Was gibt es Neues bei Trello?

Mein letzter Beitrag zum Thema Trello ist schon eine Weile her. In den letzten Monaten habe ich dank meiner Weiterbildung wenig Gelegenheit gehabt, damit zu arbeiten. Deshalb sind die Neuerungen, die ich heute vorbereitet habe, auch nicht mehr ganz taufrisch aber dafür nicht weniger interessant.

Die Invite-Links

Teilnehmerinnen und Teilnehmer können jetzt noch einfacher zu deinem Trello Board hinzugefügt werden. Dazu brauchst du nicht mehr zwingend eine E-Mail-Adresse.

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Über „Mitglieder hinzufügen“ kannst du jetzt einen individuellen Einladungslink erstellen, der sich problemlos in jeden Chat oder jedes Forum einbinden lässt.

Zeitstempel im Chat aktiviert

Wie von anderen Plattformen bekannt, kann jetzt auch im Trello Chat der Zeitstempel aktiviert werden. Zeitstempel aktiviert? Wtf? Klingt komplizierter als es ist. Jeder von euch hat schon mal in einem Chat gescrollt und gescrollt, um einen bestimmten Eintrag wiederzufinden. Deutlich leichter wird das, wenn direkt zum passenden Eintrag verlinkt werden kann. Das geht ganz einfach.

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Quelle: Trello

Jeder Eintrag ist mit Datum und Uhrzeit, dem sogenannten Zeitstempel, versehen. Klickt man im Chat direkt auf diese Uhrzeit, öffnet sich der Direktlink zur Nachricht, die genau zu diesem Zeitpunkt geschrieben wurde. Umständliches Suchen erübrigt sich also.

Was zum Teufel soll ich mit Trello?

Wer jetzt brav bis hier gelesen hat, aber immer noch denkt „Und was soll ich jetzt damit?“, der oder dem empfehle ich einen Link in die Inspirationsseite von Trello. Dort stellen einige Nutzer ihre Boards und deren Nutzung vor.

Vielleicht ist ja etwas für dich dabei!

Wenn das der Fall ist und du Trello jetzt auch probieren möchtest, dann freue ich mich, wenn du zur kostenlosen Registrierung folgenden Link benutzt:

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Dann bekomme ich pro Anmeldung einen Monat Trello Gold umsonst. Also ein paar erweiterte Funktionen, die normalerweise kostenpflichtig sind. Ihr selbst verpflichtet euch dabei zu nichts.

Hier gibt es mehr zu Trello auf Ulrike kommuniziert

Blogger Plattform blog.de streicht zum Jahresende die Segel

Am Himmel der blog.de Blogger Plattform sind dunkle Rauchwolken aufgezogen. Wie man den Nutzern kürzlich mitteilte, stellt die Community zum 15. Dezember 2015 ihren Dienst ein. Nach diesem Termin kann nicht mehr auf die eigenen Daten zugegriffen werden. Ab sofort heißt es also: Alternative suchen und Blog umziehen. 

bliog.de, Ende, eingestellt,

Die Vorstellung, dass ich meine Blogs auf ein anderes System umziehen müsste oder dass es WordPress als Software nicht mehr geben würde, jagt mit trotz aktuell 35 °C im Schatten einen Schauer über den Rücken.

Für Bloggerinnen und Blogger, die ihre Blogs bislang bei blog.de hatten, ist jetzt Realität. Am 15. Dezember 2015 schließt die Plattform ihre Pforten. Ein Zugriff auf die eigenen Daten ist danach nicht mehr möglich. Immerhin unterstützen die Plattformbetreiber den Umzug durch die Bereitstellung von Downloads in unterschiedlichen Formaten. Bleibt also „nur noch“ die Wahl eines neuen Anbieters.

WordPress ist nicht gleich WordPress

Ich selbst nutze ja seit Jahren WordPress. Beruflich die selbst gehostete Variante, also die, bei der die kostenlose Software auf dem „eigenen“ Server installiert wird. Privat immer noch die bequeme Fullservice-Variante unter wordpress.com. Einfach anmelden, Design auswählen und loslegen. Den Rest erledigt WordPress komfortabel im Hintergrund und in der Basisversion sogar kostenlos.

