Digitale Marketing-Evolution: „Sowohl … als auch“ statt „Entweder … oder“

Marketing analog versus Marketing digital. So denken immer noch viele Entscheider. Die Lösung heute lautet aber: Das eine tun ohne das andere zu lassen. “Digitale Marketing-Evolution” gibt einen sehr guten Einblick in die aktuellen Marketing-Spielregeln.

Digitale Marketing-EvolutionDigitalisierung ist aktuell vermutlich eines der häufigsten Buzz-Worte im Marketing Bereich. Zu Recht, denn sie hat die Spielregeln der Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen schnell und nachhaltig verändert. Eine Tatsache, die trotzdem noch immer nicht bei allen Organisationen angekommen ist. Sie halten in ihrem Denken an tradierten, analogen Handlungsweisen fest. Mit fatalen Folgen, wie die Autoren von “Digitale Marketing-Evolution” prognostizieren:

Wer klassisch wirbt, stirbt.

Doch ganz so rigide sind sie dann doch nicht, die Autoren. Im Gegenteil, sie nehmen ihre Leser bei der Hand und beantworten ihnen viele Fragen:

  • Warum funktioniert Marketing in der digitalen Welt so anders?
  • Wie denke und werbe ich digital?
  • Wie kann man nicht nur kreativ sein, sondern mithilfe valider Daten wirklich durchschlagende Ideen, Kampagnen und Maßnahmen entwickeln – egal in welchem Kanal?
  • Wie beginnt man mit ganzheitlichen Marketingbotschaften zu überzeugen, statt sich in einzelnen Werbekanälen zu verlieren?
  • Wie macht man die Wirkungen und den Erfolg einzelner Maßnahmen besser messbar?
Ein Buch für alle, die sich noch verweigern

Ich bin überzeugte und langjährige Bloggerin. Wenn ich Blogger-Events zur Stärkung einer Marke anbiete, höre ich immer wieder:

Damit brauche ich meinem Vorgesetzten nicht zu kommen. Das kann man ja nicht messen. Wenn ich eine Anzeige in der Regionalzeitung veröffentliche, kann ich die vorlegen und sagen: Auflage XX Tausend. Das zieht.

Nun ja, kann man so machen. Muss man aber nicht. Auflage alleine sagt nämlich schon mal überhaupt nichts aus. Die müsste aufgesplittet werden in den Teil der Leser, die sich für exakt dieses Thema interessiert. Und die müssten gerade an dem betreffenden Tag den Beitrag auch noch lesen. Vielleicht ist aber auch die Seite genau diejenige, in die meine Himbeeren hier im Hofladen eingepackt werden. Die Seite, die genau deshalb zu dem Zweck verwendet wird, weil sie niemanden interessiert.

Viel genauer misst da die digitale Werbung. Ich kann nicht nur nach Alter, Geschlecht, Region und Interessen auswählen, wer meine Anzeige sehen soll, nein, ich kann auch nur dann zahlen, wenn jemand wirklich auf meine Annonce klickt. Oder wenn sie zu einem Besuch meiner Seite führt, oder, oder, oder. Und ich kann die Bedingungen jederzeit ändern, wenn sie nicht die Resonanz erreichen, die ich mir erhofft habe. Mitten in der Kampagne.

Das eine zu tun bedeutet nicht, das andere zu lassen

Wie das geht, worüber man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte und wie der beste Mix aussieht, erläutern die Autoren von “Digitale Marketing-Evolution” ausführlich und gut verständlich.

Mir hat dabei besonders gut gefallen, dass sie betonen:

Das eine zu tun bedeutet nicht, das andere zu lassen.

Ein Hinweis, der mir viel zu selten auftaucht, der generell zu wenig in den Köpfen der Menschheit präsent ist.

Kaufen, lesen, handeln

Von mir bekommt die “Digitale Marketing-Evolution” eine ganz klare Kaufempfehlung. Das Buch sollte zur Zwangslektüre für alle werden, die immer noch nur auf klassisches Marketing setzen und sich noch nie Gedanken über einen digital-analogen Medienmix gemacht haben. Es gibt zwar keine Universal-Anleitung, die gibt es nämlich nicht. Aber es beleuchtet anschaulich alle relevanten Themen.

