Blogs und die Sache mit den Iron Bloggern

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Es muss etwa 2012 gewesen sein, als das große Blogsterben herbeigeredet werden sollte. Etwa zeitlich haben sich in vielen deutschen Städten BloggerInnen zu regionalen Netzwerken, den Iron Bloggern, zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Die Selbstverpflichtung, die Blogosphäre am Leben zu erhalten.

Seit wann ich selbst Mitglied der Iron Blogger Stuttgart bin, weiß ich nicht mehr so genau. Ich glaube, seit 2013. Jedenfalls war ich im April 2013 schon mit beim ersten Iron Blogger Essen. Denn wer nicht schreibt, zahlt. Und zwar für alle. Denn mit der Selbstverpflichtung gingen auch finanzielle „Pflichten“ einher. Wie das in Stuttgart aussieht, könnt ihr den den Regeln der Iron Blogger Stuttgart nachlesen.

Inzwischen hat sich vieles getan. Video hat stark an Bedeutung zugelegt. Instagram, Pinterest, Periscope, Snapchat, Facebook live und was weiß ich noch alles ist dazu gekommen und teilweise bereits wieder Geschichte.

Alles, nur nicht tot

Die Blogs sind geblieben. Seit Ende der Neunziger treiben sie ihr Unwesen in der digitalen Welt und schreiben damit eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Eine Geschichte, die aber irgendwie völlig untergeht. Obwohl 20 Jahre im World Wide Web eine Ewigkeit sind. Auf die nächsten zwanzig Jahre!

Und was ist mit den Iron Bloggern?

Um die Iron Blogger ist es ruhiger geworden. Es gibt sie noch, aber nicht mehr in vielen Städten und mit deutlich kürzeren Teilnehmerlisten. Auch bei den Iron Blogger Stuttgart hat sich vieles geändert. Aber ein harter Kern ist geblieben und versorgt seinen Blog mindestens ein Mal wöchentlich mit neuem Futter. Einfach, weil es Spaß macht. Und weil ich in der Iron Blogger Liste immer wieder Beiträge finde, auf die ich sonst nie gestoßen wäre.

Und wer nicht bloggt,  zahlt alternativ fünf Euro pro Faulenzerwoche. Schließlich muss ja was rein in die Kasse, die in unregelmäßigen Abständen gemeinsam verfeiert wird.

Da fällt mir ein: Wann ist es bei uns denn wieder soweit? 😀

Schnell und einfach Geld verdienen im Internet: Tipps und Tricks (II)*

Wie baue ich mir schnell und ohne Aufwand einen Reiseblog? Damit beschäftigt sich Teil zwei meiner kleinen ironischen Reihe “Schnell und einfach Geld verdienen im Internet”.

Geld verdienen, Internet, Blog, TrickWenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Und erzählen möchten wir ja alle etwas können. Wenn nur diese verflixten Reisen nicht so teuer wären! Da muss es doch einen Trick geben.

Jetzt werde ich ReisebloggerIn

Ein Reiseblog muss her. Die Reiseblogger haben es da schön. Kurven in der Welt herum, lassen sich verwöhnen. Schreiben ein paar Worte darüber und knipsen ein paar Bildchen für Pinterest und Instagram und fertg. Kann doch jeder und jede, oder?

Doch wie bekomme ich schnell Texte und Bilder aus aller Herren Länder in meinen Blog. Geld soll es nicht kosten. Und viel Zeit will ich auch nicht investieren. Das müsste ich aber, wenn ich über Länder oder Städte schreiben soll, die ich nicht kenne. Nur schnell muss es gehen.

Ich hab’s: Ich lasse schreiben

Da ich ein Käpsele bin (schwäbisch für kluger Kopf), lasse ich einfach andere für mich schreiben. Und zwar nicht für Geld. Nein! Für etwas viel viel besseres: Für Ruhm und Ehre! Denn wer seine eigenen Urlaubsgeschichten inklusive selbst geschossenen, natürlich nur sehr guten Bilder, exklusiv in meinem Blog veröffentlicht, den erwähne ich auf meinen Social Media Kanälen.

Und natürlich darf er oder sie auch einen Hinweis auf seinen eigenen Blog unter dem Artikel vermerken. Dadurch bekommt er/sie dann super viele neue Leser, was viel mehr wert ist, als schnöder Mammon. Nicht zu vergessen der Backlink zum eigenen Blog, der ebenfalls sehr wertvoll ist.