Vor längerer Zeit habe ich die Unterschiede beider Versionen in einem Blogpost gegenüber gestellt. Zwar habe ich den Beitrag zwischenzeitlich nicht mehr aktualisiert, aber die wesentlichen Punkte stimmen noch

WordPress.com vs WordPress selbst gehostet

Und weil ich mir schon mehrfach vorgenommen habe, endlich auch auf eigenen Webspace, also auf die selbst gehostete Version, umzusiedeln, habe ich dazu auch ein bisschen was gelesen bzw. ein Video-Tutorial getestet. Beide Angebote vom Rheinwerk Verlag haben mich voll und ganz überzeugt.

WordPress von A bis Z im Video-Training

WordPress von A bis Z zum Lesen

Vielleicht helfen diese Tipps ja dem/der ein oder anderen blog.de-Nutzer/Nutzerin beim Umzug.

Ich jedenfalls kann WordPress nur empfehlen.

Ello geht App, aber nur für iOS

Für den 18. Juni war die Ello-App für Apple Mobile Devices angekündigt und am 18. Juni war sie dann auch wirklich da. Damit könnt ihr euch das kostenlose und werbefreie amerikanische Netzwerk jetzt auch aufs iPhone oder iPad holen. 

Ello, App, iOS, NetzwerkAuch bei der App bleibt Ello seinem Manifest treu und verzichtet dauerhaft auf Werbe-Einblendungen.  Im Store wurde es bereits als eine der besten neuen Apps angekündigt. Schauen wir mal, was sie kann.

Laut Anbieter sind Dutzende neuer Features verfügbar, zum Beispiel:

  • Echtzeit-Benachrichtigung
  • neue Wege, Freunde zu finden
  • Full-Screen Bilder
  • und viel viel mehr.

Dabei bleibt die Optik schlicht und rückt die Beiträge der Mitglieder in den Vordergrund. Ein Ansatz, der sich lohnt. Schließlich tummeln sich überdurchschnittlich viele Künstler auf der Plattform.

Mir ist es ein Rätsel, wieso man nicht gleich mit einer App gestartet ist. Das hätte die dauerhafte Reichweite von Ello wesentlich erhöht. Ob man es jetzt schafft, den Hype aus 2014 nochmal zu beleben, wage ich zu bezweifeln. Zumindest hier in Deutschland. Eigentlich schade, denn Ello kann wirklich was und ist wohltuend weg vom Mainstream.

Macht euch selbst ein Bild. Also ab in den Store und nach Ello für iOS suchen.

Und wer Ello noch nicht kennt: Einfach melden. Ich schicke gerne Einladungscodes.

Um Fragen vorzubeugen: Nein, ich weiß nicht, wann eine Android App kommt. 😉

Ab sofort: Trello auch in Deutsch

Gerade eben kam die Meldung: Es ist soweit, Trello ist in Deutsch verfügbar. Das dürfte dem, in der Basisversion kostenlosen, Online Kanban Board weiteren Zulauf bringen, tun sich doch deutsche Unternehmen teilweise immer noch schwer mit rein englischsprachigen Tools.

Trello, Kanban, online, kostenlos, Board, deutschGanz ehrlich? Die Nachricht, dass es Trello jetzt in Deutsch gibt, hat mich irritiert. Da ich meine Listen selbst beschrifte und meine Karten auf Deutsch verfasse, war mir überhaupt nicht aufgefallen, dass die Seite nicht Deutsch ist. Für mich selbst also keine große Veränderung, zumal Begriffe wie Board, App, usw. sowieso gleich bleiben.

Nun bin ich nicht das Maß aller Dinge, zumindest nicht offiziell ;-). Manch einem wird dieser Schritt zur Internationalisierung den Zugang zu Trello und Kanban sicherlich erleichtern.

Was Trello mit der Meldung erreicht hat: Ich habe mir angesehen, in welchen Sprachen das Tool denn überhaupt verfügbar ist. Das Ergebnis ist interessant:

  • Englisch
  • Spanisch
  • Portugiesisch (Brasilien)
  • Deutsch

Englisch und Spanisch sind für ein Unternehmen in USA selbsterklärend. Dass aber nach Brasilien offensichtlich der deutsche Markt der nächst stärkere ist, hat mich dann doch gewundert.

Wobei, wenn ich mir überlege, wie viele meiner Kontakte aus dem digitalen Umfeld inzwischen mit Trello arbeiten, dann eigentlich doch nicht.

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Lexoffice: Buchhaltung zeitgemäß, flexibel und mobil

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Mit Lexoffice hat Lexware eine zeitgemäße Steuersoftware entwickelt, die von überall zugänglich und mit allen Endgeräten nutzbar ist. Zum leichten Einstieg wurde die Oberfläche auf ein sauberes und klares Minimum reduziert. Eine prima Lösung, die in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern entstanden ist. Lexoffice gibt es, je nach Bedarf, in drei Ausstattungen. Die kostenlose, vierwöchige Testphase verhindert Fehlkäufe.

