Ello geht App, aber nur für iOS

Für den 18. Juni war die Ello-App für Apple Mobile Devices angekündigt und am 18. Juni war sie dann auch wirklich da. Damit könnt ihr euch das kostenlose und werbefreie amerikanische Netzwerk jetzt auch aufs iPhone oder iPad holen. 

Ello, App, iOS, NetzwerkAuch bei der App bleibt Ello seinem Manifest treu und verzichtet dauerhaft auf Werbe-Einblendungen.  Im Store wurde es bereits als eine der besten neuen Apps angekündigt. Schauen wir mal, was sie kann.

Laut Anbieter sind Dutzende neuer Features verfügbar, zum Beispiel:

  • Echtzeit-Benachrichtigung
  • neue Wege, Freunde zu finden
  • Full-Screen Bilder
  • und viel viel mehr.

Dabei bleibt die Optik schlicht und rückt die Beiträge der Mitglieder in den Vordergrund. Ein Ansatz, der sich lohnt. Schließlich tummeln sich überdurchschnittlich viele Künstler auf der Plattform.

Mir ist es ein Rätsel, wieso man nicht gleich mit einer App gestartet ist. Das hätte die dauerhafte Reichweite von Ello wesentlich erhöht. Ob man es jetzt schafft, den Hype aus 2014 nochmal zu beleben, wage ich zu bezweifeln. Zumindest hier in Deutschland. Eigentlich schade, denn Ello kann wirklich was und ist wohltuend weg vom Mainstream.

Macht euch selbst ein Bild. Also ab in den Store und nach Ello für iOS suchen.

Und wer Ello noch nicht kennt: Einfach melden. Ich schicke gerne Einladungscodes.

Um Fragen vorzubeugen: Nein, ich weiß nicht, wann eine Android App kommt. 😉

Neues von Ello: Freundefinder, Emoji-Contest und die große Liebe

Ello ist unvermindert am Aufrüsten. Im Mai „hagelte“ es neue Features. Und fast alle machen die Nutzung des Netzwerkes noch bequemer. Manche machen es aber auch nur bunter.

Ello, Netzwerk, USAVolltext-Suche

Seit Anfang Mai ist die Testphase der Volltextsuche online. In einem Social Network in der Tat eine große Hilfe. Wer von uns hat nicht schon mal einen Beitrag gesucht, von dem er nur noch einige Schlagworte sicher in Erinnerung hatte?

Kommentare auch bei geteilten Beiträgen sehen

Stell dir vor, jemand teilt einen Beitrag von dir. Würde dich dann nicht auch interessieren, was die Leser dort kommentieren? Ello macht’s möglich. Teste es.

Freunde-Finder mit der iPhone-App

Bald erscheint die neue iPhone-App und mit ihr die Möglichkeit, Freunde über ihre E-Mail-Adresse zu finden. Eine Option, die nicht neu ist und die ich offen gestanden noch nie gemocht habe. Aber immerhin weißt Ello frühzeitig darauf hin, dass sich die Funktion mit einem Klick deaktivieren lässt. Default wird sie nämlich bei allen Profilen mit der Option „Öffentliches Profil“ aktiv sein.

Ello, die Funktion gefällt mir nicht, aber ich mag dich immer noch. 😉

Coole Idee: Emoji Contest

Was tut man, wenn man seine Mitglieder mit mehr Spielzeug beglücken, dieses aber nicht selbst herstellen möchte? Man lobt einen Wettbewerb aus. Das hat auch Ello getan und bei seiner kreativen Kundschaft – wir erinnern uns, Ello ging ursprünglich als Künstler-Netzwerk an den Start – die erwünschte Resonanz erzielt.

Gewonnen hat eine Hommage an Leonard Nimoy

Live long and prosper, Leonard Nimoy

Aber auch die Ränge sind nicht zu verachten 😀

Ello, EmojiEllo – herzlich gern

Und dann ist da noch das allseits beliebte Herzchen. Das Herz als Zeichen, dass einem etwas gefällt. Bei Ello kann man es nicht nur klicken, man kann es auch interaktiv einbinden. Das ist der Teil, den ich ebenfalls nicht gebraucht hätte.

Cool wiederum die Option, sich durch Klick auf das Herz oben in einem Post alle Beiträge anzeigen zu lassen, die man „geherzt“ hat.

Übrigens, wie immer, wenn ich mich mit Ello befasse, bin ich jedes Mal aufs Neue von der Bildqualität begeistert, die das Netzwerk zulässt.  Alleine deshalb schon lohnt es sich, Ello auf den Fersen zu bleiben.

Ello? Gibt’s das noch?

Wer erinnert sich noch an das kostenlose amerikanische Netzwerk, was versprochen hat, ohne Werbung auszukommen? Genau. Ich rede von Ello.  Ello gibt es noch und es ist lebendiger denn je. Aktuell wird Ello V2 beta mit vielen Neuerungen ausgerollt. Die mobile Apps stehen in den Startlöchern.