Moment, das ist doch Humbug

Erfahrenere Digitalaktivisten werden jetzt sagen: So ein Quatsch. Wenn der/das Blog gerade erst aufgebaut wird, dann nutzt die ganze Aktion doch nur demjenigen, der sich kostenlosen Content reinschaufeln lässt. Reichweite hat er ja noch keine.

Ja, stimmt. Aber das muss ja niemand wissen. Deshalb das Ganze megawichtig und gnädig verkaufen. Ein guter Trick ist, die Blogger darauf hinzuweisen, dass man ihnen die Veröffentlichung unentgeltlich gestattet. Sie brauchen nichts dafür zu zahlen, dass sie einem kostenlosen unique Content liefern. Hochwertige, individuelle Fotos inklusive.

Und nicht vergessen: An die Hilfsbereitschaft der Bloggerinnen und Blogger untereinander appellieren und diejenigen, die kritisch hinterfragen, als egoistische, geldgierige Menschen abtun. Klappt garantiert.

Ich bin dann mal weg

So, das war wieder ein absolut sicherer Insidertipp, wie man im Internet ganz schnell das große Geld verdient.

(Foto: cc: by-sa-nc)
(Foto: cc: by-sa-nc)

Ich bin dann mal weg. Auf Hawaii oder den Malediven oder den Seychellen. Das es aber auch immer so schwierig ist, sich zwischen den vielen kostenlosen Angeboten zu unterscheiden.

Weitere Insidertipps für das schnelle Geld im Internet.

*Vorsicht, meine Insidertipps können Spuren von Ironie enthalten.

Schnell und einfach Geld verdienen im Internet: Tipps und Tricks (I)*

Im Internet kann man Geld verdienen, aber nicht mit Tipps und Tricks, sondern mit Kreativität, harter Arbeit und einer gehörigen Portion Glück. Deshalb gilt es, verlockende Angebote sorgfältig zu prüfen.

Geld verdienen, Internet, Blog, Trick Das Gerücht hält sich hartnäckig: Mit den richtigen Tricks lässt sich mit Blogs und Websites schnell und einfach viel Geld verdienen. Ich streite nicht ab, dass das möglich ist. Mit einer genialen Geschäftsidee, viel Zeit und Engagement, einem guten Netzwerk und einer ordentlichen Portion Glück klappt das sicher hin und wieder. Mehr Geld verdienen aber vermutlich diejenigen, die absolut unfehlbare Geheimtipps verkaufen.

Und diese Tipps wandeln sich mit der Zeit. Alle paar Monate wird ein neues Glücksschwein durchs Dorf gejagt und jedes Mal gibt es hoffnungsvolle Träumer, die sich als Hans im Glück wähnen, wenn sie darauf aufspringen.

Verlinkt mit dem Erfolg

Linkbuilding war so ein Erfolgsrezept. Wie wild wurde getauscht, ge- und verkauft und auf Teufel komm raus die unmöglichsten Dinge miteinander verlinkt. Hauptsache viele eingehende Links auf der Seite. Denn dann wurde man gefunden bei Google. So zumindest die Theorie.

Da Google nicht blöd ist, wurde diesem Kuhhandel schnell ein Riegel vorgeschoben. Positiver Nebeneffekt: Diejenigen, die vorher dafür gezahlt haben, dass sie von anderen Seiten verlinkt wurden, können jetzt nochmal dafür zahlen, dass die Links gelöscht werden.

Content ist jetzt alles

Sinnvolle Inhalte sind aktuell das Geheimrezept. Das macht es für viele schon schwerer, denn dazu muss man Ideen haben und schreiben, was einerseits Zeit kostet, andererseits ein gewisses Geschick erfordert.

Eigentlich keine Problem, denn dafür gibt es Agenturen. Agenturen, die sich das Erstellen guter Texte angemessen bezahlen lassen. Aber bezahlen will Hans im Glück ja nichts. Er will verdienen, gerne auch an anderen. Also erstellt er eine Website, die sich irgendwie mit allen Themen beschäftigt, mit denen andere Geld verdienen:

  • Fashion
  • Lifestyle
  • Musik
  • Digitale Endgeräte
  • Kinder
  • Familie
  • usw.

Wenn man zuschlägt, dann nämlich richtig!

