Blogger Plattform blog.de streicht zum Jahresende die Segel

Am Himmel der blog.de Blogger Plattform sind dunkle Rauchwolken aufgezogen. Wie man den Nutzern kürzlich mitteilte, stellt die Community zum 15. Dezember 2015 ihren Dienst ein. Nach diesem Termin kann nicht mehr auf die eigenen Daten zugegriffen werden. Ab sofort heißt es also: Alternative suchen und Blog umziehen. 

bliog.de, Ende, eingestellt,

Die Vorstellung, dass ich meine Blogs auf ein anderes System umziehen müsste oder dass es WordPress als Software nicht mehr geben würde, jagt mit trotz aktuell 35 °C im Schatten einen Schauer über den Rücken.

Für Bloggerinnen und Blogger, die ihre Blogs bislang bei blog.de hatten, ist jetzt Realität. Am 15. Dezember 2015 schließt die Plattform ihre Pforten. Ein Zugriff auf die eigenen Daten ist danach nicht mehr möglich. Immerhin unterstützen die Plattformbetreiber den Umzug durch die Bereitstellung von Downloads in unterschiedlichen Formaten. Bleibt also „nur noch“ die Wahl eines neuen Anbieters.

WordPress ist nicht gleich WordPress

Ich selbst nutze ja seit Jahren WordPress. Beruflich die selbst gehostete Variante, also die, bei der die kostenlose Software auf dem „eigenen“ Server installiert wird. Privat immer noch die bequeme Fullservice-Variante unter wordpress.com. Einfach anmelden, Design auswählen und loslegen. Den Rest erledigt WordPress komfortabel im Hintergrund und in der Basisversion sogar kostenlos.

Vor längerer Zeit habe ich die Unterschiede beider Versionen in einem Blogpost gegenüber gestellt. Zwar habe ich den Beitrag zwischenzeitlich nicht mehr aktualisiert, aber die wesentlichen Punkte stimmen noch

WordPress.com vs WordPress selbst gehostet

Und weil ich mir schon mehrfach vorgenommen habe, endlich auch auf eigenen Webspace, also auf die selbst gehostete Version, umzusiedeln, habe ich dazu auch ein bisschen was gelesen bzw. ein Video-Tutorial getestet. Beide Angebote vom Rheinwerk Verlag haben mich voll und ganz überzeugt.

WordPress von A bis Z im Video-Training

WordPress von A bis Z zum Lesen

Vielleicht helfen diese Tipps ja dem/der ein oder anderen blog.de-Nutzer/Nutzerin beim Umzug.

Ich jedenfalls kann WordPress nur empfehlen.

WordPress 4 – Das umfassende Handbuch geht an …

Am 23. April war Welttag des Buches und damit der offizielle Start der Aktion „Blogger schenken Lesefreude 2015“.  Seit gerade eben ist klar, wer der Gewinner des tollen Buches „WordPress 4 – Das umfassende Handbuch“ vom Rheinwerk Verlag ist.

Wordpress, Handbuch, Gewinnspiel

Mit über 50 Kommentaren konnte „WordPress 4 – Das umfassende Handbuch“ vom Rheinwerk Verlag die meisten Interessenten auf sich vereinigen. Keine ganz große Überraschung bei einer Aktion, die von Bloggerinnen und Bloggern lebt. 😉

Gewinnen konnte aber leider nur einer:

Oliver Wiegand

Herzlichen Glückwunsch!

Das Buch geht dir direkt vom Rheinwerk Verlag druckfrisch zu. Viel Spaß damit!

Und an alle, die nicht gewonnen haben: Danke, dass ihr teilgenommen habt!

Ich bin zuversichtlich, dass den Verlag so viel Interesse nicht kalt lässt. Da kommt sicher mal wieder was, was euch interessiert.

Blogger schenken Lesefreude: WordPress 4 – Das umfassende Handbuch (Gewinnspiel)

WordPress ist primär als Blogsoftware bekannt. Dabei kann die freie Software noch viel mehr. Einen gründlichen Einblick in die Möglichkeiten bietet das umfassende Handbuch von Alexander Hetzel. Zum Welttag des Buches kannst du ein Exemplar dieses tollen Buches gewinnen.