Wer also nicht weiß, was er oder sie den Vorgesetzten zu Weihnachten schenken soll: Wie wäre es mit einem kleinen Stückchen Bewusstseinserweiterung in Sachen zeitgemäßem Marketing.

Die Autoren

Felix Holzapfel gründete mit seinem Bruder Klaus im Jahr 2002 das Unternehmen conceptbakery, welches sich auf die Entwicklung alternativer Marketingstrategien für Unternehmen in Deutschland und den USA spezialisiert hat. Er hat sich einen Namen als Bestseller-Autor und Co-Autor mehrerer Bücher gemacht und ist gefragter Referent für unkonventionelles, digitales und medienübergreifendes Marketing.

Klaus Holzapfel lebt seit 1997 in den USA. Gemeinsam mit seinem Bruder Felix gründete Klaus Holzapfel im Jahr 2002 das Unternehmen conceptbakery. Seitdem ist er Geschäftsführer der amerikanischen Niederlassung in Denver, CO. Dort identifiziert er unter anderem Trends im Bereich Marketing, um bereits heute das Know-how aufzubauen, das für die Herausforderungen von morgen benötigt wird. Außerdem ist er Experte für die Verbindung von Werbemaßnahmen mit einem guten Zweck und Gründer der Non-Profit-Organisation Ubuntu Now.

Sarah Petifourt arbeitet seit dem Jahr 2003 im Bereich Marketing – zuerst im Projektmanagement, später verstärkt im Bereich Markenführung und Strategie. Seit dem Jahr 2011 ist sie für conceptbakery Deutschland tätig. Dort leitet sie den Bereich „Strategie und Qualitätsmanagement“. Dabei hat sie sich unter anderem als Spezialistin für die Erfassung, Auswertung und Analyse von Daten sowie die Entwicklung medienübergreifender Strategien etabliert. Ihr Wissen gibt sie in Form von Fachbeiträgen und nun erstmals auch mit diesem Buch weiter.

Patrick Dörfler hat über 10 Jahre Erfahrung in diversen Mediengattungen. Durch seine Wurzeln in der Unternehmensberatung, Public Relations und Branded Entertainment verfügt Patrick Dörfler über einen äußerst breit gefächerten Erfahrungsschatz. Diesen nutzt er seit 2011 als Leiter Beratung der conceptbakery in Deutschland zur Betreuung zahlreicher namhafter Unternehmen. Seine Steckenpferde sind Social Media, mobile und digitale Kommunikation. Zudem ist er als Gast-Dozent, Trainer und Speaker bei verschiedenen Instituten und Veranstaltungen tätig.

Digitale Marketing Evolution von Felix und Klaus Holzapfel, Sarah Petifourt und Patrick Dörflerhat, erschienen bei Businessvillage, erschienen April 2015, 256 Seiten, ISBN 978-3-869-80296-1. Danke für die Bereitstellung des Leseexemplares.

Der EGO-Macher – Selbst. Marketing. Strategie.

Du bist vielleicht eine Marke! Den Spruch kennen viele von uns. In der Regel richtet er sich an Menschen, die irgendwie besonders oder eigenartig sind, die in unseren Köpfen hängen bleiben. Dabei sollten wir uns alle mehr um unsere Marke kümmern. Besonders dann, wenn wir als hybride Cloudworker im Umfeld der Digitalen Transformation unterwegs sind (habe ich ein Buzzword vergessen?). Denn wenn wir unsere Leistung in unterschiedlichen Konstellationen befristet verschiedenen Arbeitgebern oder Kooperationspartnern zur Verfügung stellen, ist es wichtig, unser Kompetenzen sichtbar zu machen. Diese ergeben sich nicht mehr automatisch aus den Unternehmensprofil, für das wir gerade tätig sind.