Nehme Content. Biete Reichweite

Also sucht man sich Bloggerinnen und Blogger zu allen relevanten Themen. Möglichst solche, die mit der digitalen Welt nicht so genau vertraut sind und folglich keine unangenehmen Fragen stellen. Diesen bietet man großzügig eine tolle neue Plattform zur kostenlosen Nutzung an. Hier dürfen sie – natürlich ebenfalls kostenlos – Blogbeiträge erstellen, sie mit einem Hinweis auf ihren Blog versehen und einem großen Publikum zugänglich machen. Alles Dank der Großzügigkeit des Webseitenbetreibers!

Das ist Nonsens, sagst du? Weil eine neue Seite ohne Inhalt noch keine Reichweite hat und somit den Blogbetreibern auch keinen Ausgleich für ihren wertvollen Content bietet.  Pssstt! Bist du wohl ruhig?! Das brauchen die Bloggerinnen und Blogger doch nicht zu wissen, dass Hans im Glück sich mit ihrer Arbeit eine goldene Gans verdienen will.

Dann kriegst du halt Prozente

Und wenn doch mal jemand Fragen stellt, verspricht ihm Hans im Glück einfach großzügig ein paar Prozente der potenziell zu erwartenden Werbeeinnahmen, die er mit der Seite irgendwann verdienen wird. Zum einen weiß dann sowieso niemand, wie viel das genau ist und zum anderen muss er die ja selbstverständlich unter allen Content-Lieferanten aufteilen. Da wird der/die Einzelne doch hoffentlich verstehen, dass nicht viel übrig bleibt. Hans im Glück will doch fair zu allen sein. Besonders zu sich selbst.

Deshalb meine Empfehlung: Vermeintlich großzügige Angebote ausgiebig prüfen und hinterfragen. Das schützt vor unangenehmen Überraschungen.

In loser Folge werde ich hier „Trends“ vorstellen, denen ich immer wieder in meinem digitalen Leben begegne. Trends, die davon leben, dass sie nicht kritisch hinterfragt werden.

Weitere Insidertipps für das schnelle Geld im Internet.

*Vorsicht, meine Insidertipps können Spuren von Ironie enthalten.

Wissenschaftliche Studie: Die Beziehung zwischen Bloggern und Lesern

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Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit führt Anja Briehl an der Uni Hohenheim derzeit eine Studie über die Beziehung von BloggerInnen und ihren LeserInnen durch. Ich habe bereits daran teilgenommen und bitte meine Leserinnen und Leser, Anja ebenfalls zu unterstützen, indem ihr den Onlinefragebogen ausfüllt. Danke schon jetzt für ein paar Minuten eurer Zeit.

Anja Briehl braucht eure Unterstützung. Die Studentin der Empirischen Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim will ihre Abschlussarbeit über die Beziehung von BloggerInnen und LeserInnen schreiben und hat dazu getrennte Onlinefragebögen für Bloginhaber und Leser verfasst. Ich habe meinen schon bearbeitet. Jetzt seid ihr dran.

Zum Fragebogen für meine LeserInnen

Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit, laut Anja ca. 15, und beantwortet ihre Fragen. Mein Fragebogen und eure Fragebögen werden dann anonymisiert (gemeinsame ID) zusammengeführt und ausgewertet. Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass ihr den Link nicht an LeserInnen eures eigenen Blogs oder andere Leute weitergebt, die meinen Blog nicht lesen. Wenn ihr mit eurem Blog ebenfalls teilnehmen möchtet, findet ihr am Ende des Fragebogens Hinweise, wie das funktioniert.

Unter allen Teilnehmern der Leserbefragung werden 25 Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro verlost.

Warum ich diese Umfrage unterstütze

Ich blogge seit vielen Jahren leidenschaftlich gerne. Und ich interessiere mich für Blogger-Relations. Mit dem Verhältnis zu meinen LeserInnen habe ich mich offen gestanden noch nie näher befasst, deshalb fand ich das Thema sofort spannend. Und ich bin sehr gespannt auf des Feedback von Anja Briehl, das voraussichtlich im April 2015 kommen wird.

Bitte unterstützt diese Umfrage. Ich denke, hier wird ein Thema angegangen, dass jeden von uns interessiert.

Wissenschaftliche Studie der Uni Hohenheim

So wünsche ich mir Blogger-Relations – Blogparade für Auftraggeber und BloggerInnen

So wünsche ich mir Blogger-Relations. Eine konstruktive BlogparadeBloggerInnen beschweren sich über fehlende Rückmeldungen und mangelnden Respekt seitens der Auftraggeber. Auftraggeber beschweren sich über mangelnde Professionalität und überzogene Ansprüche seitens der BloggerInnen. Aber was genau wollen beide Seiten? Wie wollen sie angesprochen, behandelt, bedient werden? Das möchte ich in dieser Blogparade wissen.