Ich mag WordPress. Seit ich blogge, nutze ich dieses Content Management System und habe auch schon öfter mal darüber geschrieben. Insbesondere über den Unterschied zwischen wordpress.com und wordpress.org. Denn Nutzer können sich wahlweise für den “Fullservice” wordpress.com oder für die Installation auf dem eigenen Server entscheiden. Dazu können sie die Software z.B. auf wordpress.org herunterladen. Natürlich kostenlos.

Auch wenn WordPress 4 – Das umfassende Handbuch sich primär an die Selbstinstallierer richtet, bietet es den Fullservice Nutzern viele hilfreiche Tipps für wenig Geld. Denn die Administrationsoberfläche ist bei beiden Versionen ähnlich. Ähnlich, nicht gleich, denn die selbst verwaltete Variante ist etwas umfangreicher.

Wordpress, Handbuch, GewinnspielInhaltsübersicht

  • WordPress verstehen
  • WordPress installieren
  • Die Administrationsoberfläche
  • Schnell und einfach: fertige Themes
  • HTML und CSS für WordPress
  • Ein eigenes Theme programmieren
  • Internationalisierung von Plugins und Themes
  • WordPress sicherer machen
  • WordPress-Wartung
  • 30 WordPress-Probleme und ihre Lösung
  • Suchmaschinenoptimierung
  • 20 WordPress-Tipps für alle Fälle
  • Marketing und Tracking
  • WordPress für Blogger
  • Autor sein: 30 Tipps für bessere Blogartikel
  • Netzwerken mit WordPress Multisite
  • Praxisbeispiele

Wie ihr seht, wendet sich das Buch also nicht ausschließlich an Bloggerinnen und Blogger, sondern an alle, die mit WordPress ihren Webauftritt realisieren wollen.

WordPress 4 versus WordPress 4.2

Alle Tipps sind übrigens auch für die aktuelle Version 4.2 anwendbar. 4.1 und 4.2 haben hauptsächlich Änderungen an der Oberfläche beinhaltet.

WordPress 4 als Video-Training

Wer sich ungern durch Bücher wühlt, dem sei auch das Trainingsvideo empfohlen. Ich habe es vor einiger Zeit getestet und war begeistert.

Wie alle Produkte, die ich bislang vom Rheinwerk Verlag (ex Galileo Press) in den Händen hatte, haben mich sowohl Video als auch jetzt das Handbuch durch gute Verständlichkeit und logischen Aufbau begeistert. Egal, wieviel Vorwissen man besitzt, in der Regel kommt man mit den Handbüchern problemlos zurecht. Die Fitteren können einfach die Einführungsseiten überblättern.

Praxisbeispiele: Die schnelle Hilfe

Viel Raum ist den ausführlichen Praxisbeispielen gewidmet. Ein wahrer Fundus an kreativen Ideen und Tipps.

Will ich haben!

Jetzt willst du sicher wissen, wie du dir WordPress – Das umfassende Handbuch druckfrisch vom Verlag zuschicken lassen kannst. Dazu musst du in den Kommentaren nur eine Frage beantworten und dann etwas Glück bei der Auslosung haben.

Bitte beachte dabei folgende Punkte:

  • Beantworte ab sofort bis spätestens 30.04.2015 unter diesem Blogpost folgende Frage: Wie heißt der frühere Galileo Press Verlag heute?
  • Verlost wird ein Exemplar des o.g. Buches.
  • Die Verlosung erfolgt bis spätestens 04.05.2015.
  • Der oder die Gewinnerin wird zur Ermittlung der Versandadresse von mir per E-Mail kontaktiert, also gebt bitte eine E-Mail-Adresse an. E-Mail-Adressen werden von mir ausschließlich zur Benachrichtigung des/der GewinnerIn und zur Ermittlung der Versandadresse verwendet.
  • Gib keine Adressen in den Kommentaren an (Datenschutz!).
  • Das Buch wird dir direkt vom Verlag druckfrisch zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich einverstanden, dass ich deinen Namen und deine Anschrift zu Versandzwecken an den früheren Galileo Press Verlag weiterleiten darf.
  • Versendet wird ausschließlich an Adressen in Deutschland.