Ello, mobile, App, iOS, AndroidEllo? Ello? Da war doch was?! Ja, da war ein ursprünglich für Künstler reserviertes Netzwerk, das – wie so viele – kurz in aller Munde war. Zumindest bei den Early Adopters. Auch deshalb, weil es sich selbst verpflichtet hat, keinerlei Werbung zu schalten und auch keine Mitgliederdaten für anonymisierte Profile bereit zu stellen. Und dann waren da noch die wahnsinnig großen Bilder in wirklich guter Qualität. Eine Künstler-Plattform eben.

Ello goes V2 beta

Jetzt rollt Ello Version 2 aus. Eingeflossen ist viel Feedback der Mitglieder. Neben vielen Kleinigkeiten wie dem Editieren per Drag&Drop oder Entwurf-Speicherung könnte die Unterstützung von CodePen interessant sein. Damit können kurze Programme direkt in den Ello-Stream eingebettet werden.

Ein neues, robustes Backend lässt eine schnellere Entwicklung und weitere Features wie Messenger, private Gruppen usw. zu. Wer alle Details sehen möchte: Hier ist die Original-Ello-Liste: https://ello.co/wtf/post/betav2

In den nächsten Tagen werden nach und nach alle Mitglieder auf die neue Version geschaltet.

Ello goes App

Eine weitere, sehnlichst erwartete Lücke wird noch in diesem Frühjahr geschlossen: Die Apps für mobile Endgeräte. Vorgesehen sind im ersten Schritt:

  • mobile App für iOS
  • mobile App für Android

Es bleibt also weiter spannende rund um das – in meinen Augen – Ausnahmenetzwerk. Nachdem technisch kräftig aufgerüstet wurde, scheint der von vielen prophezeite frühe Tod wohl doch noch auf sich warten zu lassen.

Ich jedenfalls glaube weiter an Ello!

Mehr zu Ello

Party Time bei Ello – Jetzt auch mit Musik

Ello gibt es jetzt auch mit Musik und Videos. Das Besondere daran: Es bleibt werbefrei. Selbst dann, wenn man von Youtube und Co. verlinkt.

Ello, Netzwerk, USAJa, Ello gibt es noch. Und die Betreiber sind dabei, die Features kräftig auszubauen. Ganz normal, so baut man eine Community ja auch auf. Klar, das stimmt natürlich irgendwo. Aber Ello bleibt dabei seinem eigenen Manifest treu: Keine Werbung auf Ello!

Doch zurück zu den Features. Ab sofort lassen sich auch Videos und Musik hochladen, oder ganz einfach verlinken und zwar von:

  • Youtube
  • Vimeo
  • DailyMotion
  • SoundCloud
  • Mixcloud

Das alleine verspricht schon spannenden Genuss, denn Ello sieht sich ja primär als Plattform für Künstler. Entsprechend interessante Filme finden sich im Netzwerk. Musiker stellen ihr neueste Stücke vor, bildende Künstler lassen uns einen Blick über ihre Schulter werfen. Sehr cool!

Und alles werbefrei?

Bei diesem neuen Feature stellt es Ello seinen Nutzern frei, wie sie mit der Werbung umgehen wollen, die manche der oben genannten Anbieter in ihre Files einbinden.

Ello, Video, Musik, Youtube

Wer auch die nicht sehen möchte, kann in seinen Settings einstellen, dass ihm/ihr Medien, die potenziell Werbung enthalten können, nicht eingeblendet werden.

Ello jedenfalls schaltet auch in den Videos keine Werbung.

Warum Ello jetzt Donuts verkauft

Ello, Community, GeschäftsmodellEs ist schon wieder eine Weile her, dass ich mich hier mit Ello, dem werbefreien Netzwerk mit den genialen Foto-Optionen beschäftigt habe. Seither ist viel passiert. Sowohl in technischer als auch in wirtschaftlicher Richtung. Insbesondere die Idee der Finanzierung – wir erinnern uns, Ello ist kostenlos und werbefrei – wird nun transparenter.

Kann man ein Netzwerk, dessen Mitgliederzahlen laut Betreiberangaben inzwischen im siebenstelligen Bereich liegen (leider finde ich den entsprechenden Newsletter nicht mehr), auf Dauer werbefrei UND kostenlos halten? Das war die Frage, die mich beschäftigt hat, seit ich zum ersten Mal von Ello gehört habe. Als jemand, der für eine große, kostenlose Community gearbeitet hat, hatte und habe ich hier so meine Zweifel und war gespannt.

Die Mitglieder finanzieren ihre Community

Gleich zu Beginn wurde ja vom Verkauf von Gadgets an die Mitglieder gesprochen, die das Netzwerk auf freiwilliger Basis finanzieren sollten. Seit Mitte November zeichnet sich jetzt die Finanzierungsidee konkreter ab. Ein T-Shirt Shop ist der erste Schritt zu diesem freiwilligen Bezahlmodell. Alle 14 Tage erscheint ein neues Design, aktuell ein grinsender Donut.