Wie fast immer, wenn zwei „Fronten“ aufeinander prallen, wird es destruktiv. Statt klar zu formulieren, was man wie haben möchte und so konstruktiv voneinander zu lernen, wird nur das „So nicht!“ auf den Tisch gepackt. Der Ton wird schnell aggressiv und der Disput bringt am Ende niemanden weiter. Mich stören die immer neuen und doch immer gleichen Diskussionen, die immer wieder zu nichts führen.

Deshalb möchte ich in dieser Blogparade lesen, wie ihr euch die Zusammenarbeit wünscht. Konstruktiv. Mit Anregungen, die allen helfen und ohne „xy geht ja mal überhaupt nicht“, „wie kann man so blöd sein“, „das ist ja unverschämt“, usw..

Los geht’s:

  • Wie wollt ihr – BloggerInnen wie Auftraggeber – inhaltlich angesprochen/angeschrieben werden?
  • Wie wünscht ihr euch die Kontaktaufnahme? (Kommunikationsweg, Tonfall, Du/Sie)?
  • Was genau erwartet ihr, wenn ihr per E-Mail kontaktiert werdet?
  • Was genau erwartet ihr bei Suchen/Angeboten in Bloggergruppen, z.B. auf Facebook?
  • Welche Informationen erwartet ihr in Ausschreibung bzw. Bewerbung?
  • Nach welcher Zeit erwartet ihr ein (Zwischen-)Feedback bzw. ?
  • Was wünscht ihr euch für Kenntnisse bezüglich Kennzahlen, Reichweite, Zielgruppe von den Auftraggebern?
  • Was wünscht ihr euch für Kenntnisse bezüglich Wirtschaftlichkeit, Zielgruppe, Qualität von den BloggerInnen?
  • Wie sieht es mit der Honorierung aus? Was sind da eure Kriterien?
  • Best Practise: Was hat warum besonders gut geklappt bzw. euch besonders gut gefallen?

Kurz gesagt: Diese Blogparade soll alle Beiträge sammeln, die sich konstruktiv mit dem Thema Blogger-Relations befassen. Mit dem „So sollte es sein, so wünsche ich mir den Kontakt/die Zusammenarbeit“. Und nur die. Denn wie es nicht sein soll, können wir an allen Ecken und Enden lesen, aber das bringt niemanden wirklich weiter, sondern wirkt sich nur negativ auf die Beziehungen aus. Übrigens, ihr müsst natürlich nicht alle Fragen beantworten. Das waren nur ein paar Themen, die mir spontan durch den Kopf gegangen sind und die als Anregung dienen sollen.

Die Formalien

Eingeladen zur Blogparade: BloggerInnen, Video-BloggerInnen, Instagrammer, usw. und natürlich alle, die Kontakt zu BloggerInnen aufnehmen wollen.

Laufzeit: Bis einschließlich 07.12.2014 Verlängert bis 06.01.2015

Procedere: Schreibt euren Blogpost und bezieht euch darin auf die Blogparade. Setzt den Link dazu in die Kommentare zu diesem Beitrag.

Ziel: Ich werde alle Blogposts, die den Kriterien entsprechen, auswerten und für uns alle einen kleinen Leitfaden zusammenstellen, wie sich Blogger-Relations entspannter gestalten lassen.

Anmerkung: Unternehmen, die keinen eigenen Blog haben oder die der Meinung sind, das Thema passt nicht in ihren Corporate Blog, dürfen mir ihr Feedback auch gerne per E-Mail schicken oder es in den Kommentaren veröffentlichen.

Ich freue mich auf eure Vorstellungen und Wünsche!

Übersicht der Beiträge:

  1. Torsten Maue in „Torstens privater Blog“: Die optimale Bloggerrelationsaktion für mich
  2. Yasmin in „Die Rabenmutti“: Bloggerrelations aus zwei Perspektiven im Freitagsgedanken
  3. Stefan Graf in „My Life 2.0“: Blogger-Relations
  4. Jasmin Collet in „Folge deinem Herzen“: Weißt du, was du willst? Mein Beitrag zur Blogparade Blogger-Relations
  5. Kristina auf „Fullspeedmedia“: Blogger Relations – Ein Wunschkonzert
  6. Venda auf „Zuckerwerkstatt“: So wünsche ich mir Blogger Relations
  7. Ulrike auf „Küchenlatein“: Blogparade Blogger-Relations
  8. Hallimash-Blog: Die Sichtweise eines Auftraggebers
  9. Snoopsmaus auf keepmeposted.de: So wünsche ich mir Blogger Relations
  10. Michelle auf MuseumsGlück: Blogger Relations | 5 einfache Grundregeln

Vor ziemlich genau einem Jahr hat sich Mike Schnoor bereits ausführlich mit dem Thema Blogger Realtions befasst. Der Hinweis auf diese Aktion darf bei meinem Aufruf natürlich nicht fehlen.