Und jetzt viel Glück und viel Spaß mit dem Buch!

Es kommt noch mehr

Bis zum 23.04.2015 werde ich hier und auf meinem zweiten Blog leseslustich.com jede Woche ein neues Buch vorstellen, das du im Rahmen der Aktion “Blogger schenken Lesefreudegewinnen kannst. Darunter weitere Fachliteratur für digital Schaffende, Bücher rund um das Thema “New Work”, etwas für Menschen mit Laktoseintoleranz, ein tolles Buch zum Brotbacken usw.  Dank der Unterstützung diverser Verlage kann sich so bereits im dritten Jahr wieder richtig viel Lesefreude verschenken.

Kanban, WordPress, Blognetz, Kompetenzen: Das waren meine Themen 2013

Auch wenn ich meine Blogs „nur“ betreibe, um meine Leser_innen an meinen Erfahrungen und Interessen teilhaben zu lassen und nicht, um damit Geld zu verdienen, ist es sinnvoll, ab und zu einen Blick zurück zu werfen. Welche Themen erhielten den meisten Zuspruch? Wie stehe ich aktuell zu diesen Themen? Sind sie für mich noch wichtig oder haben sie nur befristet meinen Weg gesäumt?

Kanban, die unbestrittene Nummer eins

Seit gut sechs Monaten beschäftige ich mit jetzt mit Kanban und kann sagen: Das bleibt auch 2014 ein Dauerbrenner in meinem Blog. Auslöser, mich damit auseinander zu setzen, war mein Jobwechsel und die dadurch gewonnenen Freiheiten. Arbeiten von daheim in Teilzeit mit weitgehend freier Zeiteinteilung. Ich kenne mich und hatte Respekt davor, mich hier zu verzetteln.

Kanban, Kaizen, Projektmanagement, Optimierung, Pull
Cover: http://www.dpunkt.de

Rückblickend kann ich sagen: Kanban, beziehungsweise meine Trello Boards werden mich auch in Zukunft begleiten und mehr denn je an Bedeutung gewinnen. Denn seit Januar ist eine zweite Teilzeitstelle dazu gekommen.

Das findet ihr zu Kanban und Trello in diesem Blog: Alle Blogposts anzeigen

WordPress.com vs. Selfhosting WordPress

Die Frage „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem WordPress Account, der direkt bei WordPress liegt und der WordPress Version, die ich auf meinem eigenen Server installiere“ habe offensichtlich nicht nur ich mir gestellt. Zu der Themenwahl kam es ganz zufällig. Ich wollte ein „Aufklappmenue“ für meine Blogs haben, aber irgendwie hat nichts geklappt.

Wordpress, Blog, Plugin

Dann wurde mir das perfekte Plugin empfohlen. Stunden habe ich investiert, um es zu installieren. Vergebens.  In meinem Netzwerk – für das ich übrigens unendlich dankbar bin – fand sich zwar bereitwillig Hilfe, aber auch damit ließ sich das Plugin nicht installieren. Mehr durch Zufall fanden wir dann heraus, dass ich mit meinem wordpress.com Account ganz einfach keine Plugins installieren kann! Der Auftakt, über weitere Unterschiede zu recherchieren und diese auch z.B. beim Webmontag in Stuttgart zu präsentieren.

Das findet ihr zu WordPress in meinem Blog:

Blognetz: Deutschlands Blogger vernetzen sich

Viel Aufmerksamkeit wurde auch der Initiative Blognetz von Luca Hammer zuteil. Daran hatte sicher auch die spektakuläre Art und Weise, wie das Projekt Fahrt aufnahm, seinen Anteil. Auf Facebook wurde eine Idee losgetreten, die sich nahezu verselbstständigt hat. In Windeseile wurde die Idee im Netz weitergetragen und Menschen, die nie zuvor zusammengearbeitet hatten, brachten sich ein und stellten gemeinsam etwas Neues auf die Beine.