Um den Kaufanreiz zu erhöhen, werden die T-Shirts individuell von Künstlern aus der Community gestaltet – wir erinnern uns, Ello war ursprünglich als Künstlercommunity geplant. Im Grunde ein cleveres Modell, beinhaltet es doch vieles, was nicht nur im Community Management gerne gesehen ist:

  • Gamification: Welcher Künstler, welche Künstlerin „darf“ das nächste Shirt gestalten?
  • Mehrwert: Im Rahmen der Vermarktung wird für die Designer geworben?
  • Wir-Gefühl stärken: Von der Community für die Community? Dass Ello „on invitation only“ ist, verstärkt diesen Effekt
  • Bedarf wecken: Die Auflagen sind limitiert.

Ob das aber auf Dauer reichen wird? Das hängt sicher davon ab, welche Asse Ello noch aus dem Ärmel zieht. An Kreativität scheint es ja nicht zu mangeln.

Ello garantiert: Wir bleiben werbefrei

Ello, das junge Social Network aus den USA, verpflichtet sich jetzt gesetzlich, keine Werbebanner (Ads) zu schalten und daran zu verdienen. Dazu wurde eine Public Benefit Corporation gegründet, die den Nutzen für die Gesellschaft über das Ziel stellt, den eigenen Wohlstand zu mehren. Damit bleibt die Frage nach dem Geschäftmodell weiter spannend. 

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Tolle Fotos und Werbefreiheit – das sind zwei der Pluspunkte von Ello.

Ziemlich genau zwei Monate ist es her, dass ich zum ersten Mal über Ello berichtet habe. Auslöser war ein Testbericht im t3n Magazin, der sehr vereinzelt durch meine Timeline geisterte. Vermutlich hätte mich das wenig gejuckt – ich bin privat erstaunlich monogam, was Netzwerke angeht – zumal man auch noch einen Einladungscode brauchte. Gar nicht so einfach, wenn bislang praktisch niemand aus dem eigenen Netzwerk angemeldet ist. Doch ich hatte gerade etwas Muse und schwupp, war ich drin in Ello. Drin und ziemlich einsam. Denn solange man noch mit niemandem vernetzt ist, ist der Stream leer. Keine Zwangsbespaßung. Und keine Werbung!

Eine werbefreie Plattform – geht das überhaupt?

Ja, richtig gelesen: Keine Werbung. Und dazu haben sich die Ello Gründer und Investoren jetzt sogar verpflichtet, indem sie eine Public Benefit Corporation (PBC) gegründet haben. In den USA versteht man darunter ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen, dessen Ziel es ist, einen Mehrwert für die gesamte Gesellschaft zu erbringen und nicht nur die Einnahmen der Investoren zu mehren.

October 23, 2014

Hi there.

There has been some speculation in the press since our launch 11 weeks ago that Ello will someday be forced to allow paid ads on our social network.

With virtually everybody else relying on ads to make money, some members of the tech elite are finding it hard to imagine there is a better way.

But 2014 is not 2004, and the world has changed.

To assure that Ello always remains ad-free, today Ello converted to a Public Benefit Corporation (PBC).

A Benefit Corporation is a new kind of for-profit company in the USA that exists to produce a benefit for society as a whole — not just to make money for its investors. …

Damit verpflichten sich die Gründer:

  • Nie Geld mit dem Verkauf von Ads zu verdienen,
  • Nie Geld mit dem Verkauf von Nutzerdaten zu verdienen.
  • Ello – falls überhaupt – nur an jemanden zu verkaufen, der diese Bedingungen ebenfalls garantiert.
Es bleibt spannend

So weit, so gut. Damit ist mir das Geschäftsmodell aber immer noch nicht klar. Ein funktionierendes Netzwerk verursacht laufende Kosten für Programmierung, Hardware, Wartung, und, und, und. Aktuell sehe ich noch nicht, woher die Einnahmen dafür bei Ello kommen sollen. Genau genommen steht in Punkt eins der Verpflichtung ja nur, dass mit der Platzierung von Ads kein Geld verdient werden soll. Eine Refinanzierung des über Ads eingenommenen Geldes in das Projekt würde dem ja nicht entgegen stehen und das Ziel, dem Gemeinwohl zu dienen, wäre weiter erfüllt. Wäre da nicht folgender Nachsatz, der die Schaltung von Ads ausdrücklich ausschließt:

In other words, Ello exists for your benefit, and will never show ads or sell user data.

Simple, beautiful, and ad-free.

Es bleibt also spannend bei Ello. Zumal die Mitgliederzahlen in den letzten Wochen deutlich gestiegen sind. Kein Wunder. Für Fotografen ist Ello ein Eldorado. Riesiges Bildformat in guter Qualität. Und keine sponsored posts oder andere Manipulationen sehen zu müssen, hat halt einfach was.

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