Steuerkram und ich sind irgendwie nicht so wirklich “best friends”. Ganze drei Tage habe ich Mitte März gebraucht, um meine Unterlagen für 2013 und 2014 endlich fertig zu machen. Sprich: zusammenzusuchen und zu sortieren. Die eigentliche Arbeit macht ja der Steuerberater. Und nein, ich habe nicht so lange gebraucht, weil das solche Unmengen an Belegen gewesen wären. Ich habe so lange gebraucht, weil ich mich bis zur letzten Minute gedrückt habe. Alles andere war plötzlich wieder wichtiger. Aber zugegeben, so ein bisschen stolz war ich dann schon, als ich alles zusammen und ein Lob für meine Ablage kassiert hatte.

Der perfekte Zeitpunkt für einen Steuersoftware-Test

Und weil Lob anspornt, nehme ich mir dann jedes Jahr vor, es im laufenden Jahr nicht mehr so weit kommen zu lassen. Gleich alles abzuheften. Ganz bestimmt. Irgendwie. Vielleicht. Hoffentlich. Ein Vorsatz, der dank Lexoffice, der Buchhaltungssoftware von Lexware 2015 tatsächlich gelingen könnte. Denn zum exakt passenden Zeitpunkt kam die Anfrage, ob ich das Programm testen wolle.

Lexware, Steuer, Software, 2015

Wollte ich! Schließlich kommt Lexoffice meiner Vorliebe für den optimalen Zugriff auf meine Daten von überall und mit jedem Endgerät absolut entgegen. Hier wird nichts heruntergeladen, installiert oder so etwas. Einfach registrieren und los geht es. Aus genau diesem Grund arbeite ich so gerne mit Google Drive. Dazu kommt die transparente Weiterentwicklung, die man über den Feedback-Forum jederzeit einsehen und beeinflussen kann.

Fang einfach mal an, der Rest kommt dann schon

Der Start war schon mal super easy. Keine gut gemeinten, seitenlangen Hilfen voller Steuerrichtlinien, kein Fachchinesisch, was Noobs wie mir sofort die Lust verdirbt. Klar muss man sich etwas Hintergrundwissen erarbeiten. Auch als Freelancer mit Kleingewerbe. Aber wenn es so massiv kommt, ist mir das zu viel. Lexoffice setzt hier auf: Fang einfach mal an, den Rest siehst du dann schon. In wenigen Minuten ist die Firma angelegt und es kann losgehen. Okay, ich gebe zu, erste Bedenken kamen mir, als mir die Option angeboten wurde, mein Bankkonto mit Lexoffice zu verknüpfen. Hier hätte ich mir ungefragt einen direkten Hinweis gewünscht, was nun genau passiert.

Traut man sich, ist dafür aber das Ergebnis wieder absolut überzeugend. Direkt aus den einzelnen Buchungen lassen sich wahlweise beleglose Transaktionen erfassen und manuell den passenden Bereichen zuordnen. Liegt bereits eine Rechnung vor, die beglichen wurde, erkennt Lexoffice das, ordnet automatisch zu und ich muss nur noch bestätigen. So steht es sagt es zumindest das Tutorial. Da ich im Testzeitraum keine offene Rechnung mit Zahlungseingang hatte, konnte ich das leider nicht testen.

Was das beleglose Erfassen angeht, das ist technisch eigentlich selbsterklärend. Dass ich nicht so ganz weiß, was ich da tue, also ob ich wirklich die richtige Ausgabenart zuordne, dafür kann Lexoffice nichts. Das offenbart lediglich meine persönlichen Lücken. Aber egal ob richtig oder falsch, auch das wird mir eine Riesenhilfe bei der nächsten Steuererklärung sein. Immerhin ist die Gesamtübersicht schon mal da.

Selbstverständlich lassen sich mit Lexoffice auch Überweisungen ausführen.