Je weiter sich das Arbeitsleben von den gängigen Modellen, also zum Beispiel Festanstellung, Vollzeit, entfernt, desto wichtiger wird die eigene Imagepflege. Die Frage lautet dabei nicht mehr nur “Wer bin ich”, sondern auch “Was mache ich, was kann ich, was will ich”. Mit spannenden Übungen hilft Niels H. M. Albrecht, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen und seine eigene Marke aufzubauen. Dabei verzichtet er komplett auf das klassische Selbsterfahrungs”geschwafel” und orientiert sich am klassischen Markenaufbau.

Selbstmarketing, Markenaufbau, Ego, Brand, ImageDer EGO-Macher – ich gebe zu, der Titel hat mich neugierig und misstrauisch zugleich gemacht. So heißen üblicherweise Bücher aus der Selbsterfahrungs-Szene, die außer vielen Allgemeinplätzen wenig zu bieten haben.

Verlockt hat mich dann der Untertitel “Selbst. Marketing. Strategie”. Denn darum geht es in diesem Buch: Eine ganz individuelle Marketing Strategie für das eigene Ich zu entwickeln.

Marken sind im Idealfall unverwechselbar. Sie haben ganz bestimmte Eigenschaften, die sie von der Masse abheben. Egal ob es sich um Menschen oder um Unternehmen handelt.

Während Unternehmen jedoch für ihre Markenbildung Unsummen ausgeben, ist das bei uns Menschen viel seltener der Fall, lassen wir mal die Promis außen vor. Für sie arbeitet im Hintergrund auch ein ganzer Marketingstab.

Bauplan zum starken Ich

Albrechts „Bauplan zum starken Ich“ stützt sich auf fünf Phasen:

  • Start
  • Ziel
  • USP
  • Werte
  • PR

In jeder Phase gibt „Der EGO-Macher“ seinen Leser Instrument an die Hand, mit denen sie sich den jeweiligen Kernfragen gezielt annähern können. An Beispielen großer Marken wird deutlich, wo die Reise hingehen soll. Sie helfen, den persönlichen Markenkern und die eigenen Markenwerte zu identifizieren. Ist das passiert, muss die Kommunikation nach außen starten, denn die treffendste Marke nutzt nichts, wenn keiner etwas davon weiß.

So weit, so gut. Aber wie schaffen wir es jetzt, uns so zu präsentieren, dass wir in unserer ganzen Kompetenz und Vielfalt wahrgenommen zu werden. Und warum haben wir so oft Hemmungen, genau das auch anzustreben?

So wurde ich nicht erzogen

Als Frau kann ich sagen: So wurde ich nicht erzogen. Ich stamme aus einem Umfeld, wo Frauen im Hintergrund agierten. Was ich übrigens heute noch gern mache. Ich bin keine Rampensau. Aber ich bin eine geborene Wagenlenkerin, die die Zügel zwar locker lässt, aber dennoch Einfluss darauf nimmt, wo die Reise hingeht. Und die dabei still und leise sehr beharrlich sein kann. Vorausschauend, Folgen abschätzend, Richtung korrigierend. Genau das ist ein Teil meiner Marke. Die Vorturnerin wäre es definitiv nicht.

Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen, allerdings entscheidenden Fehler: Sie sind uninteressant. – Zsa Zsa Gabor

Gut, wenn ich das so genau weiß, warum habe ich meine Marke dann bisher so schlecht gepflegt, beziehungsweise: Warum habe ich mich bisher nicht eindeutiger als Marke positioniert? Weil es als Marke wichtig ist, sein Ziel zu kennen. Und da wird es bei mir schwieriger oder war es zumindest lange Zeit. Nicht, dass ich kein Ziel gehabt hätte. So ist es nicht. Aber dieses Ziel hat sich halt vermeintlich relativ schnell geändert, weil ich neugierig und für neue Impulse offen bin. Wenn ich ahne, dass sich die Gesellschaft um mich herum und damit die Einflüsse auf meine Arbeit verändern, dann will ich daran mitwirken. Will zu den Early Adopters gehören, mein Wissen und meine Erfahrung mit den Erfordernissen der Zukunft kombinieren und neue Wege erschließen. Gleichzeitig selbst permanent Neues lernen und Erfahrungen an die Zauderer weitergeben.