Empfehlenswert: WordPress 4 von A bis Z im Video Training

Seit Jahren arbeite ich mit WordPress als Blog-Software. Deshalb war ich erst skeptisch, ob es sich lohnen würde, ein Video-Training WordPress 4 zu begutachten. Ausschlaggebend für die Pro-Entscheidung war die Tatsache, dass es sich um die Installation von WordPress auf eigenem Webspace handelt. Damit habe ich zwar schon des Öfteren geliebäugelt, mich aber aus Gründen der Bequemlichkeit dagegen entschieden. Mit WordPress 4 – Das umfassende Training wird sich das ändern. Es dokumentiert für Einsteiger und Fortgeschrittene gut nachvollziehbar jeden einzelnen Installationsschritt und der kluge Aufbau stellt es allen Nutzern frei, wie tief sie einsteigen wollen. Absolut empfehlenswert!

Wordpress 4 schnell und einfach für Einsteiger und Fortgeschrittene
WordPress 4 – Das umfassende Training (Cover: Galileo Press)

Kurz bevor das umfassende Trainings-Video zu WordPress 4 von Galileo Press eintraf, hatte ich mich mit Suchmaschinen-Optimierung beschäftigt. Und schon da war die Lust, mich mal wieder mit einer eigenen Website zu beschäftigen, neu aufgeflammt. Das erste Video Kapitel hat mich dann bereits vollends überzeugt: Mein Blog zieht um, ich verwalte ihn künftig selbst. Wie ausgefeilt und optimiert, kann ich jetzt noch nicht sagen. Das entscheide ich spontan anhand des Videos.

Was kann WordPress 4 – Das umfassende Training

Schon nach den ersten Videos wird klar: Dieses Training kann selbst unerfahrene WordPress Nutzer mitnehmen ohne für die, die mit WordPress schon vertraut sind, langweilig zu sein. Durch die Unterteilung in mehr als 100 Einzelschritte ist es leicht, ein Kapitel zu verkürzen, wenn man Funktionen – zum Beispiel das Dashboard – bereits kennt. Alles Schritte sind gut nachvollziehbar, die Sprache frei von überflüssigem Bullshit-Bingo. Birgit Olzem und René Reimann führen ihre Trainingspartner mit WordPress 4 Schritt für Schritt zum Ziel, egal ob das ein einfaches Blogprojekt ist oder ein Online-Shop.

Der Inhalt

  • WordPress installieren
  • Das Dashboard
  • Plug-ins installieren
  • Das Standarddesign verändern
  • Der Aufbau eines Themes
  • Eigene Gestaltungsideen umsetzen
  • WordPress als Content Management System
  • Websites optimieren
  • Websites absichern und veröffentlichen
  • Multisites – Mehrere Websites verwalten
  • WordPress und Mehrsprachigkeit
  • Einen Onlineshop betreiben
  • Der Blick über den Tellerrand
WordPress 4 – Über 100 Videos in 13 Kapiteln. 11 Stunden geballtes Wissen

Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich noch nie bewusst mit einem Video-Training gearbeitet. Ich muss sagen, ein besserer Einstieg als mit WordPress 4 – Das umfassende Training mit Birgit Olzem und René Reimann hätte sich mir nicht bieten können. Klar war mir vieles durch meine bisherige Nutzung von wordpress.com bekannt, aber die Sicherheit, mir eine lokale Testumgebung aufzubauen und meine Installation dort zu optimieren, ehe sie auf einen Live-Server geht, hätte ich nicht gehabt. Birgit Olzem zeigt Schritt für Schritt, wie einfach das eigentlich ist.

Wer wie tief man in die Gestaltung einer Website mit WordPress 4 einsteigen will, entscheidet jeder selbst. Wem die Arbeit an den Templates zu komplex ist, der arbeitet einfach mit einem der zahllosen Angebote, die es für WordPress gibt und passt dieses auf den individuellen Bedarf an. Und wer keine eigenen Themes entwickeln will, lässt es eben. Der intelligente Aufbau des Lehrmaterials nimmt jeden so weit mit, wie er oder sie gehen will.