Blogger, Vernetzung, Deutschland
Wie sind die Blogger Deutschlands auf Facebook vernetzt? Luca Hammer visualisiert es.

Für mich war das ein Blick in die Zukunft unserer Arbeitswelt. Wie potent Teams sein können, die sich ihren Kompetenzen entsprechend selbst organisieren.

Das findet ihr zu Blognetz in meinem Blog:

Überhaupt, die Arbeitswelt von morgen. Auch sie hat mich immer wieder beschäftigt.

Wie setzen wir heterogene, transparent arbeitende Teams um und was bedeutet Führung für diese Teams. Welche Kompetenzen brauchen wir dafür und wer hat sie? Welche Vorteile bringt die digitale Evolution für die Vereinbarkeit von Job und Familie? Und wie entwickeln sich dabei die Chancen der Frauen  am Arbeitsmarkt. Ein Themenfeld, mit dem ich mich 2014 ganz sicher intensiver befassen werde. Ich bin gespannt, wie nahe wir hier Sven Gabor Janszkys Prognosen in „2025 – So arbeiten wir in der Zukunft“ kommen werden.

Treu bleiben werde ich auch meinen „Einfach so“ Tagen. Mir ist es wichtig, nicht alles einfach so als gegeben hinzunehmen, was ich habe oder was mir zuteil wird. Also werde ich weiterhin Menschen Danke sagen, die mir Gutes getan haben und versuchen, mit meinem Tun anderen ohne großen Aufwand ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Spätestens mit der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“, an der ich auch dieses Jahr teilnehmen werde, wird zu dieser Rubrik ein neuer Blogpost hinzu kommen.

Es bleibt also spannend und vielfältig bei „Ulrike kommuniziert“.

 

Drei WordPress Plugins, die ich installieren würde – wenn ich könnte

WordPress bietet bereits in der Basisversion eine hervorragende Blog Software. Richtig individuell wird es aber erst durch die  fast 25.000 Plugins für WordPress, die bislang fast 450 Millionen Mal m Plugin Directory heruntergeladen wurden. Suchmaschinenoptimierung, Kontaktformulare, Schutz vor Spam, alles ist nach Lust und Laune kombinierbar.

Wordle: WordPress PluginTraumhaft. Rund 25.000 WordPress Plugins im Plugin Directory. Da ist für jeden Geschmack was dabei. Auch für meine Blogs. Dachte ich. Dass dem nicht so ist und warum dem nicht so ist, habe ich mir kürzlich von der Seele geschrieben. Ich habe mich nämlich spontan für den wordpress.com  Fullservice entschieden. Und der erlaubt nun mal Plugins nur für „VIP Bloggerinnen“.

Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich…

Aber solange ich noch nicht zur selbst gehosteten WordPress Blog Software gewechselt bin, kann ich ja wenigstens träumen, was ich nutzen würde, wenn ich denn könnte.

1. Collapsing Categories

Unter dem Dach meines zweiten Blogs „Leselustich“ vereinen sich gleich mehrere Schwerpunkthemen, die wiederum Unterkategorien haben. Zum Beispiel bei den Buchrezensionen, die nochmals in die jeweiligen Kategorien Krimi, Historischer Roman, Thriller usw. unterteilt sind. Das wird schnell unübersichtlich.

Deshalb würde ich gerne Collapsing Categories installieren. Über das von vielen Seiten bekannte Plus-Symbol lassen sich die Kategorien beliebig auf- und zuklappen.

Blog, WordPress, Plugin
Kategorien übersichtlich präsentiert (Screenshot: WordPress Plugin Directory)

2. All in One SEO Pack

Ich gestehe, ich habe nicht recherchiert, was wordpress.com in Sachen SEO mitbringt, aber wenn mein Blog auf einen eigenen Server umzieht, dann nicht ohne Suchmaschinenoptimierung. Und da ich selbst wenig Lust habe, mich in Sachen SEO stets auf dem aktuellsten Stand zu halten, vertraue ich hierbei gerne den engagierten Entwicklern des All in One SEO Pack Plugins.

