach zu groß, mal eben rein zu klicken und sich selbst aus der Konzentration zu bringen. Da ich im Homeoffice arbeite, stehen auch Kaffee und Wasser zu Arbeitsbeginn parat.

Und der Katze wurde ein Stuhl direkt bei meinem Arbeitsplatz schmackhaft gemacht – weiche Kissen helfen ungemein. So bekommt sie auch dann ihre Streicheleinheiten, wenn ich arbeite. Ganz nebenbei beruhigt so ein dösendes oder schnurrendes Fellknäuel ungemein.

Pomodoro, Kanban, Pareto, Zeitmanagement
Zwischendurch mal die Katze streicheln ist gut für die Konzentration.
Das Pareto Prinzip

Wer einen Hang zum Perfektionismus hat, sollte sich mit dem Pareto Prinzip – nach Vilfredo Pareto – auseinander setzen. Sie besagt, dass 80 Prozent eines Projektes in 20 Prozent der Gesamtzeit erledigt werden. Die restlichen 80 Prozent der Zeit investieren wir in die verbleibenden 20 Prozent. Abhängig vom Projekt muss das Endergebnis aber oft nur für uns selbst bei (gefühlten) 100 Prozent liegen. Es ist also immer eine Einzelfallentscheidung, ob sich eine dritte oder vierte Optimierungsschleife überhaupt lohnt oder ob man nach dem Prinzip „fail fast“ vorgeht. Bezogen auf eine zu erstellende Präsentation könnte das beispielsweise bedeuten, die wesentlichen Punkte darzustellen und dann eine andere Person darüber schauen zu lassen, ob überhaupt alles so verständlich ist, wie wir es verstanden haben wollen. Meist wollen wir aber schon möglichst nahe an 100 Prozent liegen, ehe fremde Augen unsere Arbeit sehen „dürfen“.

Wir sollten häufiger Mut zur Lücke haben. Besonders dann, wenn eine Aufgabe nach dem vier Augen Prinzip bearbeitet wird. Das zweite Augenpaar wird vermutlich in kürzerer Zeit die fehlenden 20 Prozent des Endergebnisses beisteuern, als wenn wir selbst über dem Projekt brüten würden, bis wir zufrieden sind.

Die Pomodoro Technik

Auf die Pomodoro Technik hat mich Jan Westerbarkey bei der Social Media Night in Stuttgart neugierig gemacht. Wir haben über Personal Kanban geredet und er meinte, dass Pomodoro was für mich sein könnte, ging aber nicht näher auf die Details ein.

Die sind eigentlich schnell erzählt. Man teilt sich seine Zeit in 25 Minuten Häppchen und ordnet jedem Häppchen eine Aufgabe zu. Größere Aufgaben bekommen dann eben mehrere 25 Minuten Einheiten. Dann stellt man sich eine Uhr und arbeitet konzentriert durch, bis die 25 Minuten um sind. In dieser Zeit gibt es keine Ausflüchte, keine Ablenkungen, keinen Selbstbetrug.

Nach jeder Einheit folgt eine Pause von fünf Minuten, in der man frischen Kaffee holen, mir der Katze spielen oder die Spülmaschine ausräumen kann. Nach jeweils vier Pomodori folgt eine etwas längere Pause von 15 – 20 Minuten.

Ziel der Pomodoro Technik ist, den Geist durch häufige Pausen und absehbare Arbeitszyklen wach und beweglich zu halten. Gleichzeitig können Angstblockaden vor großen Aufgaben, die vor einem liegen, verhindert werden. Man muss ja erst mal nur 25 Minuten „ran“.

Das Parkinsonsche Gesetz

Dann gibt es da noch das – nicht ganz ernst zu nehmende – Parkinsonsche Gesetz, nach dem sich Arbeit stets in dem Maße ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Sprich: Wer weiß, dass er bei unliebsamen Dingen ein Last-Minute-Mensch ist, soll sich einfach einen möglichst späten, aber gerade noch realisierbaren Termin für die Fertigstellung setzen. Dann wird diese Arbeit auch wirklich nur den unbedingt notwendigen Raum einnehmen.

Das Parkinsonsche Gesetz kann ich bestätigen. Es gibt Aufgaben, zum Beispiel alles, was mit der Steuer zu tun hat, die plane ich regelmäßig früh ein. Den Termin schiebe ich dann mindestens drei Mal nach hinten um schließlich in letzter Minute alles in erstaunlich kurzer Zeit fertig zu stellen. Mit überraschend gutem Ergebnis übrigens (siehe auch Pareto).

Ab Montag werde ich Pomodoro mit meinem Personal Kanban kombinieren. Bislang ist mir nämlich meine Arbeitsweise nicht konzentriert genug. Zu viele Abschweifungen, teilweise bedingt durch zu viele Tabs, die zur Arbeit geöffnet sein müssen, teilweise weil es keine direkte „Kontrolle“ durch Kolleg_innen im Raum gibt. Dabei fasziniert mich am meisten, wie schnell ich ich die einzelnen Störfaktoren definieren kann und wie viel Lust ich habe, Mittel dagegen zu finden. Es bleibt also spannend.

Mehr zum Thema Projekt- und Zeitmanagement
Drei kostenlose Kanban Boards
Benson / DeMaria Barry: Personal Kanban
Personal Kanban: Die Arbeit ins rechte Licht rücken