Mein Ziel: Die Schnittstellenfunktion in der Digitalen Transformation

Ein Ziel, von dem ich bislang dachte, es sei zu unkonkret und nicht zur Markenbildung zu verwenden. Stimmt aber nicht. Denn diese Offenheit für Neues, die Wandelbarkeit, die Fähigkeit, unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen und die hohe Bereitschaft, mein Wissen zu teilen, sind essentieller Bestandteil meiner Marke. Es sind die interdisziplinären Stärken, die mich befähigen, Schnittstellenfunktionen einzunehmen, das Ganze im Auge zu behalten und eben leise zu lenken. Und das im Umfeld von Arbeiten 4.0.

Insofern kam “Der EGO-Macher von Niels H. M. Albrecht zum absolut passenden Zeitpunkt. Viele der Fragestellungen haben mit geholfen, mein Ich klarer zu bewerten.

Vielen Dank dafür!

Dr. jur. Dr. phil. Niels H.M. Albrecht

Dr. jur. Dr. phil. Niels H.M. Albrecht ist Experte für PR- & Marketing-Management. Sein Schwerpunkt ist die Positionierung von Politikern, Managern und Personen des öffentlichen Lebens. Er ist der EGO-Macher. Seit mehr als 15 Jahren berät und coacht er seine Mandanten zu den Themen Strategie-, Change- und Krisen-Management. An der Hochschule Fresenius und der Deutschen Presseakademie bildet er den Nachwuchs aus. Er ist Geschäftsführer der ALBRECHT&THRON Beratungsgesellschaft.

Buchinfo: Der EGO-Macher von Dr. jur. Dr. phil. Niels H.M. Albrecht, erschienen bei Business Village, März 2015, 256 Seiten, gebunden, € 29,80, ISBN: 9783869803043 Danke für die Beteitstellung des Leseexemplares.

Grabs/Sudhoff: Empfehlungsmarketing im Social Web

Welche Möglichkeit bietet das Social Web dem stationären Handel? Eine Frage, die sich viele Händler stellen. Anne Grabs und Jan Sudhoff haben einen umfassenden Überblick der Vielzahl der Möglichkeiten erstellt. Auswählen muss jeder Einzelne nach Bedarf.

Die Konsumentenreise oder Customer Journey von der Idee eines Kaufes bis zur Umsetzung hat sich durch die Digitalisierung erheblich verändert. Zunehmend geht dem Kauf eine ausführliche Recherche im Internet voraus. Nicht selten folgt dann eine Beratung und die Begutachtung des Artikels im Fachgeschäft. Gekauft wird letztendlich günstig online.

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(Cover: Galileo Press)

Mit “Empfehlungsmarketing im Social Web” haben Anne Grabs und Jan Sudhoff einen sehr umfassenden Leitfaden für den stationären Handel und den Online-Handel zusammengestellt, der helfen sollte, mit dem veränderten Kundenverhalten zurecht zu kommen.

Die Themen im Überblick
  • Der Handel im Wandel
    • Eine Einführung in das veränderte Kundenverhalten und die Möglichkeiten, diesen im Digitalen Umfeld gerecht zu werden.
  • Social Commerce
    • Wie wirkt sich Social Media auf das Kundenverhalten aus und wie können Sie das für sich nutzen.
  • Nutzen Sie digitales Marketing
    • Machen Sie Ihre Kunden dort auf sich aufmerksam, wo sie sind: Online.
  • Mobile Commerce
    • Wie verändern mobile Endgeräte das Kaufverhalten der Kunden?
  • Die Prinzipien des Handels
    • Wie funktionieren Kunden wirklich und an welchen Schrauben können Sie drehen.
  • Strategien für erfolgreichen Handel
    • Empfehlung, Belohnung, Einbeziehung, Kundengewinnung, Kundenbindung – Was es damit auf sich hat, erfahren Sie im 6. Kapitel.
  • Wichtige Tools für Online-Händler und stationäre Händler
    • Ein umfangreiche Auswahl an Werkzeugen und Plattformen, die Sie für Ihren Erfolg nutzen können, inklusive zahlreicher Beispiele.