Nicht ohne Grund ist es mit fast 14 Millionen Downloads das beliebteste WordPress Plugin überhaupt.

3. Google Analytics for WordPress

Und ja, auch dieses Standard Plugin, das übrigens mit fast 4,5 Millionen Downloads auf Platz 7 der am häufigsten verwendeten WordPress Plugins liegt, würde nicht fehlen. Zwar ist die Statistik, die WordPress.com mitliefert, schon nicht schlecht. Aber mir geht sie nicht tief genug und sie ist nicht zu variieren.

Mehr zum Thema WordPress und Blog Hosting:
WordPress.com vs. WordPress.org: Der kleine große Unterschied
Blogger.com/Wordpress.com für professionellen Einsatz von Jan Theofel

WordPress.com vs. WordPress.org: Der kleine große Unterschied

Während WordPress.com ein hervorragender kostenloser Einstieg für Blog Neulinge und Hobbyblogger  ist, reicht der Leistungsumfang professionellen Bloggern schnell nicht mehr aus. Sie installieren auf dem eigenen Server besser die ebenfalls kostenlose WordPress Blogging-Software, zum Beispiel über WordPress.org. Wo die Unterschiede genau liegen, erläutert dieser Artikel. 

Wordpress, Blog, PluginSeit rund fünf Jahren arbeite ich jetzt mit WordPress als Blog-Software. Und bis vor acht Wochen wusste ich nicht, dass WordPress nicht gleich WordPress ist. Kein Wunder. Wie auch? Im Büro wurde einfach die Technik beauftragt, eine Blog einzurichten und mit Hilfe der Grafik nahm das Teil Gestalt an. Also alles ganz easy.

Vergangenen Sommer habe ich dann endlich das lange geplante Projekt „eigene Blogs“ in Angriff genommen. Natürlich mit WordPress. Damit war ich ja vertraut. Wie erwartet lief auch alles prima. Bis ich ein paar Änderungen vornehmen wollte. Für einen meiner beiden Blogs wollte ich unbedingt so eine schrittweise aufklappende Inhaltsübersicht. Also Kategorien und Unterkategorien mit diesem kleinen Plus zum Aufklicken davor. Ihr wisst, was ich meine?!

Schweinerei: Der Plugin Button ist weg

Ein passendes Plugin war schnell gefunden. Dafür gibt es ja reichlich für WordPress Blogs. Doch halt! Wo war eigentlich mein Plugin Button in der Dashboard Sidebar? Ganz zu Beginn hatte ich danach schon einmal gesucht und nichts gefunden. Damals dachte ich, dass das Statistik Feature, das ich eigentlich einbauen wollte, bereits Default vorinstalliert sei. Sah nämlich fast genauso aus.

Zum Glück gibt es Facebook und meine Technik affinen – manche sagen auch nerdigen – Kontakte.

Wordpress, Blog
Wo geht es denn hier bitte zu den Plugins?

Und nach nur rund einer Stunde hitziger Diskussionen, zahlreichen Beteuerung, dass bei MIR aber wirklich kein Button mit der Aufschrift Plugin sei und ebenso vielen Beteuerungen, dass ich KEINE Software auf meinen Server heruntergeladen habe, weil ich nämlich überhaupt keinen Server habe, war das Problem gelöst: Bei WordPress.com sind keine Plugins erlaubt! Bei der selbst installierten WordPress Software auf dem eigenen Server hingegeben schon.

Praktischer Fullservice mit WordPress.com und selbst gehostetes WordPress auf dem eigenen Server?

Mit WordPress.org  und einer freie Blogging-Software, die kostenlos auf den eigenen Servern installiert werden kann, fing alles an. Dort kann ich dann auch hinzufügen, was ich will. Plugins, SEO-Packages usw. Zwischenzeitlich ist aber mit WordPress.com ein Full Service Angebot entstanden, das in der Basisversion ebenfalls kostenlos ist.  Allerdings unterscheiden sich beide, auch die kostenpflichtigen Upgrade-Versionen von WordPress.com in den Möglichkeiten der individuellen Anpassung sehr stark voneinander.