Die Rechnung: Der Selbstständigen liebstes Kind

Nun zu unser aller Lieblingsthema: Rechnungen schreiben. Wo sind sie denn, die Rechnungen? Das war eine meiner ersten Fragen, nachdem ich mich bei Lexoffice angemeldet habe. Viele Verstecke bietet die Nutzeroberfläche ja nicht:

  • Dashboard
  • Belege
  • Finanzen
  • Kontakte
  • Buchhaltung

Das war’s schon. Interessanterweise habe ich nicht zuerst unter Belege sondern unter Buchhaltung gesucht. Dabei liegen die Belege doch so nah. Denn was nehme ich mit zum Steuerberater: Genau, die Belege. Und unter Belege > neuer Beleg findet sich dann von Angebot bis Serienrechnung alles, was man braucht. Auch die Erfassung vorhandener Belege wird hierüber angesteuert. Sehr kompakt und übersichtlich also.

Lexware, Steuer, Software, 2015

Mist, noch keinen Kunden angelegt

Rechnung wollte ich schreiben. Kaum war die Vorlage offen, ist mir aufgefallen, dass ich noch keinen Kunden dazu angelegt habe. Muss ich aber auch nicht, denn das geht prima direkt aus dem Rechnungsformular heraus. Genau da, wo man den Kunden auch braucht. Wieder hilft: Einfach mal klicken und schauen, was passiert. Herrlich. Sind bereits Kunden angelegt, kann man erst mit allem Weiteren starten, wenn man einen Kunden ausgewählt hat.

Weiterentwicklung gemeinsam mit den Nutzern

Variable Textbausteine ermöglichen eine individuelle Rechnungserstellung. Das Bleistiftsymbol zeigt, wo man etwas ändern kann. Ungünstig ist, dass die Auftrags- und Rechnungsnummern (derzeit noch) automatisch vergeben werden. Kein Problem, wenn man zum Start des Unternehmens bereits mit Lexoffice arbeitet. Schlecht, wenn man sich bereits ein eigenes Kennzeichnungssystem erarbeitet hat. Aber das Problem ist bekannt und steht auf der Todo-Liste.

Mit vier Vorlagen ist auch der Gestaltungsspielraum für die Rechnungen recht begrenzt, was sich aber ebenfalls bald ändern wird.

Buchhaltung: Auch schön…

Bleibt noch der Button “Buchaltung”. Zu den “offenen Posten” kann ich nicht viel sagen. Im Testzeitraum hatte ich keine. Gleiches gilt für die Anlagen, also die Abschreibung von Inventar. Da gibt es aktuell bei mir nichts Neues. Anzumerken ist, dass – ebenso wie bei den Belegen – wieder auf einen Klick alle relevanten Daten abgefragt werden:

  • Inventarnummer
  • Anschaffungsdatum
  • Anschaffungswert
  • Anlagetyp
  • Abschreibungsdauer
Einnahme-Überschuss-Rechnung

Noch ein weiterer Klick und man hat das Wirtschaftsjahr oder -Quartal oder den Monat vor Augen. Entweder als Gesamtüberblick oder, nach Ausklappen der Menüpunkte, als Detailübersicht mit den zugehörigen Belegen.

Das ist dann auch der einzige Punkt, der mir ein großes Fragezeichen in die Augen zauberte. Kann ich die ersten 10 Wochen des Jahres, also die Zeit vor der Testphase, irgendwie nacherfassen? Klar kann ich Belege über die Kontobewegungen “beleglos” zuordnen. Aber wie sortiere ich die dann zum Beispiel vorhandenen Rechnungen zu?

Und, wenn ich mich jetzt für den “Kauf” der Saas-Lösung (SaaS = Software as a Service) entscheide, kann ich dann komplett neu starten? Indem ich sage: Okay, ab Tag X läuft alles über Lexoffice. Davor wird manuell aufbereitet.

Lexoffice und die Datensicherheit

Rechnungen, Bankdaten, Einnahmen – Steuerthemen generell sind eine eher vertrauliches Thema. Mit Lexoffice verlässt man aber die vermeintliche Sicherheit des heimischen Rechners oder der verstaubten Ordner und lagert seine Daten… ja wo eigentlich?

Laut Lexoffice liegen alle Daten in einem der „modernsten Rechenzentrum in Deutschlands, welches nach ISO 27001, BS25999-2 und PCI DSS zertifiziert ist“. Und dort liegen sie nicht irgendwo, sondern auf „eigenen Servern in einer hochsicheren, zutrittsgeschützen Umgebung. Als weiterer aktiver Schutz wird ein sogenanntes Intrusion Detection System (IDS) eingesetzt, welches Angriffsversuche auf die Lexoffice Rechnungssoftware sofort unterbindet.“

Dazu kommen noch einige weitere Schritte zur Datensicherheit, die – wie die ersten beiden Punkte – jeder für sich selbst bewerten muss.