“Empfehlungsmarketing im Social Web” ist sicher die umfassendste Sammlung für den Handel, die ich bislang in den Händen hielt. Wer überlegt, wie er seinen Geschäftserfolg durch Online-Aktivitäten verbessern kann, verschafft sich mit diesem Buch einen wirklich guten Überblick. Dabei unterstützen zahlreiche Beispiele mehr oder weniger bekannter Unternehmen die Vorstellung, wie genau man es für sich selbst nutzen könnte. Positiv ebenfalls der logische Aufbau und die sehr übersichtliche, aufgeräumte Aufmachung, die Bücher des Galileo Verlages eigen ist. Insofern also Daumen hoch für “Empfehlungsmarketing im Social Web”.

Allerdings gibt es auch einge Punkte, die mir weniger gut gefallen haben. Gerade im ersten Drittel des Buches hatte ich mehrfach den Eindruck, ich lese etwas zum zweiten oder dritten Mal. Das ist dem Umstand geschuldet, dass einige Themen in unterschiedlichen Kapiteln aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden. Und vermutlich auch der Tatsache, dass ich in der Onlinewelt lebe und arbeite. Ein Großteil der Themen ist mir also vertraut. Wer sich neu mit dieser Welt auseinandersetzt, wird diesen Punkt vermutlich nicht beanstanden.

Was ich allerdings wirklich vermisst habe, ist der Hinweis auf den erheblichen Zeitaufwand, den Social Commerce in Anspruch nimmt. Hierzu hätte ich spätestens in den Strategien einen Hinweis erwartet. Wer einem Ladengeschäft empfiehlt, täglich zu bloggen und parallel weitere Online-Tools zu bedienen, muss meiner Meinung nach dazu sagen, dass damit eine Person Vollzeit gut ausgelastet ist. Das werden sich viele kleine Händler nicht leisten können oder wollen.

Auch zur Zielgruppenansuche hätte ich mir einen Hinweis gewünscht. Die Wahl der passenden Werkzeuge ist eine Seite der Medaille. Die passenden Netzwerke für den jeweiligen Bedarf des Händlers zu finden, ist die andere. Hier würde ich mir bei der nächsten Auflage ein Update wünschen. Dann wird klarer, dass man nicht alles machen muss, um Erfolg zu haben. Manch einem wird ein solcher Hinweis sicherlich den Einstieg ins geschäftliche Social Web erleichtern.

Aufgrund des tollen Überblicks bekommt “Empfehlungsmarketing im Social Web” von mir eine klare Kaufempfehlung.

Die Autoren

Anne Grabs ist gelernte Werbekauffrau und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit strategischer Markenführung im digitalen Zeitalter. Egal ob online, offline, crossmedial, klassisch oder social: Ihr Interesse gilt stets dem Stoff, aus dem gute Marken gemacht sind. Und dies in den Bereichen B2B, B2C oder KMU. Sie berät Unternehmen in Fragen der digitalen Markenführung und hält Workshops zum Thema Social Media Marketing und Social/Mobile Commerce. Sie ist außerdem studierte Pädagogin und schult Jugendliche in Medienkompetenz.

Jan Sudhoff ist Fachwirt für Communication Center Management und verfügt über langjährige Erfahrung in Verkauf und Kundenservice. Seit 2009 konzentriert er sich als freiberuflicher Projektmanager auf die Konzeption und Betreuung von Web- und App-basierten Kundenserviceprozessen und verkaufsfördernde Maßnahmen im Internet. Im Fokus seiner Arbeit stehen hierbei Social Media Maßnahmen, lokales Marketing und mobile Anwendungen.