Die Unterschiede im Detail
Technik WordPress.com (Basisversion) WordPress (auf eigenem Server selbst gehostet)
Service Fullservice durch WP Software zum Download
Kosten kostenlos kostenlos
Domain webmontag.wordpress.com individuell
Volumen 3 GB abhängig vom Provider-Tarif
Updates Fullservice durch WP vom Nutzer auszuführen

 

 Design WordPress.com (Basisversion) WordPress (auf eigenem Server selbst gehostet)
Themes viele kostenlose Themes verfügbar kostenlose und „Prime“-Themes verfügbar
Upload kein Upload eigener Themes Upload eigener Themes möglich
Anpassung ohne Upgrade kaum Anpassung möglich umfangreiche Anpassungen möglich, auch über Plugins

 

WordPress.com (Basisversion) WordPress (auf eigenem Server selbst gehostet)
Monetarisierung WP schaltet Ads in eigener Sache eigene Ads können je nach Wunsch geschaltet werden
Tracking Brauchbares Tracking über WP Tracking nach Wahl, z.B. Google Analytics, möglich

Einige Anpassungen lassen sich mit den Pro- und Business-Bundles, die WordPress kostenpflichtig anbietet, zwar noch handhaben. Den breiten gestalterischen und technischen Rahmen, den man mit der selbst gehosteten WordPress.org Variante hat, bekommt schafft man mit WordPress.com nicht bzw. nur für viel Geld.

Die WordPress.com Bundles im Überblick
Wordpress, Blog
Viel Geld für überschaubare Zusatzleistungen: Die WordPress.com Bundles

Die Bundles bringen für meine Geschmack zu wenig Mehrwert. Zwar kann ich Farben, Schriften und bedingt auch die Stylesheets meiner Themes beeinflussen, sofern die Vorlagen das zulassen. Das war es bei dem Pro-Bundle für knapp 100 Dollar aber auch schon.

Luxus hat seinen Preis

Wer viel Traffic hat und hinreichend wichtig ist, kann sich mit VIP-Programm auch auf WordPress.com die völlig Individualität erkaufen. Und das bei dem von .com gewohnten Fullservice. Allerdings ist diese Leistung nicht ganz billig und haben nach oben fast keine Grenze dank diverser Add-ons.

Wordpress, Blog, Plugin
Den Preisen für den VIP-Service sind nach oben kaum Grenzen gesetzt.

Wie WordPress „Seiten mit hoher Bekanntheit“ definiert, hat sich mir auch nicht auf den ersten Blick erschlossen.

Fazit: Profis nutzen WordPress als Softwar auf dem eigenen Server

Wer frisch mit Bloggen starten und nicht viel Geld investieren will, trifft mit WordPress.com eine hervorragende Wahl. Man kann sofort loslegen, hat viele Designs zur Auswahl, eine brauchbare Statistikfunktion und leichte Bedienbarkeit ohne große technische Vorkenntnisse. Und das alles  kostenlos. Aber bereits ab dem Wunsch nach einer individuellen Domain ohne .wordpress.com entstehen auch hier Kosten.

Wer wirklich professionell, z.B. beruflich arbeiten möchte, sollte die Finger von WordPress.com lassen. Da in diesem Fall vermutlich sowieso ein Provider vorhanden ist für z.B. die Website, den Shop, usw., wird WordPress auf dem eigenen Server mit Sicherheit günstiger. Dafür ist sie aber auch nicht so bequem. Updates müssen selbst installiert werden. Hat man an einem Theme sehr viel verändert, gibt es nach dem Update möglicherweise Probleme mit der Anpassung. Dafür hat man aber viel mehr Gestaltungs-, Monetarisierungs- und Trackingmöglichkeiten.

Zieh doch einfach um!

Zum Schluss die gute Nachricht für alle WordPress.com-Nutzer, die zu einem späteren Zeitpunkt mehr aus ihrem Blog machen wollen: Ein Umzug auf den eigenen Server ist recht unkompliziert, wenn dort bereits WordPress installiert wurde. Die Software kann bequem z.B. über WordPress.org herunter geladen werden.

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