Meine Meinung hierzu ist: 100% gibt es nicht. Hat es auch nie gegeben und wird es nie geben. Für mich persönlich gilt in solchen Fällen: Welche Zeitersparnis und welchen Komfort bietet mir eine Software im Verhältnis zum Grummeln im Bauch, weil ich „etwas in die Cloud schicke“.  Aber das muss jeder und jede für sich selbst entscheiden.

Mein Fazit: Daumen hoch

Lexoffice ist die Art von Software, mit der ich arbeiten will. Nichts stationär installiert, mobile Device tauglich, unkompliziert, von überall zugreifbar. Okay, sofern es einen Internetzugang gibt.

Mir hat das Herantasten Spaß gemacht. Ich weiß zwar immer noch, dass ich an meinem steuerrechtlichen Hintergrund arbeiten muss, aber ich bekomme es nicht mehr durch zu komplexe Systeme permanent unter die Nase gerieben. Das hebt meine Motivation deutlich. Von mir deshalb ein Daumen hoch für diese Steuersoftware!

Übrigens, wenn man sich für die Testversion entscheidet, arbeitet man immer mit “Buchhaltung und EÜR”, also der Premiumversion. Hat man sich für das Abo einer Version entschieden, ist ein Wechsel jederzeit unkompliziert möglich.

Nachsatz: Ich vermute, mein durchgängiger Standardvertipper Steuersoftwar statt Steuersoftware ist Freud geschuldet 😉

*Sponsored Post bedeutet, dass mir der Zeitaufwand für den Software-Test bezahlt wird.
Das hat keinen Einfluss auf das Testergebnis und meine Meinung zu diesem Produkt.

Lexware büro easy: Für Buchhaltungs-Nullen nicht ganz easy

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Vor gut vier Wochen habe ich hier im Blog Lexware büro easy vorgestellt, eine Buchhaltungssoftware, die – je nach Ausstattungsvariante – alle relevanten Vorgänge im Unternehmen abbilden kann. Die bequeme Belegerfassung und die einfache Angebots- und Rechnungserstellung erleichtern die Arbeit von Selbstständigen eindeutig, machen eine ordentliche Einarbeitung aber nicht überflüssig.

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Lexware: Für jeden Bedarf die richtige Lösung.

Ja, ich hatte mir vorgenommen, mehr Zeit in das Thema “Buchhaltung bei Freiberuflern” zu investieren. Und nein, ich habe längst nicht so viel investiert, wie geplant. Das lag aber nicht an büro easy sondern daran, dass mein innerer Schweinehund beim Thema Steuersachen zum Monster mutiert und mir unendlich viele Alternativen einflüstert, die interessanter, wichtiger oder unwichtiger sind, aber unbedingt zuerst erledigt werden müssen. Nichts Neues bei mir. Schließlich habe ich mich schon als Studentin für die Lohnsteuerhilfe entschieden. Nicht weil meine Steuererklärung so kompliziert gewesen wäre. Nein! Weil ich sie unendlich vor mir hergeschoben habe.

Daumen hoch für büro easy

Vor diesem Hintergrund geht ein dickes Lob an büro easy. Die Software hat mich tatsächlich dazu gebracht, konsequent meine Angebote und Rechnungen damit zu erstellen. Aufgaben, die das Programm wirklich einfach macht. Entweder man verwendet dabei die mitgelieferten Vorlagen oder passt diese individuell auf den eigenen Bedarf an.

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Die mitgelieferten Angebots- und Rechnungsvorlagen lassen sich individuell anpassen.

Weniger einfach finde ich das Thema Rechnung. Zwar habe ich nach einiger Suche gefunden, wie ich Rechnungen als bezahlt verbuchen kann, aber eine “falsche” Buchung wieder loszuwerden, ist mir immer noch ein Rätsel.

Richtige Rechnung, falscher Kunde

Beim Testen wurde eine Rechnung einem falschen Kunden zugeordnet und hat sich dummerweise bei den Versuchen, sie zu entfernen, auch noch vermehrt. Als Onlinerin habe ich wie wild nach dem Löschenbutton gesucht bis mir das Wort “Gutschrift” ins Auge gefallen ist. Und tatsächlich klingelte es in meinem buchhaltungfernen Hirn. Wahrscheinlich kann man bei so einem Programm Rechnungen nicht einfach löschen, weil die nicht einfach so verschwinden dürfen.