Buchinfo: Empfehlungsmarketing im Social Web von Anne Grabs und Jan Sudhoff, erschienen bei Galileo Computing, 2014, 404 Seiten, € 29,90, ISBN 978-3-8362-2038-5

Think Content! Content-Strategie, Content-Marketing, Texten fürs Web

Content ist King und Miriam Löffler ist die würdige Queen dazu. Mit Think Content! liefert sie ein umfassendes Handbuch für alle ab, die mit ihren Texten im Web erfolgreich sein wollen. Seien es Strateg_innen, Marketer oder Texter_innen. Und wie bei Textprofis zu erwarten, kommt sie dabei ohne den sonst üblichen Buzzword Ballast aus. Think Content! hat das Zeug zum Standardwerk.

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Cover: Galileo Press

Die schlechte Nachricht vorweg: Guter Content kostet Geld und Zeit. Und guter Content ist Teamwork über die Abteilungen hinweg. Die gute Nachricht: Guter Content ist machbar, auch mit kleinerem Budget. Dafür ist es aber nötig, dass alle Abteilungen an einem Strang ziehen und verstehen, dass es für die Kunden auf die Qualität der Inhalte ankommt und nicht darauf, wer sie erstellt hat. Think Content! geht dabei ausführlich auf die unterschiedlichen Ansprüche der einzelnen Abteilungen ein.

Die Content-Strategie

Teil eins, die Content-Strategie, widmet sich auf rund 150 Seiten der richtigen Planung von Web-Content. Beginnend beim Content -Audit, der systematischen Analyse aller vorhandenen Webtexte des Unternehmens, über das Remake alter Inhalte bis zum Content-Controlling, führt Miriam Löffler Schritt für Schritt durch die Content-Strategie. Hervorragend dabei: Zahlreiche Checklisten und Ideensammlungen, die mir als Leserin den Einstieg leicht machen.

Das Content-Marketing

Teil zwei, das Content-Marketing, klärt auf rund 200 Seiten die wichtigsten Voraussetzungen für eine sinnvolle Vermarktung der eigenen Inhalte. Die Bedeutung der Zielgruppe wird hier klar hervor gehoben. Wer nicht weiß, für wen er/sie schreibt, kann nur schwer die richtigen Menschen erreichen. Ausführlich wird natürlich auch auf das derzeitige Dream-Team Content und SEO eingegangen. Und natürlich darauf, dass man erst einmal guten Content erstellen muss, ehe man erfolgreich damit wirtschaften kann. Dabei sollten alle Register crossmedialer Kampagnen gezogen werden. Neben Text können Videos, Infografiken und was sonst noch verfügbar ist, zum Einsatz kommen.

Das Webtexten

Teil drei, das Webtexten, widmet sich ausführlich dem soliden Handwerk des Schreibens.  Wer hier in gute Ausbildung und damit letztlich in Qualität investiert, wird belohnt. Denn längst ist der Anspruch an guten Text im Netz gestiegen. Die Abwehrhaltung gegen nicht zielgruppengerechten Content wächst. Damit Texter gute Ergebnisse liefern können, brauchen sie ein sauberes und ausführliches Briefing. „Mach mal“ reicht selten aus. Und nicht jeder Text passt überall. Werbelastige Produktbeschreibungen haben nichts in Social Media verloren und reine SEO-Texte beleidigen fast immer das Auge des Lesers. Auf rund 150 Seiten macht Miriam Löffler ihre Leser mit Texter-Regeln, mit SEO für Content-Manager und der Demut vor dem Text vertraut.

Für jeden Arbeitsbereich der passende Content

Durch die klare Unterteilung in drei separate Themenblöcke bietet Think Content! für jede Abteilung, die mit den Webtexten in Berührung kommt, das passende Werkzeug. Schnell wird klar, dass es nicht eine/einen für alles geben sollte, denn wer alles macht, macht selten wirklich alles sehr gut. Eine Erkenntnis, die sich glücklicherweise  in den Unternehmen nach und nach verbreitet.

Nach “Der Social Media Manager” von Vivian Pein halte ich mit “Think Content!” von Miriam Löffler erneut ein Fachbuch von Galileo Press für die Web- und Social Media Branche in den Händen, das auf keinem Schreibtisch fehlen sollte. Sowohl wegen seiner fachlichen Schlagkraft als auch wegen seiner Transparenz und Übersichtlichkeit.