Und natürlich fehlen auch die Themen SEO, Sicherheit, Backups, Responsive Webdesign und Wartung nicht. Übungsdateien, die im Training angesprochen werden, runden das Paket ab. Für mich eine rundum gelungene Sache und eine klare Kaufempfehlung.

Die DVD

DVD-ROM mit über 100 Videos, gegliedert in 13 Kapitel, Spielzeit über 11 Stunden. Mit komplettem HTML- und CSS-Code und allen nötigen WordPress-Dateien zum Üben und Mitmachen. HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel). Vollbild- und Fenstermodus, Unterteilung in Lernschritte, mit Lesezeichen, Suchfunktion und Index zum Nachschlagen. Für Windows (8, 7, Vista), OS X (Intel) und Linux. Alle Videos lauffähig auf Android, iPad und iPhone.

Das Training kann auf Wunsch auch zum Download bereit gestellt werden.

Die Trainer

Birgit Olzem: Birgit Olzem ist seit vielen Jahren selbstständig tätig als Beraterin und Trainerin für Internetanwendungen. Sie hat zahlreiche Projekte mit WordPress im Kundenauftrag realisiert – selbstständig und für die Inpsyde GmbH. Seit 2010 hat sie sich auf Workshop und Trainings für WordPress spezialisiert und leitet das WordPress-Trainings-Programm »EduPress« der Inpsyde GmbH. Als Release-Manager für die deutschsprachige WordPress-Version betreut sie das Übersetzer-Team und koordiniert die Veröffentlichungen der deutschen Software-Versionen. Sie arbeitet eng mit den WordPress-Hauptentwicklern auf internationaler Ebene zusammen.

René Reimann: René Reimann ist ausgebildeter Mediengestalter für Digital- & Printmedien, Webentwickler, Berater, Dozent, Mitglied der IHK-Prüfkommission für Mediengestalter und offizieller »WordPress Professional«. Er konzipiert und entwickelt professionelle WordPress-Lösungen für die Inpsyde GmbH und gibt regelmäßig Schulungen zu WordPress.

WordPress 4 – Das umfassende Video-Training, erschienen bei Galileo Press, 2014, Spielzeit 11 Stunden, € 39,90, ISBN 978-3-8362-3464-1. Danke für die Bereitstellung des Videos.

Blogger schenken Lesefreude: Das gibt es bei mir

Am 23. April ist es soweit: Leseratten feiern den Welttag des Buches. Natürlich gibt es bei mir dazu wieder eine Überraschung, wobei, genau genommen gibt es vier Überraschungen. Denn im Rahmen der Aktion Blogger schenken Lesefreude könnt ihr euch auf meinen beiden Blogs bis zum 25.04. gleich vier Bücher sichern.

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Bitte beachtet dabei Folgendes:

  • Kommentiert direkt bei dem jeweiligen Buch, damit ich nicht alles zusammenpfriemeln muss. Die Links zu den einzelnen Gewinnmöglichkeiten findet ihr weiter unten
  • Hinterlasst euren Kommentar bis spätestens 25.04.2014 und lest euch vorab durch, ob eine bestimmte Art Kommentar erwartet wird oder ob es egal ist, was ihr schreibt
  • Verlost wird je ein Exemplar des jeweiligen Buches.
  • Denkt daran, dass ich per E-Mail zu euch Kontakt aufnehmen muss, um die Versandadresse zu erfahren.
  • Gebt keine Adressen in den Kommentaren an (Datenschutz!).
  • E-Mail und Postadressen werden ausschließlich zur Ermittlung des/der Gewinner_in verwendet.
  • Die Verlosung erfolgt am 26.04.2014.
  • Versendet wird als Büchersendung ausschließlich an Adressen in Deutschland.

 

So, und hier sind die Titel:

Die Illusion des Getrenntseins von Simon Van Booy
-> Zur Verlosung

Ohne uns – Die Generation Y und ihre Absage an das Leistungsdenken von Ursula Kösser
-> Zur Verlosung

Think Content! Content-Strategie, Content-Marketing, Texten fürs Web von Miriam Löffler
-> Zur Verlosung

Recht im Social Web von Christian Solmecke und Jakob Wahlers
-> Zur Verlosung

Und jetzt wünsche ich viel Spaß und viel Erfolg!