Rumprobiert und tatsächlich: plötzlich war die Rechnung auf Null Euro gesetzt. Leider war das bei der nächsten Rechnung nicht reproduzierbar. Ich habe also immer noch höhere Einnahmen verbucht, als ich tatsächlich hatte. Aber das wird noch!

Buchhaltung ist und bleibt ein umfangreiches Thema

Es gibt also noch viel zu tun und nicht alles davon ist so selbsterklärend wie das Anpassen der Formulare. Aber das wäre auch zuviel verlangt gewesen. Oder eben ein schöner Traum. Denn so einladend eine Software auch gestaltet ist, Buchhaltung ist und bleibt ein umfangreiches Thema.

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Wer es ganz bequem möchte, kann eine der mitgelieferten Vorlagen nutzen.

Mittelfristig werde ich nicht darum herum kommen, mich näher damit zu befassen. Deshalb bin ich froh, zu dem Lexware büro easy Test eingeladen worden zu sein. Ich habe tatsächlich Blut geleckt, werde mich weiter mit dem Programm befassen und mir dabei einige buchalterische Grundlagen erarbeiten.

Fazit: Tolles Programm, das mich im Moment noch überfordert

Lexware büro easy kann wirklich viel. Es ist aber kein Autopilot für Steuer-Allergikerinnen wie mich. Abkürzungen gibt es auch mit der Software nicht, aber viele Tools, die den Weg zum Erfolg ebnen. Vorausgesetzt man investiert die erforderliche Zeit, um sich mit dem Umfang des Programms vertraut zu machen. Hier liegt die Investition bei erfahren Nutzern deutlich niedriger als bei zum Beispiel mir.

Durch die kostenlose Testphase von vier Wochen geht man beim Kauf jedenfalls kein Risiko ein. Die umfangreiche Dokumentation sowie die Hilfen durch Support und Community klären viele Fragen. Eine Portion Ausdauer ebenfalls

Spannend wäre für mich, jetzt auch noch büro easy start  zu testen. Die abgespeckte Version wäre für meine Bedürfnisse vermutlich völlig ausreichend, würde mich aber deutlich weniger „einschüchtern“.

Lexware büro easy lädt jedenfalls ein, sich eingehender mit der unangenehmen Seite des Geldverdienens zu befassen.

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Aus Galileo Press wird Rheinwerk Verlag

Aus Galileo Press wird Rheinwerk Verlag. Deutschlands führender Verlag für Computing, Design und Fotografie begründet die Änderung mit einer vorbeugenden Reaktion auf markenrechtliche Unklarheiten.

Ich habe hier schon einige Bücher von Galileo Press vorgestellt und war durchweg begeistert. Der logische Aufbau, die übersichtliche Gestaltung und nicht zuletzt natürlich der Inhalt haben mich überzeugt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, denn beim Bonner Verlag bleibt außer dem Namen alles beim Alten.

Ganz freiwillig erfolgt die Namensänderung natürlich nicht. Ursache ist ein Widerspruch des britischen Softwarekonzerns Travelport gegen den Schutz der Marke »Galileo Press« beim Deutschen Patent- und Markenamt. Auch wenn noch nicht endgültig entschieden ist, wer letztendlich das Recht an der Marke haben wird, reagiert der Verlag vorausschauend. Sollte ihm das Recht abgesprochen werden, müssten kurzfristig alle Produkte vom Markt nehmen. Dem möchte man vorbeugen.

„Wir tun das nicht freiwillig und nicht leichten Herzens. Sollten wir aber im Rechtsstreit unterliegen, müssten wir sehr wahrscheinlich in kurzer Frist unsere Produkte vom Markt nehmen“, erläutert Vertriebsleiter Rainer Kaltenecker. „Das birgt große Risiken für unser Verlagsgeschäft, denen wollen wir vorbeugen.“, heißt es in der Pressemeldung.

Thematisch am Puls der Zeit, handwerklich solide umgesetzt

Der Bezug zum neuen Namen findet sich schon seit langer Zeit in der Postanschrift des Verlages, denn das Verlagsbüro steht in einem direkt am Rhein gelegenen alten Werksgelände, dem Rheinwerk. Gleichzeitig sieht man im neuen Namen eine perfekte Symbiose der Verlagsziele: Thematische Beweglichkeit am Puls der Zeit kombiniert mit solider handwerklicher Umsetzung.

Ich freue mich schon auf neue spannende Bücher und Videos aus dem Rheinwerk Verlag!