Geballtes Fachwissen völlig schnörkellos präsentiert

Think Content! ist inspirierend und verleitet mit seinen vielen Checklisten zum sofortigen Loslegen und Ausprobieren. Außerdem lässt es jede Zielgruppe, Strategen, Marketer oder Texter, da einsteigen, wo sie angesprochen wird. Wieder hat Galileo Press in Miriam Löffler eine Autorin gefunden, die geballtes Fachwissen völlig schnörkellos in ein eingängiges, übersichtliches, gut zu lesendes Buch verpackt. Und das zu einem sensationellen Preis!

Von mir eine ganz entschiedene Kaufempfehlung.

Hol’ Dir Think Content! mit “Blogger schenken Lesefreude”!

Muss ich haben! Kannst Du haben! Denn Ende April verlose ich im Rahmen der Aktion Blogger schenken Lesefreude ein niegelnagelneues Exemplar von Think Content!.
Mehr dazu.

Miriam Löffler

Miriam Löffler ist freie Beraterin, Seminar-Leiterin und Coach im Bereich Content-Marketing, Content-Strategie, Webtext, E-Commerce. Sie verfügt über eine langjährige Berufserfahrung bei renommierten Unternehmen (Amazon, Weltbild.de, Ciao.de, ProSiebenSat.1 Media AG).
In diversen (leitenden) Funktionen war sie hier in den Bereichen Marketing, Redaktion, Projektmanagement oder PR tätig und lernte dabei sämtliche Prozesse und Themen kennen, die wichtig sind, um eine erfolgreiche Website aufzubauen. Unsere Autorin betreut seit 2010 als freie Beraterin sowohl Start-Up-Kunden als auch Großkonzerne im B2B- und B2C-Bereich. Zudem weist sie Erfahrung als Seminarleiterin, Coach und Dozentin im Bereich Webtext/Content auf (www.embis.de und http://www.text-college.de).

Buchinfo: Think Content! von Miriam Löffler, erschienen bei Galileo Computing, Februar 2014, 627 Seiten, € 29,90, ISBN 978-3-8362-2006-4

Fast geschenkt: „Think Content!“ von Miriam Löffler

Content Marketing ist aktuell in aller Munde. Passend dazu verlose ich zum Welttag des Buches ein Exemplar „Think Content!“ von Miriam Löffler, erschienen bei Galileo Press. Was ihr dafür tun müsst? Sagt mir, warum ihr euch Gedanken um Content macht.

Es ist wieder so weit: Die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ steht vor der Tür. Und ich mache – wie könnte es anders sein – auch dieses Jahr wieder mit. Schon jetzt freue ich mich auf das Lächeln, das sich hoffentlich im Gesicht desjenigen oder derjenigen zeigen wird, der/die das Buch gewinnt.

Content, Marketing, Blog, Website, Gewinnspiel, Verlosung, Galileo
Cover: Galileo Press
„Think Content!“ zum Tag des Buches sichern
  • Hinterlasst bis spätestens 25.04.2014 unter diesem Blogpost einen Kommentar, warum ihr euch Gedanken über das Thema „Content“ macht.
  • Verlost wird ein Exemplar „Think Content!“ von Miriam Löffler, das Ende Februar 2014 erscheint. Danke an Galileo Press, die mir das Buch zu diesem Zweck überlassen haben.
  • Denkt daran, dass ich per E-Mail zu euch Kontakt aufnehmen muss, um die Versandadresse zu erfahren.
  • Gebt keine Adressen in den Kommentaren an (Datenschutz!).
  • E-Mail  und Postadressen werden ausschließlich zur Ermittlung des/der Gewinner_in verwendet.
  • Die Verlosung erfolgt am 26.04.2014.
  • Versendet wird als Büchersendung ausschließlich an Adressen in Deutschland.

Viel Spaß und natürlich viel Glück bei der Aktion!

Zur Rezension von Think Content!